Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Wed, 22 Sep 2021 11:01:23 +0200 Wed, 22 Sep 2021 11:01:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-1085 Fri, 17 Sep 2021 09:47:11 +0200 BAUINDUSTRIE NRW ehrt 45 jahrgangsbeste Auszubildende 2021 https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-09-17-bauindustrie-nrw-ehrt-45-jahrgangsbeste-auszubildende-2021/ Branche mit Zukunft und hervorragenden Aufstiegschancen. Trotz Corona fast wieder 800 Neuanfänger in der Bauindustrie NRW. Es gibt noch freie Ausbildungsplätze: Bewerbungen erwünscht! Hamm/Düsseldorf. „Die nordrhein-westfälische Bauindustrie ist eine leistungsstarke Branche. Wir bieten jungen Menschen interessante und zukunftssichere Arbeitsplätze“, betont Dirk Grünewald, Präsident des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Ehrung der 45 besten Auszubildenden der Bauindustrie NRW 2020/2021 am 16. September 2021 im Ausbildungszentrum (ABZ) der Bauindustrie in Hamm. Den besten Auszubildenden der Bauindustrie NRW wurden heute im Rahmen einer Feierstunde ihre Urkunden und Präsente überreicht.

„Um für die anspruchsvollen Bauaufgaben der Zukunft gewappnet zu sein, braucht die Branche auch zukünftig bestens ausgebildeten Nachwuchs. Mit der Entscheidung für eine Ausbildung in der Bauindustrie eröffnen sich die Jugendliche vielfältige Chancen“, so Grünewald. „Wer eine Facharbeiterprüfung erfolgreich abschließt, dem steht der Aufstieg zum Vorarbeiter, Polier, Meister oder sogar zum Ingenieur offen“, betont Grünewald die guten Aufstiegschancen über das breitgefächerte Weiterbildungsangebot in der Bauindustrie.

Mit annähernd 800 neuen Auszubildenden, die ihre Lehre am 1. August bzw. am 1. September begonnen haben, konnte das Vorjahresniveau nochmals übertroffen werden, berichtet Grünewald weiter. Einzigartig sei dabei die hohe Übernahmequote nach der Ausbildung. 90 bis 95 Prozent der gewerblichen Auszubildenden würden von den Firmen übernommen.

Verstärkte Ausbildungsbemühungen

„Bauberufe sind etwas Besonderes. Man ist von Anfang an dabei, wenn etwas Neues entsteht. An Bauwerken mitzuarbeiten, erfüllt einen mit Stolz“, begeistert sich Dirk Grünewald. „NRW-weit streben wir mindestens eine Anzahl von 800 neuen Auszubildenden jährlich an, um langfristig die Facharbeiterlücke schließen und unsere Kompetenz erhalten zu können. Mit verstärkten Ausbildungsbemühungen versuchen wir, dem drohenden Fach- und Führungskräftemangel abzuwenden.“

„Bauen ist Kultur. Bauen schafft Werte und sichert den Wohlstand“, so der Bauindustrie-
präsident weiter. Um den jungen Menschen die vielfältigen Berufsfelder der Bauindustrie vorzustellen und für eine Ausbildung am Bau bzw. für ein Studium des Bauingenieurwesens zu werben, seien Vertreter von Bauunternehmungen verstärkt in Schulen und Universitäten unterwegs. Darüber hinaus präsentiere sich das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW auf allen großen Berufsbildungsmessen in NRW, richte für interessierte Jugendliche sogenannte BauCamps aus und biete für Lehrer Informationsrundgänge durch die Ausbildungszentren an.

Zukunftsweisende Bildungspolitik
Um die Ausbildung an den aktuellen Baumarkt und die Bedürfnisse der jungen Menschen anzupassen, beschreitet der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit Fachhochschulen und Universitäten ständig neue Wege. Grünewald: „Die Digitalisierung ist ebenfalls stark in die Ausbildung integriert worden, durch Baumaschinensimulatoren, digitale Lernplattformen und vieles mehr.“

Das Duale Studium Bauingenieurwesen ist ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung neuer Ideen. Das sich stark an der beruflichen Praxis orientierende Studium, das zwei Bildungsabschlüsse (Gehobener Facharbeiter und Bachelor) vereint, habe sich seit seinem Start vor 16 Jahren zu einem absoluten „Bestseller“ entwickelt. „Wir Bauunternehmer freuen uns über motivierte junge Leute, die Spaß an der praktischen Arbeit haben, und die dual Studierenden sind froh, nicht nur die Theorie, sondern auch die Arbeit auf der Baustelle kennen zu lernen“, unterstreicht Präsident Dirk Grünewald.

Die stetig steigende Zahl der Neueinschreibungen gäben dem Bauindustrieverband NRW mit seiner zukunftsweisenden Bildungspolitik Recht: 2002 interessierten sich 15 Abiturienten; in diesem Jahr starten bereits 90 Neuanfänger das Duale Studium an den Hochschulen Bochum, Köln und Münster sowie an der Bergischen Universität Wuppertal. „Die Absolventen dieses Studiengangs haben keine Arbeitsplatzsorgen. Sie werden vom Markt regelrecht aufgesogen“, beschreibt Dirk Grünewald die hervorragenden Berufsaussichten mit diesem Abschluss.

Bachelor of Engineering Baustellenmanagement
Ein weiteres Highlight sei der Studiengang „Bachelor of Engineering Baustellenmanagement“, ergänzt Dirk Grünewald, der durch eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster möglich wurde. Hier wird seit dem Wintersemester 2013/2014 das berufsbegleitende Studieren ohne (Fach-)Abitur angeboten.

„Das ist deutschlandweit einmalig“, so Grünewald. Facharbeiter könnten sich berufsbegleitend innerhalb von vier Jahren zum Bauingenieur mit der Vertiefungsrichtung Bauleitung weiterbilden. Voraussetzung sei lediglich eine erfolgreich abgeschlossene Lehre im Baubereich sowie drei Jahre Berufserfahrung. Die praxisorientierten Lehrveranstaltungen fänden in den Ausbildungszentren der Bauindustrie in Kerpen und Oberhausen statt, berichtet Grünewald stolz. – www.bachelor-baustellenmanagement.de

Weiterbildung zur Bauleitungsassistenz
Besonders interessant für junge Menschen und Bauunternehmen sei auch die Weiterbildung zur Bauleitungsassistenz, die das Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW erstmalig im Dezember 2016 durchgeführt hat, führt Grünewald weiter aus. Bauleitungsassistenten unterstützen die Bauleiter bei deren vielfältigen Aufgaben. Das Wissen hierzu bekommen sie in einer zehnwöchigen Weiterbildung vermittelt, die mit einer IHK-Prüfung abschließt. Die nächste Weiterbildung findet ab März 2022 im ABZ Oberhausen statt.

Freie Ausbildungsplätze – Bewerbungen erwünscht!
Der Bauindustrieverband verfügt NRW-weit noch über freie Ausbildungsplätze im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Interessenten können ihre Bewerbung jederzeit an das

Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Dr.-Ing. Bernd Garstka
Uhlandstraße 56, 40237 Düsseldorf
Tel. 0211 67 03 245
E-Mail: garstka@bauindustrie-nrw.de

richten.

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Pressemitteilung
news-1080 Fri, 27 Aug 2021 08:25:12 +0200 Tarifrunde 2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-27-tarifrunde-2021/ 4. Verhandlungsrunde vertagt In der 4. Verhandlungsrunde am 25. und 26.08.2021 in Berlin konnte keine Annäherung erreicht werden. Die Verhandlungen werden am 22.09.2021 fortgesetzt.

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Aktuelles Meldungen
news-1078 Wed, 25 Aug 2021 09:04:44 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im 1. Halbjahr 2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-25-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-1-halbjahr-2021/ Schwache Nachfrage der Öffentlichen Hand bremst das Bauhauptgewerbe. Preisrallye bei Baumaterialien geht weiter. „Das Bauhauptgewerbe wurde im ersten Halbjahr durch die schwache Nachfrage der Öffentlichen Hand gebremst. Der Wegfall der Kompensation der Gewerbesteueraus-fälle bei den Kommunen durch Bund und Länder hat zu einem Investitionsrückgang geführt, den die Bauunternehmen nun in ihren Büchern merken.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach hätten die Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten für das 1. Hj. für den Öffentlichen Bau einen Orderrückgang von nominal 5,0 % gemeldet. Besonders betroffen sei der Straßenbau mit einem Minus von 7,6 %.

„Aufgrund der guten Entwicklung im Wohnungsbau und im Wirtschaftsbau ergibt sich für das gesamte Bauhauptgewerbe im 1. Hj. aber noch ein Plus von nominal 4,8 %. Trotz eines Anstiegs der Baupreise von 3,7 % bleibt somit immer noch ein reales Plus von 1,0 %. Ein Wermutstropfen ist aber die aktuelle Entwicklung im Juni: Die Baubetriebe meldeten im Vergleich zum Vorjahresmonat nur ein leichtes Orderplus von 0,4 %, real ist dies ein Rückgang von 5,1 %.“ Im Vormonatsvergleich sei der (preis-, saison- und kalenderbereinigte) Auftragseingang* laut Berechnungen** des Statistischen Bundesamtes um 3,7 % zurückgegangen.

Müller: „Das zunehmende Auseinanderdriften der nominalen und realen Werte ist auf die wieder steigenden Preise für Bauleistungen zurückzuführen. Dies kann weder den Unternehmen zum Vorwurf gemacht werden, noch können sie die stark steigenden Preise für Baumaterialien allein schultern. Bei den - im Vergleich zu anderen Branchen - geringen Margen am Bau kann das sonst leicht existenzgefährdend sein. Und da wir die Preise für Baumaterialien nicht beeinflussen können, werden diese - wenn möglich - an die Auftraggeber weitergereicht werden müssen.“ Ein Ende des Preisanstiegs sei noch nicht in Sicht: Das Statistische Bundesamt meldete für Juli innerhalb eines Monats ein Plus bei den Erzeugerpreisen für Betonstahl von 10,6 %, für Bauholz sogar von 15,2 %.

Die Preissteigerungen hätten sich auch schon auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt: Für die ersten sechs Monate 2021 ergebe sich ein Minus von 3,1 %, real sei dies ein Rückgang von 6,9 % (Juni: + 1,9 %, real: - 3,8 %). Dabei dürfe man aber nicht vergessen, dass das Ergebnis auch auf einen Basiseffekt zurückzuführen sei: Der Umsatz sei im 1. Hj. 2020 mit +8,1 % (real: + 5,0 %) „sehr gut gelaufen“. Auch hätten sich im ersten Halbjahr dieses Jahres noch die schlechte Witterung zu Jahresbeginn sowie die Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der MwSt.-Senkung Ende 2020 negativ auf das Halbjahresergebnis ausgewirkt. „Wir merken aber auch, dass Lieferengpässe bei Baumaterialien zu Verzögerungen bei einzelnen Projekten geführt haben. Entsprechend hat sich die Reichweite der Auftragsbestände in unserer Branche erhöht. Lag diese im Durchschnitt der Jahre 1995 bis 2020 bei 3,8 Monaten, waren es im Juli dieses Jahres 4,5 Monate“, erläuterte Müller die aktuelle Situation am Bau.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten   **) preis-, saison- und kalenderbereinigt

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Pressemitteilung
news-1077 Wed, 25 Aug 2021 08:17:21 +0200 Tarifrunde Bau https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-25-tarifrunde-bau/ Die Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die 890.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe werden am 25. und 26. August 2021 in Berlin fortgesetzt. Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite ist Uwe Nostitz, Vizepräsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). 
 

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Aktuelles Meldungen
news-1076 Fri, 20 Aug 2021 11:59:55 +0200 Weiter steigende Investitionen in die NRW-Verkehrsinfrastruktur wichtiges Signal und dringend erforderlich https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-20-weiter-steigende-investitionen-in-die-nrw-verkehrsinfrastruktur/ Düsseldorf. „Dass das Land NRW im kommenden Jahr seine Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur weiter steigern will, ist ein gutes Signal für den Standort NRW“, kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, den gerade vorgelegten Haushaltsentwurf 2022 der NRW-Landesregierung.

Der von Verkehrsminister Hendrik Wüst vorgestellte Entwurf sieht für den Neu- und Ausbau von Landesstraßen 72 Millionen Euro vor, immerhin 10 Millionen Euro mehr als im Jahr 2021. Wiemann: „Investitionspolitik ist Zukunftspolitik für den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen – gerade im Bereich unserer Verkehrsinfrastruktur. Ohne vernünftigen Anschluss an Verkehrsnetze wandern Unternehmen ab, ohne eine Entlastung der Bürger durch Ortsumgehungen und attraktive Angebote im ÖPNV und gut ausgebaute Radwegenetze leiden die Lebensqualität und das Klima.“

„Genauso wichtig ist es aber, dass wir nach Jahren des Kaputtsparens unserer Verkehrswege auch weiterhin kräftig in den Erhalt und die Modernisierung unserer Landesstraßen zu investieren!“, so Wiemann. Für 2022 sind für Erhalt und Modernisierung der Landesstraßen gut 213 Millionen Euro vorgesehen, immerhin eine Steigerung von gut 7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Wiemann: „Wir fordern weiterhin: mehr Tempo bei Planungen und Genehmigungen! Ich freue mich deshalb, dass der Verkehrsminister z.B. Planungsleistungen auf der Schiene mit 34 Millionen Euro unterstützen will, um die Kommunen zu entlasten und Planungen zu beschleunigen. Nur so können mehr Bundesmittel in planungsreife Projekte in NRW fließen, unser Land ist hier in den vergangenen Jahren leider manches Mal zu kurz gekommen.“

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Pressemitteilung
news-1073 Tue, 17 Aug 2021 08:48:27 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Baugenehmigungen im 1. Halbjahr 2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-17-bauindustrie-zu-den-baugenehmigungen-im-1-halbjahr-2021/ Gespaltene Halbjahresbilanz – Plus bei Wohnungen steht Rückgang beim industriellen Hochbau gegenüber. "Die Halbjahresbilanz bei den Baugenehmigungen fällt in diesem Jahr gespalten aus. Während die Nachfrage nach Wohnraum nach wie vor ungebrochen ist, leidet der industrielle Hochbau unter der Investitionszurückhaltung der Unternehmen." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Demnach sei im ersten Halbjahr 2021 der Neu- und Umbau von 189.780 Wohnungen genehmigt worden, 13.550 Wohnungen bzw. 7,7 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Hierzu habe auch das Auslaufen der Baukindergeld-Förderung Ende März beigetragen, welches zu einem deutlichen Anstieg im ersten Quartal von fast 20 % geführt hat. Das zweite Quartal sei mit einem leichten Rückgang von 2,4 % dann schwächer ausgefallen. Dies habe allerdings ausschließlich den Einfamilienhausbau betroffen, der im zweiten Quartal um 7,8 % zurückgegangen sei. Für das gesamte erste Halbjahr ergebe sich hier aber immer noch ein Plus von 10,7 %. Die für die breite Bevölkerung besonders wichtigen Neubaugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern seien im gesamten Zeitraum um 1,9 % gestiegen.

üller: "Im Gegensatz zum Wohnungsbau war die Nachfrage nach industriellen Hoch-bauten im ersten Halbjahr stark rückläufig. Die Genehmigungen von Fabrik- und Werkstattgebäuden lagen um 26,7 % unter dem Vorjahresniveau. Hier haben die gestörten Lieferketten sowie die starken Preissteigerungen bei Materialien die allgemeine Verunsicherung hinsichtlich der zukünftigen konjunkturellen Entwicklung vermutlich noch verstärkt. Investitionen in neue Industriebauten werden dann erst einmal zurückgestellt." Auch die Genehmigungen von Handels- und Lagergebäuden (in veranschlagten Baukosten) seien im ersten Halbjahr zurückgegangen (-10,4 %), trotz des boomenden Versandhandels.

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news-1070 Wed, 11 Aug 2021 14:50:46 +0200 MPK-Beschluss für Wiederaufbaufonds schafft Perspektiven https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-11-mpk-beschluss-fuer-wiederaufbaufonds-schafft-perspektiven/ Bauindustrielle Angebote für schnelles Bauen nutzen / Klimaresilientes Planen und Bauen in den Fokus setzen „Der Wiederaufbaufonds schafft eine Perspektive für die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen und Regionen. Jetzt heißt es, diese Perspektive in konkrete Projekte zu übersetzen und dabei schnell und unbürokratisch zu handeln. Dafür ist ein kurzfristiges Umdenken in der öffentlichen Beschaffung ein wichtiger Hebel, um Pro­jekte flexibel und höchstmöglich effektiv zu vergeben.“ Mit diesen Worten kommen­tierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, den gestern von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs und Regierungschefinnen getroffenen Beschluss, einen nationalen Fonds „Aufbauhilfe 2021“ in Höhe von 30 Mrd. Euro auf den Weg zu bringen. Der Bund trägt davon allein zwei Milliarden Euro für Infrastrukturprojekte des Bundes. „Der durch den Städte- und Gemeindebund in die Debatte eingebrachte Vorschlag eines Wiederaufbau-Beschleunigungsgesetzes sollte dabei ebenso in den Blick genommen werden wie die Notwendigkeit einer Baupolitik, die Vorsorge für die Folgen des Klimawandels schafft“, fügte Müller hinzu.

„Die Situation in NRW und Rheinland-Pfalz zeigt uns, dass uns die Regelverfahren im Planungs- und Genehmigungsrecht sowie im Vergaberecht an die Grenzen des Mach­baren für eine schnelle Hilfe bringen“, so Müller weiter. Bund und Länder diskutierten deshalb zurecht über eine entsprechende Optimierung und Verkürzung. Diese müsse zusätzlich mit einer Handreichung, gerade für kommunale Auftraggeber, für eine rechtssichere Umsetzung unterlegt werden. „Funktionale Ausschreibungen können jetzt ein Mittel der Wahl sein, um Infrastrukturen als Ganzes zu ersetzen oder neu zu bauen bis hin zu Brückenbauten in nur 20 Tagen“, betonte Müller.

Gleichzeitig sei es geboten, die Infrastrukturen unter Berücksichtigung der Folgen des Klimawandels wiederherzustellen. „Klimaresilientes Planen und Bauen muss unbedingt stärker in den Fokus gerückt werden, da Extremwetterereignisse immer häufiger werden“, bemerkte Müller. Dabei müsse neben gezielten Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel für den Hochwasserschutz, eine ganzheitliche Herangehensweise für Städte und ländliche Regionen im Mittelpunkt stehen. Hierzu zähle auch eine effiziente Nutzung von Flächen. Müller: „Als BAUINDUSTRIE wollen wir zu einer nachhaltigen Flächeninanspruchnahme beitragen. Wir müssen Infrastrukturen neu denken, Mehr­fachnutzungen, etwa für Energiegewinnung oder zur Reduzierung von Temperaturen in den Innenstädten, anstreben oder Nachverdichtungen im Rahmen ganzheitlicher Stadtentwicklungskonzepte fördern.“

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Pressemitteilung
news-1069 Fri, 06 Aug 2021 11:10:19 +0200 BIM im Verkehrswegebau – Version 2.0 online verfügbar https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-06-bim-im-verkehrswegebau-version-20-online-verfuegbar/ BAUINDUSTRIE aktualisiert Position / 16 Forderungen und Leitsätze für BIM im Verkehrswegebau Die Building Information Modeling (BIM) Methodik wird das Zusammenarbeiten aller Beteiligten in der Baubranche, insbesondere zwischen öffentlicher Hand und Bau­unternehmen grundlegend positiv verändern. Die im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) organisierten Unternehmen haben den Anspruch, diese Verände­rungen mitzugestalten. Im Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen (AKDB) des HDB entwickeln sie fortlaufend ihre gemeinsame Positionierung zu „BIM im Verkehrswegebau“. Nach Freigabe durch die Bundesfachabteilung Straßenbau und den Lenkungsausschuss Digitalisierung des HDB steht diese Publikation ab sofort auf www.bauindustrie.de/bim allen Interessierten zur Verfügung.

Die 2019 und 2020 erschienenen Positionspapiere der BAUINDUSTRIE zu „BIM im Straßenbau“ bezogen sich auf den Stufenplan 2015-2020 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und stellten wichtige technische und vertragliche Rahmenbedingungen dar. Jetzt hat BIM Deutschland seine Arbeit aufge­nommen. Die im Stufenplan 2020 allgemeingültig beschriebenen BIM-Anwendungs­fälle sollen im Rahmen eines Masterplans Bundesfernstraßen detailliert fortgeschrie­ben werden. Für die anstehenden Modellprojekte und den künftigen Regelbetrieb stellt die BAUINDUSTRIE mit „BIM im Verkehrswegebau“ 16 Forderungen und Leit­sätze zur Diskussion, die auch als übersichtlicher Flyer angeboten werden.

„BIM im Verkehrswegebau“ ist – anders als die Vorgänger – ein dynamisch angelegtes Dokument. Die Einführung der Methode BIM im Verkehrswegebau wird prozesshaft über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen und ein Umdenken bei allen Beteiligten erfordern. Demzufolge wird auch die Ausdifferenzierung der Positionierung der BAUINDUSTRIE prozesshaft auf www.bauindustrie.de/bim stets aktuell zur Verfügung stehen. Die Online-Publikation ist hierfür besonders geeignet. Auch inhaltlich greift „BIM im Verkehrswegebau“ weiter als ihre Vorgänger: der Ingenieurbau wurde bereits mit einbezogen. Weitere Sparten des Verkehrswegebaus werden nach Möglichkeit schrittweise integriert.

Aus Sicht der BAUINDUSTRIE ist die Einführung eines übergreifenden Standards für BIM-Klassen und Merkmale der Verkehrswege ein besonders wichtiger Punkt. Die vom AKDB entworfene Roadmap wird mittlerweile durch zahlreiche einschlägig zuständige Organisationen des Verkehrswegebaus unterstützt.

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news-1068 Wed, 04 Aug 2021 12:15:48 +0200 Deutschlandweit einmalig: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-04-deutschlandweit-einmalig/ Berufsbegleitend Bachelor Baustellenmanagement studieren - auch ohne (Fach-)Abitur „Das berufsbegleitende Studium des Baustellenmanagements zeigt, wie vielseitig die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in Bauindustrie und -gewerbe sind. Das steigert die Attraktivität der Branche für Nachwuchskräfte weiterhin“, sagt Jutta Beeke, Vizepräsidentin der BAUINDUSTRIE. Die Bau-Akademie West bietet deutschlandweit einmalig die Möglichkeit, ohne (Fach-)Abitur berufsbegleitend zu studieren und sich zum/r Ingenieur*in mit der Zielrichtung Bauleitung ausbilden zu lassen. Seit 2013 besteht die erfolgreiche Kooperation mit der Fachhochschule Münster. Der Studiengang schließt ab mit dem Titel „Bachelor of Engineering Baustellenmanagement“.

Zulassungsvoraussetzungen zu diesem Studiengang sind:

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Bauberuf (gewerblich/technisch/ kaufmännisch) und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung
  • oder eine Ausbildung zum/r Geprüfte/n Polier*in, Meister*in
  • oder die (Fach-)Hochschulreife.

Die Studierenden kommen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Vorlesungen finden im Ausbildungszentrum der BAUINDUSTRIE NRW in Kerpen bei Köln oder auch online statt. Auf dem Studienplan stehen die klassischen Grundlagenfächer des Bauingenieurwesens, sowie u.a. Baubetrieb, Bauleitung, Bauverfahrenstechnik, Controlling.

In 40 jeweils einwöchigen Präsenzphasen werden die Studierenden über vier Jahre praxisorientiert und bezogen auf die berufliche Anstellung zielgenau auf die neuen Aufgaben im Unternehmen vorbereitet.

Dieses berufsbegleitende Studium ist daher besonders interessant für Fach- und Vorarbeiter, Werkpoliere, Poliere, Meister, Bauzeichner, Techniker und Kaufleute (m/w/d) in Firmen der Bauindustrie und dem Baugewerbe, in Ingenieur- und Architekturbüros.

Weitere Informationen zum berufsbegleitenden Studium des Baustellenmanagements erhalten Sie unter https://www.bachelor-baustellenmanagement.de/.

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news-1067 Mon, 02 Aug 2021 12:22:23 +0200 Breites Verbändebündnis im Schienensektor: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-08-02-breites-verbaendebuendnis-im-schienensektor/ Stärkung des Verkehrsträgers Schiene erfordert echte Bahnreform 2.0. Bahnreform ist keine Diskussion von Vorgestern! Eine grundlegende Reform des Systems Schiene hält ein breit aufgestelltes Bündnis aus dem Schienensektor jetzt für erforderlich. Die Bahnreform II sei keinesfalls eine Diskussion von vorgestern, sondern für heute, morgen und übermorgen. Aktiver Klimaschutz im Verkehrsbereich könne nur durch eine echte Verkehrsverlagerung auf die Schiene als ein Bestandteil der Mobilitätswende gelingen. Für die Erreichung der dahinterstehenden politischen Ziele, wie die Einführung des Deutschlandtaktes und dem dafür zwingenden Aus- und Neubau sowie der Modernisierung der Schieneninfrastruktur, sei dies unumgänglich. Diese Position vertritt ein breites Bündnis aus dem Schienensektor in einem heute in Berlin veröffentlichten Positionspapier.

Für die beteiligten Verbände könne eine solche Reform vor allem dann gelingen, wenn Ausbau und Erhalt der Schieneninfrastruktur auf Basis einer nachhaltigen Bau- und Instandhaltungsstrategie die Vollsperrungen und großräumige Umleitung möglichst reduzieren soll. Die Umsetzung sollte durch die Gründung und Aufsicht eines eigenständigen Bundesschieneninfrastrukturunternehmens erfolgen, damit das Infrastrukturmanagement sowohl am Gemeinwohl als auch an den bundesweiten Netznotwendigkeiten ausgerichtet werden könne. Für ausreichend Finanzierungssicherheit sei ein „Schienenfonds“ zu schaffen, der mit der erwähnten Ausbau- und Instandhaltungsstrategie verknüpft werden müsse.

Vom Bund fordern die Verbände, sich auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren, darunter die Festlegung schienenpolitischer Ziele, die Finanzierung der Infrastruktur sowie die Aufsicht und Regulierung dieser zu verantworten. Hingegen brächten im fairen Wettbewerb erbrachte Verkehrs- und Vertriebsdienste Vorteile für die Kunden, staatliches Engagement sei nur beim Abbau oder der Verhinderung von monopolartigen Strukturen erforderlich.

Claus Weselsky (GDL): „Wir brauchen einen grundlegenden Neuanfang in der Bahnpolitik. Kernstück ist die Trennung von Netz und Betrieb. Nur wenn die Eisenbahnverkehrsunternehmen eigenverantwortlich und selbstständig im Gesamtmarkt agieren können, während der Staat sich als bundeseigene Infrastrukturgesellschaft auf die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur und die Überwachung eines fairen Wettbewerbs konzentriert, hat die Schiene die Zukunft, die sie als das ökologischste aller Verkehrsmittel verdient.“

Klaus Müller, (vzbv): „Bahnfahren muss für Verbraucherinnen und Verbraucher einfacher und attraktiver werden. Das System Schiene hat in seiner heutigen Form keine Zukunft. Der Staat muss die Schieneninfrastruktur langfristig erhalten und ausbauen. Das ist die Basis für einen stärkeren und faireren Wettbewerb auf der Schiene, der Innovationen fördert und die Zufriedenheit der Verbraucher erhöht. Genau das Gegenteil ist mit der aktuellen Monopolstellung der Deutschen Bahn AG der Fall. Die Bahn ist fit für die Zukunft, wenn die nächste Bundesregierung Netz und Betrieb trennt.“

Tim-Oliver Müller (HDB): „Als BAUINDUSTRIE stehen wir bereit, den Ausbau der Schieneninfrastruktur zügig und effizient umzusetzen. Hierfür brauchen wir einen Partner, der sich auf Ausbau und Erhalt der Schieneninfrastruktur konzentriert, eine faire Partnerschaft auf Augenhöhe ermöglicht sowie das ingenieurtechnische Know-how und Engagement unserer Unternehmerinnen und Unternehmer zur Bewältigung der Mobilitätswende gewinnbringend nutzt.“

Dr. Lukas Iffländer (PRO BAHN): “Gute Projektmanager wissen: Projekte müssen regelmäßig auf ihre Zielerreichung geprüft und bei Bedarf nachgesteuert werden. Bei der Bahnreform ist dies genauso. Nach 27 Jahren ist ein Update fällig! In unserem Bündnis haben wir hierzu wichtige Forderungen erarbeitet. Nur wenn diese umgesetzt werden, kann es gelingen, dass das System Eisenbahn Fahrgäste und Güterkunden überzeugt und die Verlagerungswirkung erzielt, die wir für die Bekämpfung des Klimawandels brauchen.”

Dr. Matthias Stoffregen (MOFAIR): „mofair fordert schon lange die Fusion der DB-Monopolbereiche und Finanzierung der Schieneninfrastruktur durch einen überjährigen Fond – der aktuelle Sektorbericht der Monopolkommission stärkt diese Positionen umso mehr. Es ist an der Zeit für eine neue Bahnreform, um Ineffizienzen abzustellen und gemeinsam als gesamte Bahnbranche, inklusive der Wettbewerbsbahnen, dem Klimawandel entschieden zu begegnen.“

Ludolf Kerkeling (Netzwerk Europäischer Eisenbahnen – NEE): „Niemand kann erklären, warum die neue Autobahn-GmbH des Bundes keinen Gewinn erwirtschaften soll, die Infrastrukturtöchter der bundeseigenen DB AG aber schon. Die überfällige Bahnreform II muss Leistung auf und für die Schiene belohnen. Die vielen Eisenbahnen brauchen kunden- und wachstumsorientierte sowie neutrale Dienstleister in der Infrastruktur und fairen Wettbewerb zwischen Verkehrsunternehmen. Das Konzept des integrierten Konzerns der DB passt nicht mehr in die moderne Verkehrswelt.“

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Pressemitteilung
news-1066 Wed, 28 Jul 2021 10:19:00 +0200 Tarifverhandlungen vertagt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-28-tarifverhandlungen-vertagt/ Die Tarifvertragsparteien haben sich am 27.07.2021 auf einen Fahrplan für die weiteren Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe geeinigt. Der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes und Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz: "Wir haben in den konstruktiven Gesprächen neben der Einigung auf Themen und Termine bereits einzelne Punkte sondiert. Dieses gilt es bei den kommenden Verhandlungen fortzuführen und inhaltlich zu konkretisieren."

"Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Runden bis Ende September eine Einigung erzielen können", ergänzte Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

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Pressemitteilung
news-1065 Wed, 28 Jul 2021 10:17:27 +0200 Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM im Hochbau – BAUINDUSTRIE veröffentlicht idealtypischen Projektaufbau https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-28-erfolgreich-zusammenarbeiten-mit-bim-im-hochbau-bauindustrie-veroeffentlicht-idealtypischen-projektaufbau/ Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM – dafür ist der Projektaufbau von Anfang an richtig aufzusetzen. Wie dies im Hochbau in einer typischen Projektkonstellation mit Generalunternehmer gestaltet werden kann, zeigt eine neue Veröffentlichung des Arbeitskreises Digitalisiertes Bauen (AKDB) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Er knüpft damit an sein technisches Positionspapier „BIM im Hochbau“ von 2019 an. In einer übersichtlichen Grafik wird dargestellt, wie Aufbau und Ablauf eines BIM-Projektes idealtypisch zu strukturieren sind, damit alle Beteiligten am selben Strang ziehen können.

Eine zielorientierte Strukturierung von Abläufen und Prozessen eines Projekts definiert vorab die Rollen aller Beteiligten. Ausführende Bauunternehmen müssen bereits zum Zeitpunkt des Projektaufsatzes berücksichtigt werden, um Informationsverluste an den Schnittstellen systematisch zu vermeiden und die Mehrwerte der BIM-Arbeitsweise konsequent zu realisieren. Frühzeitige Kollaboration und partnerschaftliches Arbeiten führen zu optimalen Ergebnissen und größtmöglichem Projekterfolg.

Das Papier „Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM im Hochbau“ steht ab sofort zum Download bereit unter https://www.bauindustrie.de/bim.

Es gehört zur laufend fortgeschriebenen Reihe der Technischen Positionspapiere aus dem Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen der BAUINDUSTRIE, mit der sich die ausführenden Unternehmen für eine zeitgemäße Gestaltung von Bau- und Immobilienprojekten einsetzen. Mehr Infos dazu finden Sie im Themenbereich „Innovation und Digitalisierung“ auf der Website der BAUINDUSTRIE.

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news-1058 Fri, 23 Jul 2021 13:38:30 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im Mai 2021: Materialknappheit bremst den Umsatz im Bauhauptgewerbe – real minus 5,2 % zum Vorjahr. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-23-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-mai-2021-materialknappheit-bremst-den-umsatz-im-bauhauptgewerbe-real-minus-52-zum-vorjahr/ „Die Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe wird aktuell vor allem durch Knappheiten und steigende Preise bei Vorprodukten gebremst. Dagegen ist die Nachfrage nach Bauleistung weiter intakt.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach läge der Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai 2021 zwar mit plus 0,4 % noch leicht über dem Vorjahresniveau (Jan.-Mai: - 4,4 %), preisbereinigt sei aber ein deutlicher Umsatz- und somit Produktions-Rückgang von 5,2 % zu verzeichnen (Jan.-Mai: - 7,7 %). „Fehlende Baumaterialien führen zu Verzögerungen bei Bauprojekten, die dann natürlich auch (noch) nicht abgerechnet werden können“, erläuterte Müller die aktuelle Situation.

Dies könnte sich im Folgemonat noch verschlimmern, schließlich hätte sich die Zahl der von Materialmangel betroffenen Bauunternehmen erhöht: Im Mai hätten im Rahmen des ifo Konjunkturtests 39 % der Befragten über eine Behinderung ihrer Bautätigkeit aufgrund von fehlendem Material geklagt, im Juni wären es 46 % gewesen. Müller: „Die verzögerten Projekte werden zwar irgendwann fertiggestellt und dann natürlich auch abgerechnet. Die stark gestiegenen Preise bei Vorprodukten gehen aber - bei laufenden Verträgen - zu Lasten der Ertragslage der Bauunternehmen.“ So sei der Erzeugerpreis für Nadelschnittholz innerhalb eines Monats um 23 % gestiegen. Das wirke sich natürlich auch auf Bauholz aus: Der Preis hätte im Juni um 15 % über dem von Mai gelegen. „Mittlerweile müssen die Bauunternehmen fast 60 % mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.“ Von den starken Preissteigerungen seien auch Stahl, Kupfer, Bitumen und Bauchemie betroffen.

Die Nachfrage nach Bauleistung sei aber nach wie vor intakt: Der Auftragseingang* hätte im Mai laut Berechnungen** des Statistischen Bundesamtes nur leicht unter dem Vormonat gelegen (- 1,3 %). „Im Vorjahresvergleich haben die Bauunternehmen sogar ein Plus von 14,6 % gemeldet, preisbereinigt ist dies auch noch ein deutlicher Zuwachs von 8,4 %. Für die ersten fünf Monate ergibt sich damit ein Plus von 5,8 %, real von 2,4 %. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass das Mai-Ergebnis durch einen statistischen Effekt geprägt ist – die Bauunternehmen hatten im Mai 2020 Corona-bedingt 10,6 % weniger Aufträge in ihren Büchern“, erläuterte Müller die Daten-Lage.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.

*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten   **) preis-, saison- und kalenderbereinigt

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news-1057 Thu, 15 Jul 2021 11:07:00 +0200 BAUINDUSTRIE zu „Fit for 55“ https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-15-bauindustrie-zu-fit-for-55/ Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor wird begrüßt / Industrielle Sanierungsmethoden in die Fläche bringen / Auswirkungen der CO2-Bepreisung auf das Bauen beachten „Mit ‚Fit for 55‘ hat die EU-Kommission konkrete Vorschläge präsentiert, wie und mit welchen Instrumenten das Klimaziel auf europäischer Ebene bis 2030, also in weniger als neun Jahren, erreicht werden soll. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die Ziele der Jahrhundertaufgabe Klimaschutz mit einem mutigen Pfad für die Umsetzung unterlegen.“ Mit diesen Worten kommentierte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, das am 14. Juli vorgelegte Gesetzespaket.

„Der angestrebte Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Dekarbonisierung des Gebäudesektors stellen uns wirtschaftlich und sozial vor immense Herausforderungen. Es ist richtig, dass die EU-Kommission das Potenzial der Energieeffizienz von Gebäuden beim Klimaschutz mit einem eigenen Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor ambitionierter angeht“, so Müller. Es komme nun darauf an, sich die Vorschläge im Detail anzuschauen und darauf zu achten, dass die Regelungen vor allem den Aspekt der Technologieoffenheit beherzigten und das Innovationspotenzial der Industrie maximal förderten. „Wenn wir die Sanierungsziele schaffen wollen, müssen wir industrielle Arbeitsweisen – also auch serielles Sanieren – endlich in die Fläche bringen. Dazu stehen wir im engen Austausch mit der Politik. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten.“

Es sei Konsens, für den Klimaschutz gewaltige Finanzierungsanstrengungen zu unternehmen und die Probleme nicht weiter in die Zukunft zu verlagern. „Wir werden uns genau ansehen, wie sich die Kommissionsvorschläge im Einzelnen auf den Baubereich auswirken werden. Es gilt auch im Sinne des sozialen Friedens Wege zu finden, dass unsere gesellschaftlichen Ziele, wie eine moderne Infrastruktur sowie kostengünstiger Wohnraum, nicht durch steigende Baupreise gefährdet werden”, betonte Müller.

„Mit ‚Fit for 55‘ hat die EU-Kommission konkrete Vorschläge präsentiert, wie und mit welchen Instrumenten das Klimaziel auf europäischer Ebene bis 2030, also in weniger als neun Jahren, erreicht werden soll. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die

Ziele der Jahrhundertaufgabe Klimaschutz mit einem mutigen Pfad für die Umsetzung unterlegen.“ Mit diesen Worten kommentierte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, das am 14. Juli vorgelegte Gesetzespaket.

„Der angestrebte Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Dekarbonisierung des Gebäudesektors stellen uns wirtschaftlich und sozial vor immense Herausforderungen. Es ist richtig, dass die EU-Kommission das Potenzial der Energieeffizienz von Gebäuden beim Klimaschutz mit einem eigenen Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor ambitionierter angeht“, so Müller. Es komme nun darauf an, sich die Vorschläge im Detail anzuschauen und darauf zu achten, dass die Regelungen vor allem den Aspekt der Technologieoffenheit beherzigten und das Innovationspotenzial der Industrie maximal förderten. „Wenn wir die Sanierungsziele schaffen wollen, müssen wir industrielle Arbeitsweisen – also auch serielles Sanieren – endlich in die Fläche bringen. Dazu stehen wir im engen Austausch mit der Politik. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten.“

Es sei Konsens, für den Klimaschutz gewaltige Finanzierungsanstrengungen zu unternehmen und die Probleme nicht weiter in die Zukunft zu verlagern. „Wir werden uns genau ansehen, wie sich die Kommissionsvorschläge im Einzelnen auf den Baubereich auswirken werden. Es gilt auch im Sinne des sozialen Friedens Wege zu finden, dass unsere gesellschaftlichen Ziele, wie eine moderne Infrastruktur sowie kostengünstiger Wohnraum, nicht durch steigende Baupreise gefährdet werden”, betonte Müller.

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news-1053 Tue, 13 Jul 2021 09:59:12 +0200 BAUINDUSTRIE: Konkretisierung des Bundeshaushaltsentwurfs 2022 mit steigenden Verkehrsinvestitionen setzt wichtiges und richtiges Signal für die Mobilitätswende https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-13-bauindustrie-konkretisierung-des-bundeshaushaltsentwurfs-2022-mit-steigenden-verkehrsinvestitionen-setzt-wichtiges-und-richtiges-signal-fuer-die-mobilitaetswende/ „Eine erfolgreiche Mobilitätswende sowie der notwendige Beitrag der BAUINDUSTRIE für mehr Klimaschutz können nur gelingen, wenn der Bund kontinuierlich in die Modernisierung seiner Verkehrswege investiert. Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 wurden nun die Weichen für die Fortsetzung des Investitionshochlaufs gestellt“. So kommentierte am 13.07.2021 der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die jüngst vorgelegten Detailzahlen für die einzelnen Verkehrsträger des Haushaltsentwurfs 2022. Darin ist vorgesehen, die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse des Bundes in Fernstraßen, Schienenwege, Wasserstraßen und den kombinierten Verkehr im kommenden Jahr auf 19,2 Mrd. Euro zu erhöhen. Damit stehen 1,75 Mrd. Euro mehr zur Verfügung als 2021. Müller stellte besonders die deutliche Aufstockung der Investitionszuschüsse für die Schieneninfrastruktur und für die Investitionen in die Bundeswasserstraßen heraus. „Mit den geplanten 9,3 Mrd. Euro für die Schienenwege und 1,4 Mrd. Euro für die Wasserstraßen setzt der Bund wichtige Akzente, um die Kapazitäten umweltfreundlicher Mobilitätsträger auszubauen.“

Skeptisch blickt Müller auf die Mittelausstattung für die Bundesfernstraßen. Hier sollen die Investitionen gegenüber dem laufenden Jahr um immerhin 375 Mio. Euro zurückgehen. Bei weiter leicht steigenden Baupreisen entspreche dies einem realen Rückgang von rund 7 %. Müller: „Eine echte Verkehrswende bekommen wir nur hin, wenn wir Mobilität im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrssystems denken. Die Straße wird auch weiterhin einen großen Stellenwert für den Gütertransport einnehmen und Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.“ Es dürfe daher nicht darum gehen, Straßenbau zu verhindern, sondern es gelte die Mobilität auf der Straße insgesamt klimafreundlicher zu gestalten. Denn der unbefriedigende Zustand der Fernstraßen, vor allem der Brücken, habe viele negative Auswirkungen auf das tägliche Leben. Müller: „Spätestens wenn Industrieproduktion aufgrund von Warenmangel stillsteht oder größere Umwege im alltäglichen Pendlerverkehr gefahren werden müssen, werden kaputte Bundesfernstraßen zu einem echten Mobilitätsproblem“.

Müller lobte die Bereitschaft der Regierung, die stark steigende Staatsverschuldung nicht als Grund für Investitionskürzungen zu nutzen. Er wies aber auf die anstehende Bundestagswahl hin. „Was der Haushaltsentwurf wirklich wert ist, werden wir erst dann feststellen, wenn die neue Bundesregierung ihre verkehrspolitischen Zielsetzungen vorlegt“, so Müller.

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news-1052 Mon, 12 Jul 2021 11:21:47 +0200 Preis für den Wohnungsneubau im Mai 2021 um 6,4 % gestiegen. BAUINDUSTRIE führt dies auf stark gestiegene Baumaterialpreise zurück. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-12-preis-fuer-den-wohnungsneubau-im-mai-2021-um-64-gestiegen-bauindustrie-fuehrt-dies-auf-stark-gestiegene-baumaterialpreise-zurueck/ „Die überdurchschnittliche Preissteigerung beim Neubau von Wohngebäuden im Mai 2021 von 6,4 % binnen Jahresfrist ist auf die stark gestiegenen Baumaterialpreise zurückzuführen“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Baupreisindizes. „Hier machen sich insbesondere die stark gestiegenen Holzpreise bemerkbar - die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten legten innerhalb eines Jahres um 28,5 % zu.“

Aber auch der Neubau von Büro- und Betriebsgebäuden sowie von Straßenbrücken sei deutlich teurer als ein Jahr zuvor, die Preissteigerung lägen zwischen 5,4 % und 6,6 %. Dies sei kein Wunder, schließlich seien die für den Bau notwendigen Materialien in kürzester Zeit aufgrund deutlich gestiegener Nachfrage bei gleichzeitiger Knappheit im Preis stark gestiegen. „Für Bauholz mussten die Unternehmen im Mai 38 %, für Dachlatten sogar 43 % mehr bezahlen als im Vorjahr, Betonstahlmatten kosteten 30 %, Betonstahl 44 % und Bleche sogar 52 % mehr“, erläuterte Müller die angespannte Situation. Und dies seien nur Durchschnittspreise, die Ausschläge seien in Einzelfällen sogar noch höher ausgefallen.

Müller: „Die aktuellen Baupreissteigerungen bedeuten somit nicht, dass sich die Bauunternehmen auf Kosten der Aufraggeber bereichern würden, sondern nur, dass die gestiegenen Baumaterialpreise bei neuen Projekten (zum Teil) eingepreist werden. Bei schon bestehenden Verträgen bleiben die Unternehmen hingegen größtenteils auf den gestiegenen Kosten sitzen. Eine Möglichkeit, um die Risiken von Materialpreissteigerungen gerecht zu verteilen, sei die Vereinbarung von Stoffpreisgleitklauseln. Müller begrüßt daher die Vorgaben des Bundesministeriums des Innern sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von Stoffpreisgleitklauseln für den Bundeshochbau und für die Verkehrsträger. Diese Regelungen sollten auch von Ländern und Kommunen entsprechend in Erwägung gezogen werden.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

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news-1051 Mon, 05 Jul 2021 11:23:05 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im April 2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-05-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-april-2021/ Auftragseingang zwar im Plus, starke Preissteigerungen bei Baumaterialien drücken aber auf die Ertragslage. „Die Nachfrage nach Bauleistungen lag im April dieses Jahres zwar deutlich über dem – coronabedingt – schwachen Vorjahresniveau, den Bauunternehmen machen aber die Lieferengpässe und die starken Preissteigerungen bei Baumaterialien zu schaffen. Dies könnte nicht nur zu Verzögerungen bei einzelnen Projekten führen, die stark steigenden Baumaterialpreise drücken auch auf die – in der Bauwirtschaft im Vergleich zu anderen Zweigen des Produzierenden Gewerbes ohnehin schwächere – Ertragslage.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach sei der Auftragseingang der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im April 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar um 7,0 % (real: + 4,1 %) und zum Vormonat** um 9,8 % gestiegen, die Preise für wichtige Vorprodukte wie Betonstahl, Bitumen und Holz hätten im gleichen Zeitraum aber um bis zu 50 % zugelegt. „Wenn bei langlaufenden Projekten keine Preisgleitung vereinbart wurde, trägt man das Risiko als Bauunternehmer allein.“

Lorenz: „Hinzu kommt, dass von der positiven Nachfrageentwicklung der ersten vier Monate nicht sämtliche Regionen gleichermaßen profitierten. Während für Deutschland insgesamt ein Plus von 3,7 % ausgewiesen wurde, ist der Auftragseingang in Ostdeutschland um 3,3 % zurückgegangen. Unsere Branche weist nicht nur hinsichtlich der Regionen, sondern auch bei den Bausparten eine unterschiedliche Entwicklung auf.“ Während die Nachfrage im Wohnungsbau deutlich gestiegen sei (April: + 40,5 %, Jan.-Apr.: + 13,4 %), sei diese im Öffentlichen Bau rückläufig (- 7,2 % bzw. – 1,2 %). Insbesondere der Straßenbau sei betroffen: Die Orderaufträge von Bund, Ländern und Gemeinden seien im April um 9,0 % zurückgegangen (Jan.-Apr.: - 3,6 %). „Hier macht sich bemerkbar, dass die verfügbaren Mittel nicht zeitnah auf den Markt kommen. Zudem greifen Bund und Länder den Kommunen nicht mehr mit einer Kompensation der Gewerbesteuerausfälle unter die Arme.“ Entsprechend seien die Bauausgaben der Gemeinden im ersten Vierteljahr um 5,2 %, für die Straßen sogar um 7,3 % zurückgegangen. „Auf kommunaler Ebene gehen Einnahmeausfälle eben immer direkt zu Lasten der Investitionen. Die Kompensationsregelung sollte unbedingt auch im laufenden Jahr gelten“, appelliert Lorenz an die Politik. „Sonst werden uns die Schlaglöcher des vergangenen Winters noch lange erhalten bleiben.“

„Der Winter hat sich negativ auf den Umsatz der Baubetriebe* ausgewirkt: In den ersten vier Monaten ist dieser um 5,9 % (real: - 8,4 %) zurückgegangen“, beschreibt Lorenz die Situation. Daran hätte auch das leichte Plus im April von 2,3 % nichts geändert (real: - 0,7 %). „Das Umsatzplus im April hätte höher ausfallen können, wenn nach der Witterung nicht auch noch der Materialmangel viele Baufirmen ausgebremst hätte.“ Fehlendes Baumaterial werde auch im Mai die Bautätigkeit behindern: Während im April 19 % der vom ifo Institut befragten Baufirmen eine Behinderung gemeldet hätten, seien im Mai schon 40 % betroffen gewesen.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.

*)   Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten  

**) preis-, saison- und kalenderbereinigt

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news-1050 Wed, 23 Jun 2021 11:52:00 +0200 Klimaschutz Sofortprogramm 2022 https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-23-klimaschutz-sofortprogramm-2022/ BAUINDUSTRIE begrüßt Klimaschutzprogramm der Bundesregierung / Aufstockung der Mittel für die Gebäudesanierung positives Signal „Der Gebäudesektor ist der schlafende Riese im Klimaschutz. Es wird dringend Zeit, seine Potenziale zu heben. Die Aufstockung der Mittel für die Gebäudesanierung ist daher ein positives Signal für den Klimaschutz.“ Das sagte René Hagemann-Miksits, stellv. Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, zum Klimaschutzsofortprogramm der Bundesregierung. Zugleich wies Hagemann-Miksits darauf hin, dass die Bereitstellung von Fördermitteln allein nicht ausreichen werde. „In den letzten Jahren wurde bereits viel Geld in die Gebäudesanierung gesteckt, ohne dass wir nennenswerte Fortschritte feststellen können. Entscheidend ist, dass es uns gelingt, mit industriellen Prozessen in die Fläche zu kommen. Hier steht die BAUINDUSTRIE als Ansprechpartnerin für die Politik bereit, um Lösungen zu finden.“

Positiv bewertete Hagemann-Miksits auch die Aufstockung der Mittel für den Wasserbau. „Es ist gut, dass die Wasserstraßen nun auch verstärkt in den Fokus der Politik geraten. Der Ausbau der Wasserstraßen ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz im Verkehrssektor.“ Zugleich machte Hagemann-Miksits klar, dass der notwendige verstärkte Ausbau der Wasser- und Schieneninfrastruktur nicht zulasten der Straßen gehen dürfe. „Schiene und Wasser werden auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, das Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Deswegen brauchen wir auch weiterhin ein leistungsfähiges Straßennetz. Und auch da brauchen wir Investitionen, damit die Straßen fit sind für einen klimaneutralen Verkehr.“

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news-1048 Fri, 11 Jun 2021 09:32:57 +0200 Tim-Oliver Müller wird neuer Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-11-tim-oliver-mueller-wird-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-des-hauptverbandes-der-deutschen-bauindustrie/ Das Präsidium der BAUINDUSTRIE hat in seiner Sitzung am 9.6.2021 Tim-Oliver Müller mit Wirkung zum 1.7.2021 zum neuen Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE berufen. „Wir sind stolz, mit Tim-Oliver Müller einen kompetenten, hoch engagierten Hauptgeschäftsführer gewonnen zu haben, der mit seinem umfangreichen Branchenwissen sowohl für eine professionelle Vertretung unserer Mitglieder als auch für die Zukunftsfähigkeit der BAUINDUSTRIE steht. Wir, das Präsidium und ich, sind davon überzeugt, dass Herr Müller der Richtige ist, um die Modernisierung der Verbandsarbeit voranzutreiben und der BAUINDUSTRIE eine starke und verlässliche Stimme auf Bundesebene zu verleihen“, betont Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

Tim-Oliver Müller studierte in Berlin strategisches Management mit der Spezialisierung auf Vertrags-, Risiko- und Netzwerkmanagement. Nach seinem Studium war er ab 2011 in unterschiedlichen Positionen im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie tätig, zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaft, Recht und Digitalisierung. Anfang 2020 wechselte er zu VINCI in Deutschland und sammelte als Leiter Business Development weitreichende Praxiserfahrungen in einem Mitgliedsunternehmen.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Präsidiums und darauf, für die BAUINDUSTRIE und seine Unternehmerinnen und Unternehmer eine nach vorne gerichtete Politik zu machen. Denn die Baubranche befindet sich in einem rasanten Transformationsprozess, etwa mit Blick auf den Klimaschutz, die Digitalisierung sowie in der Nachwuchskräftegewinnung. Diesen gilt es als Verband für seine Mitglieder mitzugestalten und unseren Partnern auf politischer Ebene Angebote zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen zu präsentieren, bei denen am Ende Infrastruktur fast immer modernisiert und ausgebaut werden muss. Gemeinsam mit dem Team des Hautverbandes sind wir bestens dafür aufgestellt“, so Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

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news-1049 Thu, 10 Jun 2021 11:54:00 +0200 Präsident der BAUINDUSTRIE warnt vor Materialknappheit und hohen Preisen für Baustoffe https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-10-praesident-der-bauindustrie-warnt-vor-materialknappheit-und-hohen-preisen-fuer-baustoffe/ Baubranche könnte Umsatzeinbußen erleiden / Investitionshochlauf fortsetzen “Die BAUINDUSTRIE hat der Corona-Krise weitestgehend getrotzt. Der Bau war und ist eine Schlüsselbranche und Konjunkturlokomotive“, sagt Peter Hübner, Präsident der BAUINDUSTRIE, zur aktuellen Bewertung der wirtschaftlichen Lage der Branche. Allerdings seien die weiteren Aussichten ungewiss. „Ein gravierender Faktor ist seit April das besorgniserregende Problem mit den Baumaterialien. Die eklatante Bau­materialknappheit und die Preissteigerungen bei bestimmten Baumaterialien bereiten vielen Bauunternehmern Sorgen“, so Hübner.

Stark steigende Preise für Produktgruppen in den Bereichen, Holz, Metalle und Produkte auf Erdölbasis gehen einher mit Materialverknappung bis hin zum Ausfall zugesagter Lieferungen durch den Baustoffhandel. Im Mai haben 40 % der vom ifo Institut befragten Baufirmen eine Behinderung ihrer Bautätigkeit durch Material­knappheit gemeldet. Die Folge: Die aktuelle Geschäftslage im Bauhauptgewerbe bewerten die Firmen noch positiv, die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate hingegen negativ.

Hübner betonte, dass es umso wichtiger sei, dass der Investitionshochlauf der öffent­lichen Hand fortgeführt werde. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt klare Signale, dass jetzt weiter investiert wird, und zwar auf allen Ebenen.“ Es bestehe insbesondere Sorgen über die Entwicklungen der kommunalen Investitionen.

Im Jahr 2020 haben rund 79.000 Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 893.000 Beschäftigten 143 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet und damit ihre Produktion noch­mals um 5,8 % gesteigert. „Vor diesem Hintergrund kann man gar nicht genug betonen, wie wichtig es als Weichenstellung zu Beginn der Krise war, dass weiter gebaut werden konnte, dass Wirtschaft und Politik erfolgreich einen Lockdown am Bau abwenden konnten“, so Hübner weiter. „Und dass die Bundesregierung mit ihren Erlassen zum Bauvertragsrecht, zum Vergaberecht und zu Corona-Mehrkosten dem Ausnahmezustand Rechnung getragen hat.“

„Trotz der geschilderten Probleme bleiben wir zunächst bei unserer Prognose, wonach die Umsätze im Bauhauptgewerbe 2021 gegenüber dem Vorjahr nominal stagnieren werden. Real bedeutet dies einen Rückgang von etwa 2 %. Allerdings: Sollten sich die Versorgungsprobleme mit Baumaterial nicht zügig lösen lassen, werden wir die Prognose überdenken müssen“, erläutert Hübner.

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news-1047 Tue, 08 Jun 2021 10:59:52 +0200 BAUINDUSTRIE veröffentlicht „Bauwirtschaft im Zahlenbild“: Wohnungsbau nach wie vor die bedeutendste Bausparte. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-08-bauindustrie-veroeffentlicht-bauwirtschaft-im-zahlenbild-wohnungsbau-nach-wie-vor-die-bedeutendste-bausparte/ In der Reihe der konjunkturellen und statistischen Publikationen der BAUINDUSTRIE wurde die Neuausgabe der „Bauwirtschaft im Zahlenbild“ veröffentlicht. Die bei Bauunternehmern, Journalisten aber auch Hochschulen sehr beliebte Broschüre stellt langfristige Trends der Bauwirtschaft dar. Die insgesamt 28 Grafiken - mit kurzen Erläuterungen - liefern Informationen zur Bedeutung des Baugewerbes, zur langfristigen Entwicklung und Struktur der gesamten Branche, der Produktion, der Preise, Erträge und Insolvenzen, der Beschäftigten, Studierenden und Auszubildenden sowie zum Auslandsbau.

Demnach ist der Wohnungsbau in Deutschland seit Jahren die bedeutendste Bausparte, 2020 entfielen auf ihn 62 % aller Bauinvestitionen in Höhe von 389 Mrd. Euro. Die Bedeutung des öffentlichen Baus ist demgegenüber langfristig deutlich zurückgegangen, er machte nur noch 12 % der Bautätigkeit aus. Der Anteil des Wirtschaftsbaus ist über die Jahre relativ konstant geblieben und lag bei 26 %. 

Das Bauhauptgewerbe war 2020 die größte Produzentengruppe. Zusammen mit dem Ausbaugewerbe entfielen auf das gesamte Baugewerbe 63 % der Bauinvestitionen. Der Rest sind die in die Bauwerke eingehenden Leistungen des verarbeitenden Gewerbes, Dienstleistungen, Gebühren sowie sonstige Bauleistungen, die auch Eigenleistungen privater Haushalte und Schwarzarbeit umfassen.

Neben unserer „Wichtige Baudaten“-Karte mit den aktuellen Daten 2020 sollte auch die „Bauwirtschaft im Zahlenbild“ als übersichtliches Nachschlagewerk auf keinem Schreibtisch fehlen. Nach der Lektüre ist der Leser über die wichtigsten Entwicklungen der Bauwirtschaft informiert.

Weiterführende Inhalte und Download über: https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/bauwirtschaft-im-zahlenbild

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news-1044 Tue, 01 Jun 2021 09:58:46 +0200 BAUINDUSTRIE positioniert sich mit/in der Klimarunde BAU– Initiative pro Klima- und Ressourcenschutz https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-01-bauindustrie-positioniert-sich-mit-in-der-klimarunde-bau-initiative-pro-klima-und-ressourcenschutz/ Die Klimarunde BAU hat heute ein Positionspapier zum klima- und ressourcenschonenden Bauen veröffentlicht. Darin betonen die in dem Bündnis zusammengeschlossenen planungs- und bauwirtschaftlichen Verbände und Organisationen, dass die Klimawende am Bau nur mit ganzheitlichen und technologieoffenen Lösungen gelingen kann. Da das größte Potenzial für Klimaschutz im Bau- und Immobilienbereich im Bestand liegt, fordert die Klimarunde BAU Maßnahmen für eine signifikante Steigerung der Sanierungsrate. Allerdings wird dies allein nicht ausreichen, um Treibhausgasneutralität zu erreichen. Mit einer möglichst umfassenden Betrachtung der Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus von Bauwerken können sowohl im Bestand als auch beim Neubau Emissionen gezielt eingespart werden. Alle klimaschutzpolitischen Maßnahmen müssen dabei unter Berücksichtigung der ökonomischen und soziokulturellen Aspekte sowie der technischen und baukulturellen Qualität getroffen werden. Denn die Klimawende wird nur gelingen, wenn wir nachhaltig, sozialverträglich und wertbeständig planen und bauen.

Zukünftig müssen Bewertungssysteme deutlich transparenter und einfacher in der Anwendung werden, um attraktiver für Bauherrn und Unternehmen zu sein. Denn der erforderliche Innovationsschub hin zu einem „Ökosystem nachhaltigen Planens und Bauens“ wird nicht mit starrer Regulierung, sondern durch marktwirtschaftliche Impulse zur Entwicklung von Nachfrage und Angebot sowie technologieoffenem Wettbewerb für alle Baustoffe und -verfahren erreicht.

Die Umsetzung der Klimaziele erfordert eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit der Initiative Klimarunde BAU bekennen sich die zentralen Akteure der Wertschöpfungskette „Planen und Bauen“ zu der Notwendigkeit einer sektorübergreifenden Initiative. Gemeinsam wollen die Partner der Klimarunde BAU mit ihren Unternehmen und deren Beschäftigten einen angemessenen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leisten. Heute müssen die Weichen entschieden in Richtung Klimaneutralität gestellt werden.

In der Klimarunde BAU sind die folgenden Kammern und Verbände zusammengeschlossen:

  • BAK Bundesarchitektenkammer
  • BAUINDUSTRIE
  • bbs Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden
  • BIngK Bundesingenieurkammer
  • Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA
  • textil + mode Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie
  • VBI Verband Beratender Ingenieure
  • VDMA
  • ZDB Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

Die Positionen der Klimarunde BAU finden Sie unter den folgenden Links:

» www.klimarunde-bau.de

» Übersichtspapier

» Technologieoffenheit gewährleisten

» Lebenszyklus betrachten

» Sanierungsrate erhöhen

 

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news-1042 Mon, 17 May 2021 12:17:03 +0200 Klimakonferenz der BAUINDUSTRIE NRW https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-17-klimakonferenz-der-bauindustrie-nrw/ Fokus auf Perspektiven, Chancen und Herausforderungen für Bauunternehmen am 31. Mai 2021 Der Bau- und Immobilienbereich ist einer der großen Treibhausgasemittenten Deutschlands. Rund 30% des CO₂-Ausstoßes entfallen auf Gebäude. Mit dem Klimaschutzgesetz sind die Zielvorgaben klar, die Emissionen im Gebäudebereich bis 2030 um mindestens rund 42% auf 70 Mio. Tonnen zu mindern. Der Green Deal der EU-Kommission will unter anderem eine energetische Renovierungswelle auslösen – nach-haltige Baustoffe und Bauverfahren, Klimaschutz- und Klimaanpassung sowie eine Kreislaufwirtschaft am Bau können Schlüssel für ein nachhaltiges und klimagerechtes Bauen sein. Durch die neue EU-Taxonomie-Verordnung werden sich Bauunternehmen zukünftig noch nachhaltiger aufstellen müssen.

Welche Perspektiven, Chancen und Herausforderungen für Bauunternehmen sich dabei ergeben können, wollen wir im Rahmen unserer virtuellen Klima- und Nachhaltigkeitskonferenz am 31. Mai 2021 von 8:30 – 11:30 Uhr mit unseren Gästen und Ihnen diskutieren. Seien Sie gespannt auf 

  • Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
  • Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CIS, Geschäftsführer und Institutsleiter BWI Bau GmbH - Institut der Bauwirtschaft
  • Dr. Kai-Stefan Schober, Senior Partner der Roland Berger GmbH
  • Daniel Föst, MdB, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Den Anmeldelink und weitere Details finden Sie im Einladungsflyer im Mitgliederportal.

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Aktuelles Meldungen
news-1041 Mon, 17 May 2021 09:16:50 +0200 Die BAUINDUSTRIE will dich! https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-17-die-bauindustrie-will-dich/ 9.640 Ausbildungsplätze sind für das Ausbildungsjahr 2021/2022 noch offen Wer jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der ist in der BAUINDUSTRIE genau richtig. Während das Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Vorjahr über alle Branchen hinweg um 4,9 % zurückgegangen ist, verzeichnen der Hoch- und Tiefbau einen Anstieg um gut 1,5 % (Bundesagentur für Arbeit). Entsprechend suchen die Unternehmen der BAUINDUSTRIE trotz der Corona-Pandemie weiter nach Auszubildenden für das im August/September beginnende Ausbildungsjahr 2021/2022. Laut Bundesagentur für Arbeit sind zum April 2021 im Hoch- und Tiefbau über 14.000 Ausbildungsplätze gemeldet worden. Davon sind aktuell 9.640 (knapp 70 %) noch unbesetzt.

Dabei bietet die Baubranche jungen Menschen spannende Herausforderungen und sichere Arbeitsbedingungen. In der Corona-Pandemie hat die Branche einmal mehr ihre Krisenfestigkeit unter Beweis gestellt. Während die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung (ohne Bau) 2020 preisbereinigt um 5,5 % zurückging, legte sie im Baugewerbe um 2,8 % zu. Entsprechend sind im Baugewerbe im letzten Jahr knapp 22.500 neue Stellen entstanden, ein Plus von 0,7 % zum Vorjahr. Und das, während die Erwerbstätigenzahlen 2020 über alle Branchen hinweg um 1,1 % gesunken sind.

Zudem hält die Bauwirtschaft für junge Menschen derzeit wahrscheinlich die spannendsten Herausforderungen aller Branchen parat. Während die digitale Transformation in vielen Wirtschaftszweigen bereits vorangeschritten ist, befindet sich die Bauindustrie in ihrem größten Veränderungsprozess seit der Einführung der motorisierten Baugeräte. Innovationen drängen auf den Markt: Bau-Roboter, Drohnen, 3D-Drucker und vieles mehr werden schon bald die Prozesse auf dem Bau komplett verändern. Ein zentrales Thema dabei ist auch, die Nachhaltigkeit von Gebäuden zu optimieren. Junge Menschen haben jetzt die Chance mit einer Ausbildung in der Bauwirtschaft diesen Wandel aktiv mitzugestalten.

Auch die Verdienstmöglichkeiten sind hervorregend. Gewerbliche Auszubildende bekommen bereits im dritten Ausbildungsjahr bis zu knapp 1.500 EUR.

Freie Ausbildungsplätze findet man unter www.bau-dein-ding.de oder in der Jobbörse der Agentur für Arbeit.

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news-1040 Wed, 12 May 2021 08:22:13 +0200 Die Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-12-die-tarifverhandlungen-ohne-ergebnis-vertagt/ Die Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft werden am 21. Juni fortgesetzt. Schönefeld. Die Tarifverhandlungen für die etwa 890.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft werden am 21. Juni fortgesetzt. Das teilten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) am Dienstagabend nach der ersten Tarifrunde mit. Die Arbeitgeberseite hat der IG BAU ein Angebot vorgelegt. Dieses sieht ein „entgeltwirksames Gesamtvolumen“ von drei Prozent vor.

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Aktuelles Meldungen
news-1036 Wed, 28 Apr 2021 13:14:31 +0200 Der Konjunkturmotor Bau droht durch explodierende Preise bei Baumaterialien und Lieferengpässe ins Stocken zu geraten https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-28-der-konjunkturmotor-bau-droht-durch-explodierende-preise-bei-baumaterialien-und-lieferengpaesse-ins-stocken-zu-geraten/ Die BAUINDUSTRIE NRW befürchtet Verzögerungen bei Bauprojekten oder sogar Baustopps Düsseldorf. „Die Baubranche war während der andauernden Corona-Pandemie ein verlässlicher Motor für die deutsche Konjunktur, jetzt droht dieser Motor durch eine regelrechte Preisexplosion und zunehmende Lieferengpässe bei Baustoffen ins Stocken zu geraten", kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, die aktuellen Preissprünge und Lieferprobleme bei wichtigen Baustoffen.

Die Branche beklagt zurzeit außergewöhnlich schnelle Preissteigerung bei Holz, Dämmstoffen, Bitumen, Stahl und Blechen, aber auch bei Dachpappe und Schrauben, Kunststoffen, PVC sowie Farben und Lacken. In den letzten 12 Monaten sind die Weltmarktpreise für Holz um über 300 %, Preise für Betonstahl in Stäben um knapp 26 %, für Bitumen um gut 21 %, bei Kanalgrundrohen um 50 % und bei Kunststoffen um etwa 17%  gestiegen. Die Preise für Baustahl sind seit Jahresbeginn sogar um 40 % gestiegen. Zunehmend kommt es auch zu Lieferengpässen, da die globale Nachfrage neue Höhen erreicht. Bauunternehmen beklagen sich über zum Teil monatelange Lieferfristen oder unverbindliche Lieferzusagen.

Folgen können Verzögerungen bei Bauprojekten oder sogar Baustopps sein. Der sehr schnelle Preisanstieg stellt neben Planern und Investoren vor allem Bauunternehmen vor große Herausforderungen. Die höheren Preise werden sich in Angeboten künftiger Ausschreibungen niederschlagen müssen.

„Wir sehen in den nächsten Monaten leider keine Anzeichen für eine Entspannung, zahlreiche Hersteller und Lieferanten haben bereits weitere Preissteigerungen angekündigt“, so Wiemann. Nun gehe es darum, gemeinsam mit Auftraggebern, Herstellern und Lieferanten partnerschaftliche Lösungen zu finden und beispielsweise Preisgleitklauseln in Verträgen zu nutzen.

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news-1035 Wed, 28 Apr 2021 09:53:27 +0200 Azubis gesucht! NRW-Bauindustrie bietet attraktive Ausbildungsplätze – auch in Corona-Zeiten https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-28-nrw-bauindustrie-bietet-attraktive-ausbildungsplaetze-auch-in-corona-zeiten/ Derzeit sucht die Bauindustrie in ganz Nordrhein-Westfalen noch fast 800 Auszubildende – auf die Azubis warten spannende Aufgaben, eine hohe Ausbildungsvergütung und gute Übernahme- und Karrierechancen. Düsseldorf. „Um für die anspruchsvollen Bauaufgaben der Zukunft gewappnet zu sein, sucht unsere Branche auch in Corona-Zeiten noch viele Nachwuchskräfte. „Mit der Entscheidung für eine Ausbildung in der Bauindustrie eröffnen sich Jugendliche vielfältige Chancen“ wirbt Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen, um Berufsnachwuchs.

Eine Ausbildung in der Bauindustrie ist attraktiv: die Ausbildungsvergütung ist mit bis zu 1475 Euro im dritten Lehrjahr außergewöhnlich hoch, Theorie und Praxis gehen beim Einsatz von Maschinen und Technik Hand in Hand. „Wir bieten krisensichere Jobs, die Chance auf Übernahme nach der Ausbildung ist hoch - denn gebaut wird in Deutschland immer, auch in Corona-Zeiten!", so Wiemann „Die Bauindustrie ist auch offen für Auszubildende, die eine bereits geplante Ausbildung in einem anderen Bereich durch die Corona-Pandemie nicht antreten können oder vielleicht sogar abbrechen müssen. Bei uns bekommt jeder seine Chance", so Prof. Wiemann weiter.

„Wer eine Facharbeiterprüfung am Ende der Ausbildung erfolgreich abschließt, dem steht der Aufstieg zum Vorarbeiter, Polier, Meister oder sogar zum Ingenieur offen“, beschreibt Wiemann die guten Aufstiegschancen über das breitgefächerte Weiterbildungsangebot in der Bauindustrie.

Neue Aufgaben, z.B. im Umweltbereich oder durch digitale Technik, erfordern zusätzliches Wissen. Auf dem Bau ist also auch Köpfchen gefragt. Mit den gewachsenen Anforderungen haben sich auch die Berufsbilder gewandelt. Es gibt inzwischen 36 verschiedene Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft – angefangen von klassischen Berufen im Betonbau, Gleisbau oder Straßenbau über relativ neue Berufe wie Baugeräteführer/*in oder Industrie-Isolierer*in bis hin zu seltenen Berufen wie Bauwerksmechaniker*in.

Informationen zu den Ausbildungsberufen, freien Ausbildungsplätzen und mehr unter www.berufsbildung-bau.de/ausbildung und unter www.bau-dein-ding.de/ausbildungsplatz

 

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news-1030 Thu, 22 Apr 2021 09:29:05 +0200 Preisentwicklung am Bau: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-22-preisentwicklung-am-bau-deutliche-preissteigerungen-bei-baumaterialien-zum-jahresbeginn-2021/ Deutliche Preissteigerungen bei Baumaterialien zum Jahresbeginn 2021 „Seit Jahresbeginn sind vereinzelt deutliche Preissteigerungen bei Baumaterialien zu beobachten. Besonders betroffen sind hiervon Stahlprodukte und Bitumen. Diese Entwicklung werden wir weiterhin mit Argusaugen beobachten, da für Bauunternehmen das Problem bei einer unerwarteten Steigerung in der Weitergabe liegt, wenn keine Preisgleitung vertraglich vereinbart worden ist“, sagt René Hagemann-Miksits, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Die Preise lagen im März 2021 um 18,5 % bzw. 20,6 % über dem Niveau von Dezember 2020. Es besteht somit die Gefahr, dass die – in den vergangenen Jahren mühsam aufgebaute – Eigenkapitalausstattung bei sinkenden Margen wieder abschmilzt und das Insolvenzrisiko im Baugewerbe wieder steigt.

Grund für den deutlichen Anstieg insbesondere der Stahlpreise sind offenbar begrenzte Lieferkapazitäten der Hersteller wegen der wieder anziehenden Nachfrage im Automobilsektor und im Maschinenbau. Auch die wieder anziehende Konjunktur in Asien führte zu steigenden Rohstoffpreisen; so ist der Erzeugerpreis für Draht aus Kupfer binnen Jahresfrist um 18,6 % gestiegen. Gleichzeitig wurden aber in Zeiten jahrelang stagnierender Preise Überkapazitäten abgebaut und Investitionen zurückgefahren. Dazu kommt ein wachsendes Interesse von Investoren an Rohstoffen, insbesondere Öl und Industriemetalle, welche als Absicherung gegen Inflation dienen. Auch wurde vermehrt über „Hamsterkäufe“ zur Vorbeugung weiterer Preissteigerungen berichtet, welche die Nachfrage und somit die Preise erhöhen.

„Die BAUINDUSTRIE erwartet aus den o.g. Gründen – und wegen weiter steigenden Lohnkosten aufgrund der anstehenden Tariflohnverhandlung für 2021 wieder stärkere Preissteigerungen bei Bauleistungen. Nach einem moderaten Preisanstieg 2020 für Leistungen des Bauhauptgewerbes von 1,3 % (aufgrund der Corona-bedingten schwächeren Nachfrage vor allem im Straßen- und Wirtschaftshochbau sowie der MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr 2020) ist 2021 mit einem Preisanstieg von 2,0 % zu rechnen. Bei weiter steigenden Baumaterialpreisen wird dieser Preisanstieg aber nicht ausreichen, um die gestiegenen Kosten abzufedern“, so Hagemann-Miksits.

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news-1029 Wed, 07 Apr 2021 13:23:00 +0200 BAUINDUSTRIE: Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 stabilisiert öffentliche Bauinvestitionen https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-07-bauindustrie-entwurf-des-bundeshaushaltes-2022-stabilisiert-oeffentliche-bauinvestitionen/ „Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 schreibt die von der BAUINDUSTRIE geforderte Stabilisierung der öffentlichen Bautätigkeit zumindest für die Ebene des Bundes fort“. Mit diesen Worten kommentierte heute der Vizepräsident Wirtschaft der BAUINDUSTRIE, Tim Lorenz, die Eckwerte des Bundeshaushaltes 2022. Darin ist vorgesehen, die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse des Bundes in Fernstraßen, Schienenwege, Wasserstraßen und den kombinierten Verkehr im kommenden Jahr auf nahezu 18 Mrd. Euro zu erhöhen. Damit stehen 500 Mio. Euro mehr zur Verfügung als 2021.

Lorenz: „Besonders bemerkenswert ist die abermalige deutliche Aufstockung der Investitionszuschüsse des Bundes an die Deutsche Bahn AG auf 8,5 Mrd. Euro. Damit investiert der Bund erstmals gleich viel in die Bundesfernstraßen und die Eisenbahnen des Bundes und reagiert somit auf den bestehenden Investitionsstau bei der Schiene“. Dieser bestehe auch bei den Bundeswasserstraßen, für die – wie im laufenden Jahr - Investitionen von 1,1 Mrd. Euro vorgesehen seien.

Einen Wermutstropfen stellt allerdings laut Lorenz die Kürzung der Investitionen in die Bundesfernstraßen um 234 Mio. Euro im kommenden Haushaltsjahr dar. Bei weiter leicht steigenden Baupreisen falle damit der reale Gehalt der Investitionen deutlich niedriger aus als im laufenden Jahr. Lorenz: „Das weiter steigende Verkehrsaufkommen auf der Verkehrsdrehscheibe Europas und der vielerorts unbefriedigende Zustand der Fernstraßen, vor allem der Brücken, erfordert stattdessen steigende Investitionen.“

Zumindest für das Haushaltsjahr 2022 hätten sich Befürchtungen, die stark angestiegene Staatsverschuldung werde beim Bund zu Investitionskürzungen führen, nicht bewahrheitet. Lorenz mahnte aber für die Folgejahre an, die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehene Stabilisierung der Investitionslinie Verkehr des Bundes bei gut 18 Mrd. Euro sicherzustellen.

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news-1025 Thu, 25 Mar 2021 10:41:28 +0100 BAUINDUSTRIE startet verhalten ins neue Jahr: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-25-bauindustrie-startet-verhalten-ins-neue-jahr/ Baubetriebe meldeten Umsatzeinbruch von 14 %. Schwache Entwicklung auf Sondereffekte zurückzuführen. „Die BAUINDUSTRIE ist verhalten in das neue Jahr gestartet, der Umsatz ist im Januar 2021 um 14 % eingebrochen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach sei der baugewerbliche Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Januar 2021 um 13,9 % zurückgegangen (real: - 15,5 %). „Wir glauben aber nicht, dass damit die Corona-Krise auch am Bau angekommen ist. Zum einen ist es nur ein und noch dazu umsatzschwacher Monat und zum anderen sind die Daten durch Sondereffekte verzerrt“, führte Lorenz weiter aus. Nicht nur hätte den Baubetrieben im Januar dieses Jahres zwei Arbeitstage weniger als 2020 zur Verfügung gestanden. Das Auslaufen der MwSt.-Senkung habe zudem zu deutlichen Vorzieheffekten geführt, wodurch der Umsatz im Dezember 2020 um 20 % gestiegen sei (real: + 18 %).  „Dieser Umsatz fehlt uns 2021, insbesondere in den ersten Monaten“, erläuterte Lorenz die Situation. Darüber hinaus habe das Winterwetter die Produktion im Januar verringert. „Deutlich mehr Betriebe meldeten eine witterungsbedingte Behinderung der Bautätigkeit als zu Beginn des vergangenen Jahres.“ Laut einer ifo-Konjunkturumfrage hätten 50 % der befragten Baufirmen beklagt, dass ihre Bautätigkeit durch die Witterung behindert würde, im Januar 2020 seien es nur 27 % gewesen.

Tim Lorenz: „Für 2021 gehen wir nach wie vor von einer nominalen Umsatzstagnation aus.“ Die Auftragseingänge würden sich zwar etwas schwächer entwickeln, sie hätten 2020 nur um 0,4 % zugelegt (real: - 2,1 %) und seien im Januar 2021 um 1,2 % (real: - 3,1 %) zurückgegangen, dies aber auf einem hohen Niveau. Der Januar-Wert 2020 sei der höchste jemals gemessene Januar-Wert gewesen. Preis-, saison- und kalenderbereinigt wäre der Ordereingang im Januar 2021 – im Vormonatsvergleich - sogar um 2,0 % gestiegen. „Hinzu kommt, dass die Branche mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das Jahr gestartet ist.“ Dies dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in 2021 noch Unsicherheiten bestehen, darunter eine noch nicht gesicherte Kompensation der Gewerbesteuerausfälle auf kommunaler Ebene. „Wenn die Politik zu ihren geplanten Investitionszusagen steht, wird die Bauindustrie wieder alles dafür tun, die Infrastrukturmodernisierung Deutschlands voranzutreiben, digital, effizient und mit Blick auf den Umwelt- und Klimaschutz. Und so auch weiterhin eine große volkswirtschaftliche Stütze sein“, so Lorenz abschließend.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

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