Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Sat, 31 Jul 2021 10:00:13 +0200 Sat, 31 Jul 2021 10:00:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-1066 Wed, 28 Jul 2021 10:19:00 +0200 Tarifverhandlungen vertagt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-28-tarifverhandlungen-vertagt/ Die Tarifvertragsparteien haben sich am 27.07.2021 auf einen Fahrplan für die weiteren Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe geeinigt. Der Vizepräsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes und Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz: "Wir haben in den konstruktiven Gesprächen neben der Einigung auf Themen und Termine bereits einzelne Punkte sondiert. Dieses gilt es bei den kommenden Verhandlungen fortzuführen und inhaltlich zu konkretisieren."

"Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Runden bis Ende September eine Einigung erzielen können", ergänzte Jutta Beeke, Vizepräsidentin des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

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news-1065 Wed, 28 Jul 2021 10:17:27 +0200 Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM im Hochbau – BAUINDUSTRIE veröffentlicht idealtypischen Projektaufbau https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-28-erfolgreich-zusammenarbeiten-mit-bim-im-hochbau-bauindustrie-veroeffentlicht-idealtypischen-projektaufbau/ Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM – dafür ist der Projektaufbau von Anfang an richtig aufzusetzen. Wie dies im Hochbau in einer typischen Projektkonstellation mit Generalunternehmer gestaltet werden kann, zeigt eine neue Veröffentlichung des Arbeitskreises Digitalisiertes Bauen (AKDB) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie. Er knüpft damit an sein technisches Positionspapier „BIM im Hochbau“ von 2019 an. In einer übersichtlichen Grafik wird dargestellt, wie Aufbau und Ablauf eines BIM-Projektes idealtypisch zu strukturieren sind, damit alle Beteiligten am selben Strang ziehen können.

Eine zielorientierte Strukturierung von Abläufen und Prozessen eines Projekts definiert vorab die Rollen aller Beteiligten. Ausführende Bauunternehmen müssen bereits zum Zeitpunkt des Projektaufsatzes berücksichtigt werden, um Informationsverluste an den Schnittstellen systematisch zu vermeiden und die Mehrwerte der BIM-Arbeitsweise konsequent zu realisieren. Frühzeitige Kollaboration und partnerschaftliches Arbeiten führen zu optimalen Ergebnissen und größtmöglichem Projekterfolg.

Das Papier „Erfolgreich zusammenarbeiten mit BIM im Hochbau“ steht ab sofort zum Download bereit unter https://www.bauindustrie.de/bim.

Es gehört zur laufend fortgeschriebenen Reihe der Technischen Positionspapiere aus dem Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen der BAUINDUSTRIE, mit der sich die ausführenden Unternehmen für eine zeitgemäße Gestaltung von Bau- und Immobilienprojekten einsetzen. Mehr Infos dazu finden Sie im Themenbereich „Innovation und Digitalisierung“ auf der Website der BAUINDUSTRIE.

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news-1058 Fri, 23 Jul 2021 13:38:30 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im Mai 2021: Materialknappheit bremst den Umsatz im Bauhauptgewerbe – real minus 5,2 % zum Vorjahr. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-23-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-mai-2021-materialknappheit-bremst-den-umsatz-im-bauhauptgewerbe-real-minus-52-zum-vorjahr/ „Die Umsatzentwicklung im Bauhauptgewerbe wird aktuell vor allem durch Knappheiten und steigende Preise bei Vorprodukten gebremst. Dagegen ist die Nachfrage nach Bauleistung weiter intakt.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach läge der Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai 2021 zwar mit plus 0,4 % noch leicht über dem Vorjahresniveau (Jan.-Mai: - 4,4 %), preisbereinigt sei aber ein deutlicher Umsatz- und somit Produktions-Rückgang von 5,2 % zu verzeichnen (Jan.-Mai: - 7,7 %). „Fehlende Baumaterialien führen zu Verzögerungen bei Bauprojekten, die dann natürlich auch (noch) nicht abgerechnet werden können“, erläuterte Müller die aktuelle Situation.

Dies könnte sich im Folgemonat noch verschlimmern, schließlich hätte sich die Zahl der von Materialmangel betroffenen Bauunternehmen erhöht: Im Mai hätten im Rahmen des ifo Konjunkturtests 39 % der Befragten über eine Behinderung ihrer Bautätigkeit aufgrund von fehlendem Material geklagt, im Juni wären es 46 % gewesen. Müller: „Die verzögerten Projekte werden zwar irgendwann fertiggestellt und dann natürlich auch abgerechnet. Die stark gestiegenen Preise bei Vorprodukten gehen aber - bei laufenden Verträgen - zu Lasten der Ertragslage der Bauunternehmen.“ So sei der Erzeugerpreis für Nadelschnittholz innerhalb eines Monats um 23 % gestiegen. Das wirke sich natürlich auch auf Bauholz aus: Der Preis hätte im Juni um 15 % über dem von Mai gelegen. „Mittlerweile müssen die Bauunternehmen fast 60 % mehr bezahlen als noch vor einem Jahr.“ Von den starken Preissteigerungen seien auch Stahl, Kupfer, Bitumen und Bauchemie betroffen.

Die Nachfrage nach Bauleistung sei aber nach wie vor intakt: Der Auftragseingang* hätte im Mai laut Berechnungen** des Statistischen Bundesamtes nur leicht unter dem Vormonat gelegen (- 1,3 %). „Im Vorjahresvergleich haben die Bauunternehmen sogar ein Plus von 14,6 % gemeldet, preisbereinigt ist dies auch noch ein deutlicher Zuwachs von 8,4 %. Für die ersten fünf Monate ergibt sich damit ein Plus von 5,8 %, real von 2,4 %. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass das Mai-Ergebnis durch einen statistischen Effekt geprägt ist – die Bauunternehmen hatten im Mai 2020 Corona-bedingt 10,6 % weniger Aufträge in ihren Büchern“, erläuterte Müller die Daten-Lage.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.

*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten   **) preis-, saison- und kalenderbereinigt

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news-1057 Thu, 15 Jul 2021 11:07:00 +0200 BAUINDUSTRIE zu „Fit for 55“ https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-15-bauindustrie-zu-fit-for-55/ Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor wird begrüßt / Industrielle Sanierungsmethoden in die Fläche bringen / Auswirkungen der CO2-Bepreisung auf das Bauen beachten „Mit ‚Fit for 55‘ hat die EU-Kommission konkrete Vorschläge präsentiert, wie und mit welchen Instrumenten das Klimaziel auf europäischer Ebene bis 2030, also in weniger als neun Jahren, erreicht werden soll. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die Ziele der Jahrhundertaufgabe Klimaschutz mit einem mutigen Pfad für die Umsetzung unterlegen.“ Mit diesen Worten kommentierte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, das am 14. Juli vorgelegte Gesetzespaket.

„Der angestrebte Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Dekarbonisierung des Gebäudesektors stellen uns wirtschaftlich und sozial vor immense Herausforderungen. Es ist richtig, dass die EU-Kommission das Potenzial der Energieeffizienz von Gebäuden beim Klimaschutz mit einem eigenen Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor ambitionierter angeht“, so Müller. Es komme nun darauf an, sich die Vorschläge im Detail anzuschauen und darauf zu achten, dass die Regelungen vor allem den Aspekt der Technologieoffenheit beherzigten und das Innovationspotenzial der Industrie maximal förderten. „Wenn wir die Sanierungsziele schaffen wollen, müssen wir industrielle Arbeitsweisen – also auch serielles Sanieren – endlich in die Fläche bringen. Dazu stehen wir im engen Austausch mit der Politik. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten.“

Es sei Konsens, für den Klimaschutz gewaltige Finanzierungsanstrengungen zu unternehmen und die Probleme nicht weiter in die Zukunft zu verlagern. „Wir werden uns genau ansehen, wie sich die Kommissionsvorschläge im Einzelnen auf den Baubereich auswirken werden. Es gilt auch im Sinne des sozialen Friedens Wege zu finden, dass unsere gesellschaftlichen Ziele, wie eine moderne Infrastruktur sowie kostengünstiger Wohnraum, nicht durch steigende Baupreise gefährdet werden”, betonte Müller.

„Mit ‚Fit for 55‘ hat die EU-Kommission konkrete Vorschläge präsentiert, wie und mit welchen Instrumenten das Klimaziel auf europäischer Ebene bis 2030, also in weniger als neun Jahren, erreicht werden soll. Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir die

Ziele der Jahrhundertaufgabe Klimaschutz mit einem mutigen Pfad für die Umsetzung unterlegen.“ Mit diesen Worten kommentierte Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, das am 14. Juli vorgelegte Gesetzespaket.

„Der angestrebte Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Dekarbonisierung des Gebäudesektors stellen uns wirtschaftlich und sozial vor immense Herausforderungen. Es ist richtig, dass die EU-Kommission das Potenzial der Energieeffizienz von Gebäuden beim Klimaschutz mit einem eigenen Maßnahmenpaket für den Gebäudesektor ambitionierter angeht“, so Müller. Es komme nun darauf an, sich die Vorschläge im Detail anzuschauen und darauf zu achten, dass die Regelungen vor allem den Aspekt der Technologieoffenheit beherzigten und das Innovationspotenzial der Industrie maximal förderten. „Wenn wir die Sanierungsziele schaffen wollen, müssen wir industrielle Arbeitsweisen – also auch serielles Sanieren – endlich in die Fläche bringen. Dazu stehen wir im engen Austausch mit der Politik. Wir sind bereit, unseren Beitrag zu leisten.“

Es sei Konsens, für den Klimaschutz gewaltige Finanzierungsanstrengungen zu unternehmen und die Probleme nicht weiter in die Zukunft zu verlagern. „Wir werden uns genau ansehen, wie sich die Kommissionsvorschläge im Einzelnen auf den Baubereich auswirken werden. Es gilt auch im Sinne des sozialen Friedens Wege zu finden, dass unsere gesellschaftlichen Ziele, wie eine moderne Infrastruktur sowie kostengünstiger Wohnraum, nicht durch steigende Baupreise gefährdet werden”, betonte Müller.

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news-1053 Tue, 13 Jul 2021 09:59:12 +0200 BAUINDUSTRIE: Konkretisierung des Bundeshaushaltsentwurfs 2022 mit steigenden Verkehrsinvestitionen setzt wichtiges und richtiges Signal für die Mobilitätswende https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-13-bauindustrie-konkretisierung-des-bundeshaushaltsentwurfs-2022-mit-steigenden-verkehrsinvestitionen-setzt-wichtiges-und-richtiges-signal-fuer-die-mobilitaetswende/ „Eine erfolgreiche Mobilitätswende sowie der notwendige Beitrag der BAUINDUSTRIE für mehr Klimaschutz können nur gelingen, wenn der Bund kontinuierlich in die Modernisierung seiner Verkehrswege investiert. Mit dem vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 wurden nun die Weichen für die Fortsetzung des Investitionshochlaufs gestellt“. So kommentierte am 13.07.2021 der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die jüngst vorgelegten Detailzahlen für die einzelnen Verkehrsträger des Haushaltsentwurfs 2022. Darin ist vorgesehen, die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse des Bundes in Fernstraßen, Schienenwege, Wasserstraßen und den kombinierten Verkehr im kommenden Jahr auf 19,2 Mrd. Euro zu erhöhen. Damit stehen 1,75 Mrd. Euro mehr zur Verfügung als 2021. Müller stellte besonders die deutliche Aufstockung der Investitionszuschüsse für die Schieneninfrastruktur und für die Investitionen in die Bundeswasserstraßen heraus. „Mit den geplanten 9,3 Mrd. Euro für die Schienenwege und 1,4 Mrd. Euro für die Wasserstraßen setzt der Bund wichtige Akzente, um die Kapazitäten umweltfreundlicher Mobilitätsträger auszubauen.“

Skeptisch blickt Müller auf die Mittelausstattung für die Bundesfernstraßen. Hier sollen die Investitionen gegenüber dem laufenden Jahr um immerhin 375 Mio. Euro zurückgehen. Bei weiter leicht steigenden Baupreisen entspreche dies einem realen Rückgang von rund 7 %. Müller: „Eine echte Verkehrswende bekommen wir nur hin, wenn wir Mobilität im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrssystems denken. Die Straße wird auch weiterhin einen großen Stellenwert für den Gütertransport einnehmen und Mobilität für die Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.“ Es dürfe daher nicht darum gehen, Straßenbau zu verhindern, sondern es gelte die Mobilität auf der Straße insgesamt klimafreundlicher zu gestalten. Denn der unbefriedigende Zustand der Fernstraßen, vor allem der Brücken, habe viele negative Auswirkungen auf das tägliche Leben. Müller: „Spätestens wenn Industrieproduktion aufgrund von Warenmangel stillsteht oder größere Umwege im alltäglichen Pendlerverkehr gefahren werden müssen, werden kaputte Bundesfernstraßen zu einem echten Mobilitätsproblem“.

Müller lobte die Bereitschaft der Regierung, die stark steigende Staatsverschuldung nicht als Grund für Investitionskürzungen zu nutzen. Er wies aber auf die anstehende Bundestagswahl hin. „Was der Haushaltsentwurf wirklich wert ist, werden wir erst dann feststellen, wenn die neue Bundesregierung ihre verkehrspolitischen Zielsetzungen vorlegt“, so Müller.

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news-1052 Mon, 12 Jul 2021 11:21:47 +0200 Preis für den Wohnungsneubau im Mai 2021 um 6,4 % gestiegen. BAUINDUSTRIE führt dies auf stark gestiegene Baumaterialpreise zurück. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-12-preis-fuer-den-wohnungsneubau-im-mai-2021-um-64-gestiegen-bauindustrie-fuehrt-dies-auf-stark-gestiegene-baumaterialpreise-zurueck/ „Die überdurchschnittliche Preissteigerung beim Neubau von Wohngebäuden im Mai 2021 von 6,4 % binnen Jahresfrist ist auf die stark gestiegenen Baumaterialpreise zurückzuführen“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichen Baupreisindizes. „Hier machen sich insbesondere die stark gestiegenen Holzpreise bemerkbar - die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten legten innerhalb eines Jahres um 28,5 % zu.“

Aber auch der Neubau von Büro- und Betriebsgebäuden sowie von Straßenbrücken sei deutlich teurer als ein Jahr zuvor, die Preissteigerung lägen zwischen 5,4 % und 6,6 %. Dies sei kein Wunder, schließlich seien die für den Bau notwendigen Materialien in kürzester Zeit aufgrund deutlich gestiegener Nachfrage bei gleichzeitiger Knappheit im Preis stark gestiegen. „Für Bauholz mussten die Unternehmen im Mai 38 %, für Dachlatten sogar 43 % mehr bezahlen als im Vorjahr, Betonstahlmatten kosteten 30 %, Betonstahl 44 % und Bleche sogar 52 % mehr“, erläuterte Müller die angespannte Situation. Und dies seien nur Durchschnittspreise, die Ausschläge seien in Einzelfällen sogar noch höher ausgefallen.

Müller: „Die aktuellen Baupreissteigerungen bedeuten somit nicht, dass sich die Bauunternehmen auf Kosten der Aufraggeber bereichern würden, sondern nur, dass die gestiegenen Baumaterialpreise bei neuen Projekten (zum Teil) eingepreist werden. Bei schon bestehenden Verträgen bleiben die Unternehmen hingegen größtenteils auf den gestiegenen Kosten sitzen. Eine Möglichkeit, um die Risiken von Materialpreissteigerungen gerecht zu verteilen, sei die Vereinbarung von Stoffpreisgleitklauseln. Müller begrüßt daher die Vorgaben des Bundesministeriums des Innern sowie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur von Stoffpreisgleitklauseln für den Bundeshochbau und für die Verkehrsträger. Diese Regelungen sollten auch von Ländern und Kommunen entsprechend in Erwägung gezogen werden.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

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news-1051 Mon, 05 Jul 2021 11:23:05 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im April 2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-07-05-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-april-2021/ Auftragseingang zwar im Plus, starke Preissteigerungen bei Baumaterialien drücken aber auf die Ertragslage. „Die Nachfrage nach Bauleistungen lag im April dieses Jahres zwar deutlich über dem – coronabedingt – schwachen Vorjahresniveau, den Bauunternehmen machen aber die Lieferengpässe und die starken Preissteigerungen bei Baumaterialien zu schaffen. Dies könnte nicht nur zu Verzögerungen bei einzelnen Projekten führen, die stark steigenden Baumaterialpreise drücken auch auf die – in der Bauwirtschaft im Vergleich zu anderen Zweigen des Produzierenden Gewerbes ohnehin schwächere – Ertragslage.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach sei der Auftragseingang der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im April 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar um 7,0 % (real: + 4,1 %) und zum Vormonat** um 9,8 % gestiegen, die Preise für wichtige Vorprodukte wie Betonstahl, Bitumen und Holz hätten im gleichen Zeitraum aber um bis zu 50 % zugelegt. „Wenn bei langlaufenden Projekten keine Preisgleitung vereinbart wurde, trägt man das Risiko als Bauunternehmer allein.“

Lorenz: „Hinzu kommt, dass von der positiven Nachfrageentwicklung der ersten vier Monate nicht sämtliche Regionen gleichermaßen profitierten. Während für Deutschland insgesamt ein Plus von 3,7 % ausgewiesen wurde, ist der Auftragseingang in Ostdeutschland um 3,3 % zurückgegangen. Unsere Branche weist nicht nur hinsichtlich der Regionen, sondern auch bei den Bausparten eine unterschiedliche Entwicklung auf.“ Während die Nachfrage im Wohnungsbau deutlich gestiegen sei (April: + 40,5 %, Jan.-Apr.: + 13,4 %), sei diese im Öffentlichen Bau rückläufig (- 7,2 % bzw. – 1,2 %). Insbesondere der Straßenbau sei betroffen: Die Orderaufträge von Bund, Ländern und Gemeinden seien im April um 9,0 % zurückgegangen (Jan.-Apr.: - 3,6 %). „Hier macht sich bemerkbar, dass die verfügbaren Mittel nicht zeitnah auf den Markt kommen. Zudem greifen Bund und Länder den Kommunen nicht mehr mit einer Kompensation der Gewerbesteuerausfälle unter die Arme.“ Entsprechend seien die Bauausgaben der Gemeinden im ersten Vierteljahr um 5,2 %, für die Straßen sogar um 7,3 % zurückgegangen. „Auf kommunaler Ebene gehen Einnahmeausfälle eben immer direkt zu Lasten der Investitionen. Die Kompensationsregelung sollte unbedingt auch im laufenden Jahr gelten“, appelliert Lorenz an die Politik. „Sonst werden uns die Schlaglöcher des vergangenen Winters noch lange erhalten bleiben.“

„Der Winter hat sich negativ auf den Umsatz der Baubetriebe* ausgewirkt: In den ersten vier Monaten ist dieser um 5,9 % (real: - 8,4 %) zurückgegangen“, beschreibt Lorenz die Situation. Daran hätte auch das leichte Plus im April von 2,3 % nichts geändert (real: - 0,7 %). „Das Umsatzplus im April hätte höher ausfallen können, wenn nach der Witterung nicht auch noch der Materialmangel viele Baufirmen ausgebremst hätte.“ Fehlendes Baumaterial werde auch im Mai die Bautätigkeit behindern: Während im April 19 % der vom ifo Institut befragten Baufirmen eine Behinderung gemeldet hätten, seien im Mai schon 40 % betroffen gewesen.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des ifo Instituts.

*)   Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten  

**) preis-, saison- und kalenderbereinigt

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news-1050 Wed, 23 Jun 2021 11:52:00 +0200 Klimaschutz Sofortprogramm 2022 https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-23-klimaschutz-sofortprogramm-2022/ BAUINDUSTRIE begrüßt Klimaschutzprogramm der Bundesregierung / Aufstockung der Mittel für die Gebäudesanierung positives Signal „Der Gebäudesektor ist der schlafende Riese im Klimaschutz. Es wird dringend Zeit, seine Potenziale zu heben. Die Aufstockung der Mittel für die Gebäudesanierung ist daher ein positives Signal für den Klimaschutz.“ Das sagte René Hagemann-Miksits, stellv. Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, zum Klimaschutzsofortprogramm der Bundesregierung. Zugleich wies Hagemann-Miksits darauf hin, dass die Bereitstellung von Fördermitteln allein nicht ausreichen werde. „In den letzten Jahren wurde bereits viel Geld in die Gebäudesanierung gesteckt, ohne dass wir nennenswerte Fortschritte feststellen können. Entscheidend ist, dass es uns gelingt, mit industriellen Prozessen in die Fläche zu kommen. Hier steht die BAUINDUSTRIE als Ansprechpartnerin für die Politik bereit, um Lösungen zu finden.“

Positiv bewertete Hagemann-Miksits auch die Aufstockung der Mittel für den Wasserbau. „Es ist gut, dass die Wasserstraßen nun auch verstärkt in den Fokus der Politik geraten. Der Ausbau der Wasserstraßen ist ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz im Verkehrssektor.“ Zugleich machte Hagemann-Miksits klar, dass der notwendige verstärkte Ausbau der Wasser- und Schieneninfrastruktur nicht zulasten der Straßen gehen dürfe. „Schiene und Wasser werden auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein, das Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Deswegen brauchen wir auch weiterhin ein leistungsfähiges Straßennetz. Und auch da brauchen wir Investitionen, damit die Straßen fit sind für einen klimaneutralen Verkehr.“

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news-1048 Fri, 11 Jun 2021 09:32:57 +0200 Tim-Oliver Müller wird neuer Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-11-tim-oliver-mueller-wird-neuer-hauptgeschaeftsfuehrer-des-hauptverbandes-der-deutschen-bauindustrie/ Das Präsidium der BAUINDUSTRIE hat in seiner Sitzung am 9.6.2021 Tim-Oliver Müller mit Wirkung zum 1.7.2021 zum neuen Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE berufen. „Wir sind stolz, mit Tim-Oliver Müller einen kompetenten, hoch engagierten Hauptgeschäftsführer gewonnen zu haben, der mit seinem umfangreichen Branchenwissen sowohl für eine professionelle Vertretung unserer Mitglieder als auch für die Zukunftsfähigkeit der BAUINDUSTRIE steht. Wir, das Präsidium und ich, sind davon überzeugt, dass Herr Müller der Richtige ist, um die Modernisierung der Verbandsarbeit voranzutreiben und der BAUINDUSTRIE eine starke und verlässliche Stimme auf Bundesebene zu verleihen“, betont Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

Tim-Oliver Müller studierte in Berlin strategisches Management mit der Spezialisierung auf Vertrags-, Risiko- und Netzwerkmanagement. Nach seinem Studium war er ab 2011 in unterschiedlichen Positionen im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie tätig, zuletzt als Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaft, Recht und Digitalisierung. Anfang 2020 wechselte er zu VINCI in Deutschland und sammelte als Leiter Business Development weitreichende Praxiserfahrungen in einem Mitgliedsunternehmen.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Präsidiums und darauf, für die BAUINDUSTRIE und seine Unternehmerinnen und Unternehmer eine nach vorne gerichtete Politik zu machen. Denn die Baubranche befindet sich in einem rasanten Transformationsprozess, etwa mit Blick auf den Klimaschutz, die Digitalisierung sowie in der Nachwuchskräftegewinnung. Diesen gilt es als Verband für seine Mitglieder mitzugestalten und unseren Partnern auf politischer Ebene Angebote zur Bewältigung dieser gesellschaftlichen Herausforderungen zu präsentieren, bei denen am Ende Infrastruktur fast immer modernisiert und ausgebaut werden muss. Gemeinsam mit dem Team des Hautverbandes sind wir bestens dafür aufgestellt“, so Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

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news-1049 Thu, 10 Jun 2021 11:54:00 +0200 Präsident der BAUINDUSTRIE warnt vor Materialknappheit und hohen Preisen für Baustoffe https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-10-praesident-der-bauindustrie-warnt-vor-materialknappheit-und-hohen-preisen-fuer-baustoffe/ Baubranche könnte Umsatzeinbußen erleiden / Investitionshochlauf fortsetzen “Die BAUINDUSTRIE hat der Corona-Krise weitestgehend getrotzt. Der Bau war und ist eine Schlüsselbranche und Konjunkturlokomotive“, sagt Peter Hübner, Präsident der BAUINDUSTRIE, zur aktuellen Bewertung der wirtschaftlichen Lage der Branche. Allerdings seien die weiteren Aussichten ungewiss. „Ein gravierender Faktor ist seit April das besorgniserregende Problem mit den Baumaterialien. Die eklatante Bau­materialknappheit und die Preissteigerungen bei bestimmten Baumaterialien bereiten vielen Bauunternehmern Sorgen“, so Hübner.

Stark steigende Preise für Produktgruppen in den Bereichen, Holz, Metalle und Produkte auf Erdölbasis gehen einher mit Materialverknappung bis hin zum Ausfall zugesagter Lieferungen durch den Baustoffhandel. Im Mai haben 40 % der vom ifo Institut befragten Baufirmen eine Behinderung ihrer Bautätigkeit durch Material­knappheit gemeldet. Die Folge: Die aktuelle Geschäftslage im Bauhauptgewerbe bewerten die Firmen noch positiv, die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate hingegen negativ.

Hübner betonte, dass es umso wichtiger sei, dass der Investitionshochlauf der öffent­lichen Hand fortgeführt werde. „Unsere Unternehmen brauchen jetzt klare Signale, dass jetzt weiter investiert wird, und zwar auf allen Ebenen.“ Es bestehe insbesondere Sorgen über die Entwicklungen der kommunalen Investitionen.

Im Jahr 2020 haben rund 79.000 Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 893.000 Beschäftigten 143 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet und damit ihre Produktion noch­mals um 5,8 % gesteigert. „Vor diesem Hintergrund kann man gar nicht genug betonen, wie wichtig es als Weichenstellung zu Beginn der Krise war, dass weiter gebaut werden konnte, dass Wirtschaft und Politik erfolgreich einen Lockdown am Bau abwenden konnten“, so Hübner weiter. „Und dass die Bundesregierung mit ihren Erlassen zum Bauvertragsrecht, zum Vergaberecht und zu Corona-Mehrkosten dem Ausnahmezustand Rechnung getragen hat.“

„Trotz der geschilderten Probleme bleiben wir zunächst bei unserer Prognose, wonach die Umsätze im Bauhauptgewerbe 2021 gegenüber dem Vorjahr nominal stagnieren werden. Real bedeutet dies einen Rückgang von etwa 2 %. Allerdings: Sollten sich die Versorgungsprobleme mit Baumaterial nicht zügig lösen lassen, werden wir die Prognose überdenken müssen“, erläutert Hübner.

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news-1047 Tue, 08 Jun 2021 10:59:52 +0200 BAUINDUSTRIE veröffentlicht „Bauwirtschaft im Zahlenbild“: Wohnungsbau nach wie vor die bedeutendste Bausparte. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-08-bauindustrie-veroeffentlicht-bauwirtschaft-im-zahlenbild-wohnungsbau-nach-wie-vor-die-bedeutendste-bausparte/ In der Reihe der konjunkturellen und statistischen Publikationen der BAUINDUSTRIE wurde die Neuausgabe der „Bauwirtschaft im Zahlenbild“ veröffentlicht. Die bei Bauunternehmern, Journalisten aber auch Hochschulen sehr beliebte Broschüre stellt langfristige Trends der Bauwirtschaft dar. Die insgesamt 28 Grafiken - mit kurzen Erläuterungen - liefern Informationen zur Bedeutung des Baugewerbes, zur langfristigen Entwicklung und Struktur der gesamten Branche, der Produktion, der Preise, Erträge und Insolvenzen, der Beschäftigten, Studierenden und Auszubildenden sowie zum Auslandsbau.

Demnach ist der Wohnungsbau in Deutschland seit Jahren die bedeutendste Bausparte, 2020 entfielen auf ihn 62 % aller Bauinvestitionen in Höhe von 389 Mrd. Euro. Die Bedeutung des öffentlichen Baus ist demgegenüber langfristig deutlich zurückgegangen, er machte nur noch 12 % der Bautätigkeit aus. Der Anteil des Wirtschaftsbaus ist über die Jahre relativ konstant geblieben und lag bei 26 %. 

Das Bauhauptgewerbe war 2020 die größte Produzentengruppe. Zusammen mit dem Ausbaugewerbe entfielen auf das gesamte Baugewerbe 63 % der Bauinvestitionen. Der Rest sind die in die Bauwerke eingehenden Leistungen des verarbeitenden Gewerbes, Dienstleistungen, Gebühren sowie sonstige Bauleistungen, die auch Eigenleistungen privater Haushalte und Schwarzarbeit umfassen.

Neben unserer „Wichtige Baudaten“-Karte mit den aktuellen Daten 2020 sollte auch die „Bauwirtschaft im Zahlenbild“ als übersichtliches Nachschlagewerk auf keinem Schreibtisch fehlen. Nach der Lektüre ist der Leser über die wichtigsten Entwicklungen der Bauwirtschaft informiert.

Weiterführende Inhalte und Download über: https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/bauwirtschaft-im-zahlenbild

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news-1044 Tue, 01 Jun 2021 09:58:46 +0200 BAUINDUSTRIE positioniert sich mit/in der Klimarunde BAU– Initiative pro Klima- und Ressourcenschutz https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-06-01-bauindustrie-positioniert-sich-mit-in-der-klimarunde-bau-initiative-pro-klima-und-ressourcenschutz/ Die Klimarunde BAU hat heute ein Positionspapier zum klima- und ressourcenschonenden Bauen veröffentlicht. Darin betonen die in dem Bündnis zusammengeschlossenen planungs- und bauwirtschaftlichen Verbände und Organisationen, dass die Klimawende am Bau nur mit ganzheitlichen und technologieoffenen Lösungen gelingen kann. Da das größte Potenzial für Klimaschutz im Bau- und Immobilienbereich im Bestand liegt, fordert die Klimarunde BAU Maßnahmen für eine signifikante Steigerung der Sanierungsrate. Allerdings wird dies allein nicht ausreichen, um Treibhausgasneutralität zu erreichen. Mit einer möglichst umfassenden Betrachtung der Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus von Bauwerken können sowohl im Bestand als auch beim Neubau Emissionen gezielt eingespart werden. Alle klimaschutzpolitischen Maßnahmen müssen dabei unter Berücksichtigung der ökonomischen und soziokulturellen Aspekte sowie der technischen und baukulturellen Qualität getroffen werden. Denn die Klimawende wird nur gelingen, wenn wir nachhaltig, sozialverträglich und wertbeständig planen und bauen.

Zukünftig müssen Bewertungssysteme deutlich transparenter und einfacher in der Anwendung werden, um attraktiver für Bauherrn und Unternehmen zu sein. Denn der erforderliche Innovationsschub hin zu einem „Ökosystem nachhaltigen Planens und Bauens“ wird nicht mit starrer Regulierung, sondern durch marktwirtschaftliche Impulse zur Entwicklung von Nachfrage und Angebot sowie technologieoffenem Wettbewerb für alle Baustoffe und -verfahren erreicht.

Die Umsetzung der Klimaziele erfordert eine engere Zusammenarbeit aller Beteiligten. Mit der Initiative Klimarunde BAU bekennen sich die zentralen Akteure der Wertschöpfungskette „Planen und Bauen“ zu der Notwendigkeit einer sektorübergreifenden Initiative. Gemeinsam wollen die Partner der Klimarunde BAU mit ihren Unternehmen und deren Beschäftigten einen angemessenen Beitrag für den Klima- und Ressourcenschutz leisten. Heute müssen die Weichen entschieden in Richtung Klimaneutralität gestellt werden.

In der Klimarunde BAU sind die folgenden Kammern und Verbände zusammengeschlossen:

  • BAK Bundesarchitektenkammer
  • BAUINDUSTRIE
  • bbs Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden
  • BIngK Bundesingenieurkammer
  • Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA
  • textil + mode Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie
  • VBI Verband Beratender Ingenieure
  • VDMA
  • ZDB Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

Die Positionen der Klimarunde BAU finden Sie unter den folgenden Links:

» www.klimarunde-bau.de

» Übersichtspapier

» Technologieoffenheit gewährleisten

» Lebenszyklus betrachten

» Sanierungsrate erhöhen

 

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news-1042 Mon, 17 May 2021 12:17:03 +0200 Klimakonferenz der BAUINDUSTRIE NRW https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-17-klimakonferenz-der-bauindustrie-nrw/ Fokus auf Perspektiven, Chancen und Herausforderungen für Bauunternehmen am 31. Mai 2021 Der Bau- und Immobilienbereich ist einer der großen Treibhausgasemittenten Deutschlands. Rund 30% des CO₂-Ausstoßes entfallen auf Gebäude. Mit dem Klimaschutzgesetz sind die Zielvorgaben klar, die Emissionen im Gebäudebereich bis 2030 um mindestens rund 42% auf 70 Mio. Tonnen zu mindern. Der Green Deal der EU-Kommission will unter anderem eine energetische Renovierungswelle auslösen – nach-haltige Baustoffe und Bauverfahren, Klimaschutz- und Klimaanpassung sowie eine Kreislaufwirtschaft am Bau können Schlüssel für ein nachhaltiges und klimagerechtes Bauen sein. Durch die neue EU-Taxonomie-Verordnung werden sich Bauunternehmen zukünftig noch nachhaltiger aufstellen müssen.

Welche Perspektiven, Chancen und Herausforderungen für Bauunternehmen sich dabei ergeben können, wollen wir im Rahmen unserer virtuellen Klima- und Nachhaltigkeitskonferenz am 31. Mai 2021 von 8:30 – 11:30 Uhr mit unseren Gästen und Ihnen diskutieren. Seien Sie gespannt auf 

  • Ursula Heinen-Esser, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW
  • Dipl.-Kfm. Sascha Wiehager, CIS, Geschäftsführer und Institutsleiter BWI Bau GmbH - Institut der Bauwirtschaft
  • Dr. Kai-Stefan Schober, Senior Partner der Roland Berger GmbH
  • Daniel Föst, MdB, Bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion

Den Anmeldelink und weitere Details finden Sie im Einladungsflyer im Mitgliederportal.

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Aktuelles Meldungen
news-1041 Mon, 17 May 2021 09:16:50 +0200 Die BAUINDUSTRIE will dich! https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-17-die-bauindustrie-will-dich/ 9.640 Ausbildungsplätze sind für das Ausbildungsjahr 2021/2022 noch offen Wer jetzt noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, der ist in der BAUINDUSTRIE genau richtig. Während das Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zum Vorjahr über alle Branchen hinweg um 4,9 % zurückgegangen ist, verzeichnen der Hoch- und Tiefbau einen Anstieg um gut 1,5 % (Bundesagentur für Arbeit). Entsprechend suchen die Unternehmen der BAUINDUSTRIE trotz der Corona-Pandemie weiter nach Auszubildenden für das im August/September beginnende Ausbildungsjahr 2021/2022. Laut Bundesagentur für Arbeit sind zum April 2021 im Hoch- und Tiefbau über 14.000 Ausbildungsplätze gemeldet worden. Davon sind aktuell 9.640 (knapp 70 %) noch unbesetzt.

Dabei bietet die Baubranche jungen Menschen spannende Herausforderungen und sichere Arbeitsbedingungen. In der Corona-Pandemie hat die Branche einmal mehr ihre Krisenfestigkeit unter Beweis gestellt. Während die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung (ohne Bau) 2020 preisbereinigt um 5,5 % zurückging, legte sie im Baugewerbe um 2,8 % zu. Entsprechend sind im Baugewerbe im letzten Jahr knapp 22.500 neue Stellen entstanden, ein Plus von 0,7 % zum Vorjahr. Und das, während die Erwerbstätigenzahlen 2020 über alle Branchen hinweg um 1,1 % gesunken sind.

Zudem hält die Bauwirtschaft für junge Menschen derzeit wahrscheinlich die spannendsten Herausforderungen aller Branchen parat. Während die digitale Transformation in vielen Wirtschaftszweigen bereits vorangeschritten ist, befindet sich die Bauindustrie in ihrem größten Veränderungsprozess seit der Einführung der motorisierten Baugeräte. Innovationen drängen auf den Markt: Bau-Roboter, Drohnen, 3D-Drucker und vieles mehr werden schon bald die Prozesse auf dem Bau komplett verändern. Ein zentrales Thema dabei ist auch, die Nachhaltigkeit von Gebäuden zu optimieren. Junge Menschen haben jetzt die Chance mit einer Ausbildung in der Bauwirtschaft diesen Wandel aktiv mitzugestalten.

Auch die Verdienstmöglichkeiten sind hervorregend. Gewerbliche Auszubildende bekommen bereits im dritten Ausbildungsjahr bis zu knapp 1.500 EUR.

Freie Ausbildungsplätze findet man unter www.bau-dein-ding.de oder in der Jobbörse der Agentur für Arbeit.

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Pressemitteilung
news-1040 Wed, 12 May 2021 08:22:13 +0200 Die Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-05-12-die-tarifverhandlungen-ohne-ergebnis-vertagt/ Die Tarifverhandlungen für die rund 890.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft werden am 21. Juni fortgesetzt. Schönefeld. Die Tarifverhandlungen für die etwa 890.000 Beschäftigten in der Bauwirtschaft werden am 21. Juni fortgesetzt. Das teilten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) am Dienstagabend nach der ersten Tarifrunde mit. Die Arbeitgeberseite hat der IG BAU ein Angebot vorgelegt. Dieses sieht ein „entgeltwirksames Gesamtvolumen“ von drei Prozent vor.

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Aktuelles Meldungen
news-1036 Wed, 28 Apr 2021 13:14:31 +0200 Der Konjunkturmotor Bau droht durch explodierende Preise bei Baumaterialien und Lieferengpässe ins Stocken zu geraten https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-28-der-konjunkturmotor-bau-droht-durch-explodierende-preise-bei-baumaterialien-und-lieferengpaesse-ins-stocken-zu-geraten/ Die BAUINDUSTRIE NRW befürchtet Verzögerungen bei Bauprojekten oder sogar Baustopps Düsseldorf. „Die Baubranche war während der andauernden Corona-Pandemie ein verlässlicher Motor für die deutsche Konjunktur, jetzt droht dieser Motor durch eine regelrechte Preisexplosion und zunehmende Lieferengpässe bei Baustoffen ins Stocken zu geraten", kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, die aktuellen Preissprünge und Lieferprobleme bei wichtigen Baustoffen.

Die Branche beklagt zurzeit außergewöhnlich schnelle Preissteigerung bei Holz, Dämmstoffen, Bitumen, Stahl und Blechen, aber auch bei Dachpappe und Schrauben, Kunststoffen, PVC sowie Farben und Lacken. In den letzten 12 Monaten sind die Weltmarktpreise für Holz um über 300 %, Preise für Betonstahl in Stäben um knapp 26 %, für Bitumen um gut 21 %, bei Kanalgrundrohen um 50 % und bei Kunststoffen um etwa 17%  gestiegen. Die Preise für Baustahl sind seit Jahresbeginn sogar um 40 % gestiegen. Zunehmend kommt es auch zu Lieferengpässen, da die globale Nachfrage neue Höhen erreicht. Bauunternehmen beklagen sich über zum Teil monatelange Lieferfristen oder unverbindliche Lieferzusagen.

Folgen können Verzögerungen bei Bauprojekten oder sogar Baustopps sein. Der sehr schnelle Preisanstieg stellt neben Planern und Investoren vor allem Bauunternehmen vor große Herausforderungen. Die höheren Preise werden sich in Angeboten künftiger Ausschreibungen niederschlagen müssen.

„Wir sehen in den nächsten Monaten leider keine Anzeichen für eine Entspannung, zahlreiche Hersteller und Lieferanten haben bereits weitere Preissteigerungen angekündigt“, so Wiemann. Nun gehe es darum, gemeinsam mit Auftraggebern, Herstellern und Lieferanten partnerschaftliche Lösungen zu finden und beispielsweise Preisgleitklauseln in Verträgen zu nutzen.

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Pressemitteilung
news-1035 Wed, 28 Apr 2021 09:53:27 +0200 Azubis gesucht! NRW-Bauindustrie bietet attraktive Ausbildungsplätze – auch in Corona-Zeiten https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-28-nrw-bauindustrie-bietet-attraktive-ausbildungsplaetze-auch-in-corona-zeiten/ Derzeit sucht die Bauindustrie in ganz Nordrhein-Westfalen noch fast 800 Auszubildende – auf die Azubis warten spannende Aufgaben, eine hohe Ausbildungsvergütung und gute Übernahme- und Karrierechancen. Düsseldorf. „Um für die anspruchsvollen Bauaufgaben der Zukunft gewappnet zu sein, sucht unsere Branche auch in Corona-Zeiten noch viele Nachwuchskräfte. „Mit der Entscheidung für eine Ausbildung in der Bauindustrie eröffnen sich Jugendliche vielfältige Chancen“ wirbt Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen, um Berufsnachwuchs.

Eine Ausbildung in der Bauindustrie ist attraktiv: die Ausbildungsvergütung ist mit bis zu 1475 Euro im dritten Lehrjahr außergewöhnlich hoch, Theorie und Praxis gehen beim Einsatz von Maschinen und Technik Hand in Hand. „Wir bieten krisensichere Jobs, die Chance auf Übernahme nach der Ausbildung ist hoch - denn gebaut wird in Deutschland immer, auch in Corona-Zeiten!", so Wiemann „Die Bauindustrie ist auch offen für Auszubildende, die eine bereits geplante Ausbildung in einem anderen Bereich durch die Corona-Pandemie nicht antreten können oder vielleicht sogar abbrechen müssen. Bei uns bekommt jeder seine Chance", so Prof. Wiemann weiter.

„Wer eine Facharbeiterprüfung am Ende der Ausbildung erfolgreich abschließt, dem steht der Aufstieg zum Vorarbeiter, Polier, Meister oder sogar zum Ingenieur offen“, beschreibt Wiemann die guten Aufstiegschancen über das breitgefächerte Weiterbildungsangebot in der Bauindustrie.

Neue Aufgaben, z.B. im Umweltbereich oder durch digitale Technik, erfordern zusätzliches Wissen. Auf dem Bau ist also auch Köpfchen gefragt. Mit den gewachsenen Anforderungen haben sich auch die Berufsbilder gewandelt. Es gibt inzwischen 36 verschiedene Ausbildungsberufe in der Bauwirtschaft – angefangen von klassischen Berufen im Betonbau, Gleisbau oder Straßenbau über relativ neue Berufe wie Baugeräteführer/*in oder Industrie-Isolierer*in bis hin zu seltenen Berufen wie Bauwerksmechaniker*in.

Informationen zu den Ausbildungsberufen, freien Ausbildungsplätzen und mehr unter www.berufsbildung-bau.de/ausbildung und unter www.bau-dein-ding.de/ausbildungsplatz

 

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Pressemitteilung
news-1030 Thu, 22 Apr 2021 09:29:05 +0200 Preisentwicklung am Bau: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-22-preisentwicklung-am-bau-deutliche-preissteigerungen-bei-baumaterialien-zum-jahresbeginn-2021/ Deutliche Preissteigerungen bei Baumaterialien zum Jahresbeginn 2021 „Seit Jahresbeginn sind vereinzelt deutliche Preissteigerungen bei Baumaterialien zu beobachten. Besonders betroffen sind hiervon Stahlprodukte und Bitumen. Diese Entwicklung werden wir weiterhin mit Argusaugen beobachten, da für Bauunternehmen das Problem bei einer unerwarteten Steigerung in der Weitergabe liegt, wenn keine Preisgleitung vertraglich vereinbart worden ist“, sagt René Hagemann-Miksits, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

Die Preise lagen im März 2021 um 18,5 % bzw. 20,6 % über dem Niveau von Dezember 2020. Es besteht somit die Gefahr, dass die – in den vergangenen Jahren mühsam aufgebaute – Eigenkapitalausstattung bei sinkenden Margen wieder abschmilzt und das Insolvenzrisiko im Baugewerbe wieder steigt.

Grund für den deutlichen Anstieg insbesondere der Stahlpreise sind offenbar begrenzte Lieferkapazitäten der Hersteller wegen der wieder anziehenden Nachfrage im Automobilsektor und im Maschinenbau. Auch die wieder anziehende Konjunktur in Asien führte zu steigenden Rohstoffpreisen; so ist der Erzeugerpreis für Draht aus Kupfer binnen Jahresfrist um 18,6 % gestiegen. Gleichzeitig wurden aber in Zeiten jahrelang stagnierender Preise Überkapazitäten abgebaut und Investitionen zurückgefahren. Dazu kommt ein wachsendes Interesse von Investoren an Rohstoffen, insbesondere Öl und Industriemetalle, welche als Absicherung gegen Inflation dienen. Auch wurde vermehrt über „Hamsterkäufe“ zur Vorbeugung weiterer Preissteigerungen berichtet, welche die Nachfrage und somit die Preise erhöhen.

„Die BAUINDUSTRIE erwartet aus den o.g. Gründen – und wegen weiter steigenden Lohnkosten aufgrund der anstehenden Tariflohnverhandlung für 2021 wieder stärkere Preissteigerungen bei Bauleistungen. Nach einem moderaten Preisanstieg 2020 für Leistungen des Bauhauptgewerbes von 1,3 % (aufgrund der Corona-bedingten schwächeren Nachfrage vor allem im Straßen- und Wirtschaftshochbau sowie der MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr 2020) ist 2021 mit einem Preisanstieg von 2,0 % zu rechnen. Bei weiter steigenden Baumaterialpreisen wird dieser Preisanstieg aber nicht ausreichen, um die gestiegenen Kosten abzufedern“, so Hagemann-Miksits.

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news-1029 Wed, 07 Apr 2021 13:23:00 +0200 BAUINDUSTRIE: Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 stabilisiert öffentliche Bauinvestitionen https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-04-07-bauindustrie-entwurf-des-bundeshaushaltes-2022-stabilisiert-oeffentliche-bauinvestitionen/ „Der vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf des Bundeshaushaltes 2022 schreibt die von der BAUINDUSTRIE geforderte Stabilisierung der öffentlichen Bautätigkeit zumindest für die Ebene des Bundes fort“. Mit diesen Worten kommentierte heute der Vizepräsident Wirtschaft der BAUINDUSTRIE, Tim Lorenz, die Eckwerte des Bundeshaushaltes 2022. Darin ist vorgesehen, die Investitionen bzw. Investitionszuschüsse des Bundes in Fernstraßen, Schienenwege, Wasserstraßen und den kombinierten Verkehr im kommenden Jahr auf nahezu 18 Mrd. Euro zu erhöhen. Damit stehen 500 Mio. Euro mehr zur Verfügung als 2021.

Lorenz: „Besonders bemerkenswert ist die abermalige deutliche Aufstockung der Investitionszuschüsse des Bundes an die Deutsche Bahn AG auf 8,5 Mrd. Euro. Damit investiert der Bund erstmals gleich viel in die Bundesfernstraßen und die Eisenbahnen des Bundes und reagiert somit auf den bestehenden Investitionsstau bei der Schiene“. Dieser bestehe auch bei den Bundeswasserstraßen, für die – wie im laufenden Jahr - Investitionen von 1,1 Mrd. Euro vorgesehen seien.

Einen Wermutstropfen stellt allerdings laut Lorenz die Kürzung der Investitionen in die Bundesfernstraßen um 234 Mio. Euro im kommenden Haushaltsjahr dar. Bei weiter leicht steigenden Baupreisen falle damit der reale Gehalt der Investitionen deutlich niedriger aus als im laufenden Jahr. Lorenz: „Das weiter steigende Verkehrsaufkommen auf der Verkehrsdrehscheibe Europas und der vielerorts unbefriedigende Zustand der Fernstraßen, vor allem der Brücken, erfordert stattdessen steigende Investitionen.“

Zumindest für das Haushaltsjahr 2022 hätten sich Befürchtungen, die stark angestiegene Staatsverschuldung werde beim Bund zu Investitionskürzungen führen, nicht bewahrheitet. Lorenz mahnte aber für die Folgejahre an, die in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehene Stabilisierung der Investitionslinie Verkehr des Bundes bei gut 18 Mrd. Euro sicherzustellen.

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news-1025 Thu, 25 Mar 2021 10:41:28 +0100 BAUINDUSTRIE startet verhalten ins neue Jahr: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-25-bauindustrie-startet-verhalten-ins-neue-jahr/ Baubetriebe meldeten Umsatzeinbruch von 14 %. Schwache Entwicklung auf Sondereffekte zurückzuführen. „Die BAUINDUSTRIE ist verhalten in das neue Jahr gestartet, der Umsatz ist im Januar 2021 um 14 % eingebrochen.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach sei der baugewerbliche Umsatz der Betriebe im Bauhauptgewerbe mit 20 und mehr Beschäftigten im Januar 2021 um 13,9 % zurückgegangen (real: - 15,5 %). „Wir glauben aber nicht, dass damit die Corona-Krise auch am Bau angekommen ist. Zum einen ist es nur ein und noch dazu umsatzschwacher Monat und zum anderen sind die Daten durch Sondereffekte verzerrt“, führte Lorenz weiter aus. Nicht nur hätte den Baubetrieben im Januar dieses Jahres zwei Arbeitstage weniger als 2020 zur Verfügung gestanden. Das Auslaufen der MwSt.-Senkung habe zudem zu deutlichen Vorzieheffekten geführt, wodurch der Umsatz im Dezember 2020 um 20 % gestiegen sei (real: + 18 %).  „Dieser Umsatz fehlt uns 2021, insbesondere in den ersten Monaten“, erläuterte Lorenz die Situation. Darüber hinaus habe das Winterwetter die Produktion im Januar verringert. „Deutlich mehr Betriebe meldeten eine witterungsbedingte Behinderung der Bautätigkeit als zu Beginn des vergangenen Jahres.“ Laut einer ifo-Konjunkturumfrage hätten 50 % der befragten Baufirmen beklagt, dass ihre Bautätigkeit durch die Witterung behindert würde, im Januar 2020 seien es nur 27 % gewesen.

Tim Lorenz: „Für 2021 gehen wir nach wie vor von einer nominalen Umsatzstagnation aus.“ Die Auftragseingänge würden sich zwar etwas schwächer entwickeln, sie hätten 2020 nur um 0,4 % zugelegt (real: - 2,1 %) und seien im Januar 2021 um 1,2 % (real: - 3,1 %) zurückgegangen, dies aber auf einem hohen Niveau. Der Januar-Wert 2020 sei der höchste jemals gemessene Januar-Wert gewesen. Preis-, saison- und kalenderbereinigt wäre der Ordereingang im Januar 2021 – im Vormonatsvergleich - sogar um 2,0 % gestiegen. „Hinzu kommt, dass die Branche mit einem sehr hohen Auftragsbestand in das Jahr gestartet ist.“ Dies dürfe allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass in 2021 noch Unsicherheiten bestehen, darunter eine noch nicht gesicherte Kompensation der Gewerbesteuerausfälle auf kommunaler Ebene. „Wenn die Politik zu ihren geplanten Investitionszusagen steht, wird die Bauindustrie wieder alles dafür tun, die Infrastrukturmodernisierung Deutschlands voranzutreiben, digital, effizient und mit Blick auf den Umwelt- und Klimaschutz. Und so auch weiterhin eine große volkswirtschaftliche Stütze sein“, so Lorenz abschließend.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
*) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

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news-1022 Wed, 17 Mar 2021 10:33:35 +0100 BAUINDUSTRIE zu den Baugenehmigungen 2020: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-17-bauindustrie-zu-den-baugenehmigungen-2020/ Nachfrage nach Wohnraum trotz Corona weiterhin hoch – Wohnungsbaugenehmigungen um 2,2 % gestiegen. „Die Wohnungsbaugenehmigungen sind 2020 um 2,2 % gestiegen. Damit hat die Corona-Krise die Nachfrage nach Wohnraum nicht gebremst, im Gegenteil. Sie hat uns gezeigt, wie wichtig die eigenen vier Wände sind – schließlich spielt sich mittlerweile fast alles zu Hause ab.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baugenehmigungszahlen. Demnach sei im Gesamtjahr 2020 der Neu- und Umbau von 368.400 Wohnungen genehmigt worden, 2,2 % bzw. 8.000 Wohnungen mehr als 2019 und mehr als doppelt so viele wie zum Tiefpunkt im Jahr 2008. „Die für die breite Bevölkerung besonders wichtigen Neubaugenehmigungen von Mehrfamilienhäusern sind allerdings – aufgrund eines deutlichen Rückgangs im Dezember – nur um unterdurchschnittliche 0,4% gestiegen, in der Summe der sieben A-Städten gab es sogar ein Minus von fast 10% und das trotz eines Rückgangs schon 2019“, führt Lorenz weiter aus. Dies sei angesichts der Wohnungsknappheit insbesondere in Ballungsgebieten eine traurige Entwicklung. „Die Einführung des Mietendeckels, knappes Bauland und digital schlecht aufgestellte Behörden erweisen sich zunehmend als Bremsklötze.“

Tim Lorenz: „Ständiges Reden über notwendige Veränderungen reicht nicht. Die vorgeschlagenen Lösungen müssen auch endlich umgesetzt werden. Nötig sind: Ausweisen von zusätzlichem Bauland, innerstädtische Aufstockung von Gebäuden, Erhöhung der Planungskapazitäten in den Kommunalverwaltungen und deren Digitalisierung sowie Vereinheitlichung der Landesbauordnungen. All dies würde für mehr (bezahlbaren) Wohnraum sorgen.“

Lorenz ergänzte, dass der Wohnungsbau auch schneller und effizienter gestaltet werden müsse. Deshalb setze der Verband auf den seriellen und modularen Wohnungsbau – Stichwort Typengenehmigung und Partnerschaftsmodelle. „Damit verkürzt der serielle Wohnungsbau nicht nur die Planungs- und Bauzeit, sondern kann auch zur Kostensenkung beitragen und die Bauverwaltungen entlasten“, so Lorenz.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

 

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news-1019 Wed, 10 Mar 2021 12:37:14 +0100 BAUINDUSTRIE NRW unterstützt Ziele der neuen Klimagesetze der NRW-Landesregierung https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-10-bauindustrie-nrw-unterstuetzt-ziele-der-neuen-klimagesetze-der-nrw-landesregierung/ Bauwirtschaft wichtiger Partner beim Erreichen der Klimaschutzziele und einer Stärkung der Klimaresilienz in NRW Düsseldorf. „Mit dem neuen Klimaschutz- und dem neuen Klimaanpassungsgesetz macht die NRW-Landesregierung zwei wichtige Schritte nach vorne und räumt den Herausforderungen durch den Klimawandel einen angemessenen Stellenwert ein. Die Häufung von Hitze-, Trocken- und Extremwetterereignisse der letzten Jahre haben aufgezeigt, welche Wirkung der Klimawandel zunehmend auch in unserem Bundesland hat.“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, das vom nordrhein-westfälischen Kabinett gestern beschlossene Klimaschutz- und Klimaanpassungsgesetz.

Dies gelte in besonderem Maße auch für die gebauten Infrastrukturen. Neue Gebäude und Infrastrukturen müssten deshalb nicht nur möglichst CO2-effizient, sondern auch entsprechend der zukünftigen klimatologischen Bedingungen ausgelegt sein und existierende Gebäude und Infrastrukturen baulich angepasst werden.

„Die gesteckten Klimaschutzziele und die Stärkung der Klimaresilienz in unserem Land können nur gemeinsam mit der Bauwirtschaft erreicht werden, unsere Unternehmen haben das erforderliche Know-how – wir können das!“ unterstreicht Wiemann. „Und Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zahlen sich für die Menschen in unserem Land aus – direkt spürbar im täglichen Leben und indirekt durch eine Belebung der Konjunktur. Denn Bauinvestitionen haben immer auch eine unmittelbare Multiplikatorwirkung für die gesamtwirtschaftliche Produktion und Beschäftigung.“, so Wiemann weiter. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erzeugen Bauinvestitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro gesamtwirtschaftliche Produktionswirkungen von 2,44 Mrd. Euro.

Schon jetzt haben in unserer Branche Themen wie CO2-Bepreisung, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Emissionsfreiheit Auswirkungen auf Bauverfahren, Baustoffe und Produkte. Ein an die Folgen des Klimawandels angepasstes Bauen wird stark an Bedeutung gewinnen. „Im Bausektor fordern wir bei der Erreichung der Klimaziele den Fokus nicht nur auf die Betriebsemissionen von Gebäuden zu legen. Zukünftig sollte der gesamte CO2-Fußabdruck von Bauwerken in Verbindung mit dem Ressourcenverbrauch und einer Bilanzierung der Umweltauswirkungen sowie einer langfristigen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet werden“, so Wiemann. Für die ausgewogene Planung und Beurteilung eines Bauwerks sollten die unterschiedlichen Dimensionen und Kriterien der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus in Relation zueinander betrachtet werden. Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekte sowie soziokulturelle Aspekte spielen von der Gewinnung der Baustoffe bis über die Nachnutzungsphase eine Rolle. Die Baurestmassen stellen ein wertvolles Rohstofflager der Zukunft dar, die nachhaltig nutzbar gemacht werden sollten.

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news-1018 Wed, 10 Mar 2021 09:17:08 +0100 Klimarunde BAU begrüßt Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie - Nachhaltigkeitsstrategie muss gezielt bauliche Potenziale nutzen https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-10-klimarunde-bau-begruesst-fortschreibung-der-nachhaltigkeitsstrategie-nachhaltigkeitsstrategie-muss-gezielt-bauliche-potenziale-nutzen/ Führende Verbände und Organisationen der Baustoffindustrie, der Planer und der Bauausführenden, die sich in der „Klimarunde BAU“ zusammengeschlossen haben, begrüßen die Verabschiedung der Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie durch die Bundesregierung. Die Wertschöpfungskette Bau werde selbstverständlich ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten Hierfür sei eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich, erklärte die „Klimarunde BAU“ heute.

Zu Recht strebt die Bundesregierung eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen im gesamten Lebenszyklus der Bauwerke an. Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes sei ein sehr wichtiger Aspekt, der auch deutlich forciert werden müsse.

Für einen effektiven Klimaschutz im Bausektor sei es nicht ausreichend, den Fokus ausschließlich auf die Betriebsemissionen von Gebäuden zu legen. Zukünftig sollte der gesamte CO2-Fußabdruck von Bauwerken in Verbindung mit dem Ressourcenverbrauch und einer Bilanzierung der Umweltauswirkungen sowie einer langfristigen Betrachtung der Wirtschaftlichkeit über den gesamten Lebenszyklus hinweg bewertet werden.

Für die ausgewogene Planung und Beurteilung eines Bauwerks sollten die unterschiedlichen Dimensionen und Kriterien der Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus in Relation zueinander betrachtet werden. Wirtschaftlichkeits- und Umweltaspekte sowie soziokulturelle Aspekte spielen von der Gewinnung der Baustoffe bis über die Nachnutzungsphase eine Rolle. Die Baurestmassen stellen ein wertvolles Rohstofflager der Zukunft dar, die nachhaltig nutzbar gemacht werden sollten.

Es ist zu begrüßen, dass die Bundesregierung die Praxistauglichkeit bestehender Bewertungssysteme für das Nachhaltige Bauen weiterentwickeln will, und praxisgerechter gestalten will, um ihren Einsatz in der Breite zu fördern.

Die ganzheitliche Betrachtung umfasst zahlreiche Schnittstellen zwischen den Arbeitsbereichen bei der Planung und Bauwerkserstellung. Die Digitalisierung kann einen Beitrag dazu leisten, Schnittstellenprobleme zu lösen und bietet den wechselnden Verantwortlichen über den Lebenszyklus eines Bauwerks eine Orientierungshilfe für nachhaltige Entscheidungen.

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news-1017 Tue, 09 Mar 2021 12:28:44 +0100 Bauwirtschaft schreibt Erfolgsgeschichte fort: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-09-bauwirtschaft-schreibt-erfolgsgeschichte-fort/ Weiterhin werden rund 90 Prozent aller mineralischen Bauabfälle umweltverträglich verwertet. Bundesbauministerium nimmt aktuellen Bericht der Initiative Kreislaufwirtschaft Bau entgegen. „Die Bauwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung unserer politischen Ziele. Gemeinsam treiben wir die Energiewende, den Bau von Wohnungen und Gewerbegebäuden sowie die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur voran. Die derzeitigen Rahmenbedingungen von Bund und Ländern ermöglichten es der Baustoff-, Bau- und Entsorgungswirtschaft, ihre Erfolgsgeschichte fortzuschreiben und die europäischen Ziele sogar zu übertreffen. Bundesweit einheitliche Regelungen sollen es den Wirtschaftsakteuren auch zukünftig ermöglichen, durch Kreislaufwirtschaft, Recycling und Wiederverwertung einen zentralen Beitrag zur Ressourcenschonung zu leisten“, erklärte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat (BMI), heute bei der Entgegennahme des Monitoring-Berichts „Mineralische Bauabfälle“.

Seit 1996 veröffentlicht die Initiative Kreislaufwirtschaft Bau im Zweijahresturnus Monitoring-Berichte mit den Daten zum Aufkommen und zum Verbleib mineralischer Bauabfälle. Der aktuelle und inzwischen 12. Bericht basiert auf den amtlichen Daten des Jahres 2018 und enthält auch eine Übersicht über die Entwicklung der mineralischen Bauabfallströme in den vergangenen zwei Dekaden.

„Mineralische Bauabfälle werden heute nahezu vollständig wiederverwertet und im Stoffkreislauf gehalten. Dadurch werden Deponien entlastet und Primärrohstoffe geschont. Über 12 Prozent des Bedarfs an Gesteinskörnungen werden inzwischen durch Recycling-Baustoffe gedeckt“, erläuterte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden, Michael Basten. „Von den knapp 219 Mio. Tonnen mineralischen Bauabfällen, die 2018 anfielen, wurden über 196 Mio. Tonnen bzw. etwa 90 Prozent einer umweltverträglichen Verwertung zugeführt. Mit einer Verwertungsquote von insgesamt knapp 95 Prozent bei den Fraktionen ohne Bodenaushub, für die die EU-Abfallrahmenrichtlinie eine mindestens 70-prozentige Verwertung fordert, erfüllt die Initiative deutlich ambitioniertere Ziele.“

„Unsere Unternehmen leisten u. a. im Infrastrukturbereich einen vorbildlichen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Ressourcenschutz. So werden im Straßenbau heute etwa 98 Prozent des Aufbruchmaterials verwertet. Das Material wird praktisch vollständig ortsnah recycelt und als Baumaterial wieder eingebaut. Unsere Unternehmen haben mit großem Erfolg in innovative Gewinnungs- und Recyclingtechnologien investiert“, erklärte René Hagemann-Miksits, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die aktuellen Verwertungserfolge.

„Wir stellen durch unser Gütesiegel sicher, dass hochwertige Recyclingbaustoffe auf dem Markt verfügbar sind, die den hohen Anforderungen des Boden- und Grundwasserschutzes gerecht werden. Nun muss insbesondere die öffentliche Hand diese Materialien bei Ausschreibungen stärker nachfragen“, erläuterte Christine Buddenbohm, Geschäftsführerin der Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe.

Mit der Mantelverordnung sollen erstmalig bundeseinheitliche Regelungen zum Umgang mit mineralischen Sekundärrohstoffen geschaffen werden. „Vor dem Hintergrund knapper werdender Primärressourcen gilt es, die Einsatzmöglichkeiten für mineralische Abfälle sowie der daraus hergestellten hochwertigen Ersatzbaustoffe zu nutzen und auszubauen. Als Wirtschaftsverbände plädieren wir für eine Förderung der Kreislaufwirtschaft durch verbesserte Rahmenbedingungen für den Absatz und insbesondere die Akzeptanz. Mit dem Kreislaufwirtschaftsgesetz besteht eine erste Grundlage für ein echtes Green Public Procurement, auch wenn diese für die öffentlichen Beschaffer noch nachgeschärft werden sollte,“ erklärte Peter Kurth, Geschäftsführender Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft.

„Dabei müssen bundeseinheitliche Regelungen nicht nur ökologisch und ökonomisch ausgewogen, sondern auch praxistauglich für Baustellen sein und gleichzeitig weitere Ziele der Bundesregierung, wie das bezahlbare Bauen und Wohnen, unterstützen“, führte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, aus.

„Mit dem selektiven Rückbau und der konsequenten Getrennthaltung von Bau- und Abbruchabfällen werden die richtigen Weichen für die Herstellung qualitätsgesicherter Sekundärbaustoffe gestellt. Durch einen Produktstatus für Sekundärrohstoffe würden zudem die Absatzmärkte unterstützt“, ist sich Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruchverbandes, sicher.

"Moderne Recyclingtechnologien sind der Schlüssel, um gemischt anfallende Abfallströme zukünftig noch besser verwerten zu können. Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet sollten daher weiter intensiviert werden“, plädierte Friedrich Mörig, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Recycling-Baustoffe, für weitere Förderangebote im Recyclingsektor.

Die Monitoring-Berichte „Mineralische Bauabfälle“ stehen kostenlos im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-bau.de zur Verfügung.

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Pressemitteilung
news-1014 Wed, 03 Mar 2021 09:13:16 +0100 Planer und BAUINDUSTRIE: Klimaziele ohne Einschränkungen des Bauvolumens erreichbar https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-03-planer-und-bauindustrie-klimaziele-ohne-einschraenkungen-des-bauvolumens-erreichbar/ Planer und BAUINDUSTRIE sind davon überzeugt, dass Investitionen in neue, intelligente und effiziente Bau- und Sanierungsverfahren zentrale Voraussetzungen für mehr Klimaschutz sind. So können die Klimaziele auch ohne Einschränkungen des Bauvolumens erreicht werden. Dies erklärten der Präsident des Verbands Beratender Ingenieure VBI, Jörg Thiele, und der Vizepräsident der BAUINDUSTRIE, Dr. Matthias Jacob, anlässlich der heutigen Anhörung des Bauausschusses des Deutschen Bundestags zu einer "Bauwende". Sinnvolle Maßnahmen mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung von CO2-Emissionen können entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau entwickelt werden. Dabei dürfen auch andere Aspekte der Nachhaltigkeit wie Ressourcenschonung, Biodiversität sowie die soziale und kulturelle Balance unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick geraten. Hierfür sollte von der Politik ein enger Dialog mit der Wirtschaft geführt werden, der insbesondere auf die Innovationskraft von Ingenieuren und Bauwirtschaft setzt, um neue Verfahren, Technologien und Produkte für eine resiliente und lebenswerte gebaute Umwelt zu entwickeln und umzusetzen. Überregulierungen oder Verbote hingegen schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und verhindern die dringend benötigten Innovationen. Maßnahmen, die generell geeignet sind, das Bauvolumen erheblich einzuschränken, lehnen wir auch vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und modernen Infrastrukturen ab.

Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: "Die Planungs- und Bauwirtschaft muss starker Partner beim Klimaschutz bleiben. Deutschland wird nur dann erfolgreich sein, wenn Klimaschutz, Fortschritt und Wachstum verbunden werden und nicht gegeneinanderstehen. Gerade wir Ingenieure entwickeln innovative Lösungen, die unsere Umwelt schützen und gleichzeitig bezahlbar sind, damit die Baupreise nicht ins Unendliche steigen. Die energetische Gebäudesanierung muss deutlich beschleunigt werden, dafür brauchen wir noch mehr Anreize. Außerdem brauchen wir finanzielle und zeitliche Freiräume, um neben dem Geschäft auch forschen und entwickeln zu können."

Ergänzend erklärt HDB-Vizepräsident Dr. Matthias Jacob: "Klimaschutz und Digitalisierung sind die Treiber der zukünftigen Entwicklung in allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sehen uns da an vorderster Front in der Umsetzung. Auf dem Weg in die Transformation brauchen unsere Unternehmen allerdings verlässliche Rahmenbedingungen und wo nötig, gezielte Unterstützung. Dann können unsere Unternehmen ihr Know-how nutzen, um Klimaschutzanforderungen in der Praxis auf der Baustelle umzusetzen. Das gilt insbesondere für das serielle Sanieren, das sowohl die Energieeffizienz des Gebäudebestands zügig verbessern und über Skaleneffekte die Baupreise im Zaum halten könnte."

Weitere Informationen zur Sitzung des Bauausschusses hier.

 

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news-1013 Tue, 02 Mar 2021 10:22:27 +0100 NRW-Bauwirtschaft 2020 teils deutlich ausgebremst https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-02-nrw-bauwirtschaft-2020-teils-deutlich-ausgebremst/ Corona-Auswirkungen zunehmend spürbar / Branche wichtige Konjunkturstütze / „Investitionsstau 2.0“ verhindern / Baupreisentwicklung weiter rückläufig / Prognose für 2021 verhalten
  • Auftragseingang insgesamt leicht rückläufig (-0,2%)
  • Wohnungsbau positiv (+12,2%)
  • Wirtschafsbau insgesamt negativ, aber gepalten (-5,5%)
    • Hochbau (-15,2%)
    • Tiefbau (+12,4%)
  • Öffentlicher Hochbau stürzt ab (-19,2%)
  • Negative Entwicklung im Straßenbau (-3,3%)
  • Baupreisentwicklung weiter rückläufig
    • Wohngebäude (Rohbau) (-0,9%)
    • Straßenbau (-0,7%)
  • Zahl der Beschäftigten (+4,4%) und neuen Auszubildenden (+9,2) steigt
  • Düsseldorf. „Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr die Auftragsmarke aus dem Vorjahr von 14 Milliarden Euro nur knapp halten können und war in diesem schwierigen Jahr eine wichtige Konjunkturstütze in unserem Land. Allerding gehen die Aufträge in fast allen Sparten zum Teil sehr deutlich zurück“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, die baukonjunkturelle Entwicklung des Jahres 2020.

    Im Gesamtjahr 2020 schneidet der Wohnungsbau mit einem Auftragsplus von +12,2% positiv ab, die Corona-Krise hat keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach Wohnraum in unserem Land. Im Wirtschaftsbau (-5,5%) zeigt sich hingegen die Unsicherheit der Investoren deutlich, der Wirtschaftshochbau verzeichnet einen Auftragseinbruch von -15,2% gegenüber dem Vorjahr.

    „Im Öffentlichen Bau ist die Entwicklung gespalten, der Öffentliche Hochbau ist mit -19,2% regelrecht abgestürzt. Dass Bund und Land für das Jahr 2020 die Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden kompensiert haben, dürfte Schlimmeres verhindert haben. Aber den Kommunen fehlt bislang eine solche Perspektive für 2021 und 2022 – hier müssen die Bundes- und Landesregierung den Kommunen dringend unter die Arme greifen“, appelliert Wiemann. „Zudem haben Bauinvestitionen eine unmittelbare Multiplikatorwirkung für die gesamtwirtschaftliche Produktion und Beschäftigung. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erzeugen Bauinvestitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro gesamtwirtschaftliche Produktions-wirkungen von 2,44 Mrd. Euro.“

    „Auch im Straßenbau sind die Aufträge gegenüber 2019 im vergangenen Jahr um 3,3% gesunken. Gerade im Bereich Infrastruktur müssen wir aber sehr darauf achten, dass uns in NRW beim Abbau des jahrelangen Investitionsstaus nicht die Puste ausgeht – langfristig nachhaltig sind Investitionen gerade jetzt. Einen ‚Investitionsstau 2.0‘ im Nachhinein abzubauen, wird im Zweifel teurer und schadet dem Wirtschaftsstandort NRW“, so Wiemann.

    Trotz Corona haben die Bauunternehmen in NRW ihre Kapazitäten 2020 weiter ausgebaut: Ende 2020 waren in NRW insgesamt 130.738 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe tätig, ein Plus von 4,4% gegenüber dem Vorjahr. Auch in 2021 werde die Bauwirtschaft weiter in ihr Personal investieren und neue Arbeitsplätze in NRW schaffen. „Ich freue mich sehr über ein Plus von 9,2% bei der Zahl der neuen Ausbildungsverträge – der Bau bietet auch Quereinsteigern aus anderen Branchen eine gute Perspektive, in denen Corona-bedingt Ausbildungen nicht begonnen werden konnten oder abgebrochen werden mussten.“, so Wiemann.

    Die Baupreise sind 2020 erstmals wieder deutlich gesunken: Bei Wohngebäuden (Rohbau) von +2,9% in 2019 auf -0,9% in 2020, der Wohnungsbau machte im vergangenen Jahr fast 25% des gesamten Auftragsvolumens im Bauhauptgewerbe aus. Im Straßenbau ist die Entwicklung ebenfalls rückläufig: von +2,7% in 2019 auf -0,7% in 2020.

    Für 2021 ist die Prognose schwierig und die Branche nicht mehr ganz so optimistisch: „Die Baubranche läuft der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinterher und durch die MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr 2020 hatten wir spürbare Vorzieheffekte, die sich 2021 negativ auswirken werden. Viel wird jetzt davon abhängen, wie sich die zuletzt stark rückläufigen Investitionen der Industrie und den Dienstleistungsbranchen entwickeln. Die öffentliche Hand muss deutlich mehr investieren und ihr Investitionsvolumen vor Corona mindestens wieder erreichen. Außerdem muss sie politische Rahmenbedingungen schaffen, die private Investitionen in den Wohnungs- und Wirtschaftsbau begünstigen“, appelliert Wiemann.

    Insgesamt sehen die Bauunternehmen aber skeptisch auf das laufende Jahr: 30% der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag im Januar dieses Jahres Befragten erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, nur 9% eine Verbesserung. Gegenüber der Herbst-Umfrage haben sich die Erwartungen damit noch einmal leicht verschlechtert. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe ist im Februar 2021 mit -3,6 gegenüber -0,8 im Dezember 2020  gesunken.

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    news-1009 Wed, 24 Feb 2021 08:58:20 +0100 BAUINDUSTRIE zur Bilanz der Wohnraumoffensive https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-24-bauindustrie-zur-bilanz-der-wohnraumoffensive/ Einheitliches Bauordnungsrecht von Nöten / Serielles, modulares Bauen endlich in die Breite bringen "Bisher wurden mehr als 5.000 Wohnungen seriell und modular gebaut, beauftragt oder sind bereits in der Planung. Wir sehen, dass die Akzeptanz bei uns in der Branche, aber vor allem auch bei den Bauherren, immer besser wird. Aber hier ist noch sehr viel Luft nach oben. 770.000 erteilte Baugenehmigungen klingen gut. Allerdings heißt genehmigt noch lange nicht gebaut.“ Mit diesen Worten kommentierte Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die gestrige Bilanzveranstaltung zur Wohnraumoffensive der Bundesregierung.

    „Jetzt ist es wichtig, dass wir in der nächsten Legislaturperiode ein einheitliches Bauordnungsrecht erhalten, damit wir endlich nur eine Baugenehmigung bundesweit erstellen müssen. Hier wären auch digitale Bauanträge und Baugenehmigungen (bundesweit einheitlich) von Nöten, damit wir jetzt zügig Wohnraum schaffen können“, betonte Hübner.

    Das serielle und modulare Bauen ist im Gewerbebau bereits etabliert und im Wohnungsbau wird ein zunehmender Einsatz von vorgefertigten Teilen und Modulen (z.B. Raum-Module, Bad-Module) verzeichnet. Langfristig nehmen Systemkonzepte und Systembaukästen an Bedeutung zu.

    Um dies weiter zu forcieren, müssen nun endlich die nächsten Schritte folgen:

    • Zusammenführung von Planen und Bauen.
    • verlässliche und stetige Nachfrage für Kapazitätsausbau,
    • flexiblere Vorfertigung und digitale Prozessgestaltung (BIM),
    • Übernahme der Musterbauordnung auf Landesebene (Bundesbauordnung).

    Die BAUINDUSTRIE sieht im seriellen und modularen Bauen auch eine Chance, die Bau-Berufsbilder attraktiver zu gestalten und somit einen Beitrag zur Beseitigung des Fachkräftemangels leisten zu können.

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    news-1004 Wed, 17 Feb 2021 08:39:32 +0100 Initiative System Wasserstraße zur Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-17-initiative-system-wasserstrasse-zur-finanzierung-der-wasserstrasseninfrastruktur/ Die Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland ist überaltert. Die Politik hat erklärt, dass sie dem weiteren Verfall der Wasserstraßeninfrastruktur begegnen will. Ein erster wesentlicher Schritt wurde mit dem 2019 aufgestellten Masterplan Binnenschifffahrt getan. Um eine zuverlässige und ganzjährig gesicherte Befahrbarkeit der wesentlichen Wasserstraßen in Deutschland sicherzustellen, braucht es eine angemessen hohe und langfristig gesicherte Finanzierungsperspektive, ohne die das von Bundesverkehrsminister Scheuer genannte Ziel nicht zu erreichen sein wird. Bereits im laufenden Jahr sinken die für die Wasserstraßeninfrastruktur verfügbaren Haushaltsmittel wieder deutlich ab. Für die weitere Zukunft ist die finanzielle Ausstattung ungewiss.

    Thomas Groß, Vorsitzender der Bundesfachabteilung Wasserbau der BAUINDUSTRIE: „Die Initiative System Wasserstraße (ISW) tritt für eine Stärkung der Wasserstraßeninfrastruktur einschließlich der angrenzenden Verkehrsträger ein. Sie hat ein Programm zur langfristigen Sicherstellung einer angemessen hohen und effizienten Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland aufgestellt. Dieser Vorschlag richtet sich an die Politik. Sie muss nun den notwendigen Prozess des Umdenkens und Umsteuerns von einer kurzfristigen, haushaltsabhängigen Finanzierung hin zu einer langfristig gesicherten Finanzierungsperspektive umsetzen. Ansonsten bleiben viele gute Ansätze des Masterplans Binnenschifffahrt reine Absichtsbekundungen.“

    Lesen Sie auch den Vorschlag der ISW zur Einführung eines Programms zur Sicherstellung einer langfristigen, angemessen hohen und effizienten Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland

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    news-1003 Tue, 16 Feb 2021 12:46:59 +0100 BAUINDUSTRIE zu „Frauen am Bau“: Bauingenieurberuf erfreut sich vergleichsweise großer Beliebtheit. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-16-bauindustrie-zu-frauen-am-bau-bauingenieurberuf-erfreut-sich-vergleichsweise-grosser-beliebtheit/ 30 % der Studierenden sind Frauen! Dennoch ist nur jede zehnte Beschäftigte im Bauhauptgewerbe weiblich / Branche ist gefordert, Attraktivität zu erhöhen „Wir freuen uns, dass sich so viele Frauen für den sehr abwechslungsreichen und spannenden Beruf des Bauingenieurs interessieren. Immerhin sind von den derzeit knapp 60.000 Studierenden des Fachs Bauingenieurwesen 18.000 weiblich, damit liegt der Frauenanteil mittlerweile bei 30 %.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die Veröffentlichung der verbandseigenen Publikation „Frauen am Bau“.

    Potenzial nach oben gebe es bei den vielfältigen und durchaus auch für Frauen attraktiven gewerblichen Berufen. Hier liege die Frauenquote im Durchschnitt nur bei 1,5 %. Dies erkläre auch den insgesamt zu geringen Frauenanteil von 10 % im Bauhauptgewerbe. „Wir sind als Branche gefordert, die Attraktivität unserer Berufe zu betonen und hervorzuheben. Dabei geht es nicht nur um die administrativen oder ingenieurtechnischen Berufe, sondern ganz klar auch um die Berufszweige im gewerblichen Bereich“, ergänzte Lorenz.

    Immerhin seien mittlerweile 2,1 % der Auszubildenden in bauhauptgewerblichen Berufen weiblich. Vor zwei Jahren waren es noch 1,8 %. „Aufgaben und Prozesse haben sich durch innovative und technische Entwicklungen verändert. Wir sehen zum Beispiel vermehrt Baugeräteführerinnen, das ist sehr erfreulich“, betont Lorenz. Zudem liege der Frauenanteil beim gewerblich dualen Studium bei 8 %.

    Rückläufig sei hingegen die Zahl der Studienanfängerinnen. Im WS 2019/20 haben sich nur noch 2.770 Frauen (von insgesamt 9.500) für ein Bauingenieurstudium eingeschrieben, das sind zwar knapp 80 % mehr als noch vor zwei Jahrzehnten, aber 12 % weniger als zum Höchststand vier Jahre zuvor. „Wir wollen und müssen zeigen, dass der Bau viele Möglichkeiten bietet, einen spannenden Beruf auszuüben, mit viel Entwicklungspotenzial in einer zukunftsweisenden, innovativen, gesellschaftsrelevanten Branche. Und wir müssen dafür sorgen, dass sich die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern schließt“, fordert Lorenz die Unternehmen auf. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Frauen in leitender Stellung ist zwar innerhalb von zehn Jahren um 46 % gestiegen, der Abstand zum Gehaltsniveau der Männer ist mit 76 % aber nahezu gleichgeblieben. Die Statistik vergleicht den Verdienst langjähriger männlicher Mitarbeiter mit relativ neu hinzugekommenen weiblichen, trotzdem muss hier die Lücke geschlossen werden.
     
    Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes, der Bundesagentur für Arbeit und der Soka-Bau.

     

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    news-1000 Tue, 02 Feb 2021 12:00:00 +0100 Mindestlohn-Tarifrunde im Bauhauptgewerbe: Verhandlungsergebnis bestätigt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-02-mindestlohn-tarifrunde-im-bauhauptgewerbe-verhandlungsergebnis-bestaetigt/ Mindestlöhne steigen zum 1. Januar 2021 auf 12,85 Euro bzw. 15,70 Euro / Allgemeinverbindlichkeit beantragt Der Tarifkonflikt um die Mindestlöhne im Bauhauptgewerbe ist beigelegt. Die Gremien der Arbeitgeberverbände, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, sowie der Arbeitnehmerseite, die IG BAU, haben das am 17. Dezember 2020 erzielte Verhandlungsergebnis mit großer Mehrheit bestätigt. Damit steigen ab dem 1. Januar 2021 der Mindestlohn 1 auf 12,85 Euro und der Mindestlohn 2 (West) auf 15,70 Euro bzw. für Berlin auf 15,55 Euro. Die Laufzeit ab 1. Januar 2021 beträgt 12 Monate. Die Allgemeinverbindlichkeit wird nun umgehend beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales beantragt. Der Mindestlohn 1 gilt bundesweit für Helfertätigkeiten auf dem Bau. Der Mindestlohn 2 gilt nur in den westlichen Bundesländern und Berlin, wenn überwiegend fachlich begrenzte Tätigkeiten ausgeübt werden. Damit leisten die Tarifvertragsparteien am Bau einen wichtigen Beitrag für armutsfeste Löhne und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Lohndumping.

    Das Ergebnis im Einzelnen:

    Mindestlohn 1 (Ost und West):
    Ab 1. Januar 2021 von 12,55 Euro auf 12,85 Euro.

    Mindestlohn 2 (West):
    Ab 1. Januar 2021 von 15,40 Euro auf 15,70 Euro.

    Mindestlohn 2 (Berlin):
    Ab 1. Januar 2021 von 15,25 Euro auf 15,55 Euro.

     

    V.i.S.d.P.: Inga Stein-Barthelmes, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Kurfürstenstraße 129, 10785 Berlin
    Telefon 030 21286-229, inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de, www.bauindustrie.de
    Ruprecht Hammerschmidt, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Olof-Palme-Straße 19, 60439 Frankfurt am Main
    Telefon 069 95737-135, Telefax 069 95737-359, presse@igbau.de, www.igbau.de
    Dr. Ilona K. Klein, Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Kronenstraße 55 – 58, 10117 Berlin
    Telefon 030 20314-408, Telefax 030 20314-420, presse@zdb.de, www.zdb.de

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