Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Sat, 06 Mar 2021 02:38:27 +0100 Sat, 06 Mar 2021 02:38:27 +0100 TYPO3 EXT:news news-1014 Wed, 03 Mar 2021 09:13:16 +0100 Planer und BAUINDUSTRIE: Klimaziele ohne Einschränkungen des Bauvolumens erreichbar https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-03-planer-und-bauindustrie-klimaziele-ohne-einschraenkungen-des-bauvolumens-erreichbar/ Planer und BAUINDUSTRIE sind davon überzeugt, dass Investitionen in neue, intelligente und effiziente Bau- und Sanierungsverfahren zentrale Voraussetzungen für mehr Klimaschutz sind. So können die Klimaziele auch ohne Einschränkungen des Bauvolumens erreicht werden. Dies erklärten der Präsident des Verbands Beratender Ingenieure VBI, Jörg Thiele, und der Vizepräsident der BAUINDUSTRIE, Dr. Matthias Jacob, anlässlich der heutigen Anhörung des Bauausschusses des Deutschen Bundestags zu einer "Bauwende". Sinnvolle Maßnahmen mit dem Ziel der deutlichen Reduzierung von CO2-Emissionen können entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau entwickelt werden. Dabei dürfen auch andere Aspekte der Nachhaltigkeit wie Ressourcenschonung, Biodiversität sowie die soziale und kulturelle Balance unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick geraten. Hierfür sollte von der Politik ein enger Dialog mit der Wirtschaft geführt werden, der insbesondere auf die Innovationskraft von Ingenieuren und Bauwirtschaft setzt, um neue Verfahren, Technologien und Produkte für eine resiliente und lebenswerte gebaute Umwelt zu entwickeln und umzusetzen. Überregulierungen oder Verbote hingegen schaden dem Wirtschaftsstandort Deutschland und verhindern die dringend benötigten Innovationen. Maßnahmen, die generell geeignet sind, das Bauvolumen erheblich einzuschränken, lehnen wir auch vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und modernen Infrastrukturen ab.

Dazu erklärt VBI-Präsident Jörg Thiele: "Die Planungs- und Bauwirtschaft muss starker Partner beim Klimaschutz bleiben. Deutschland wird nur dann erfolgreich sein, wenn Klimaschutz, Fortschritt und Wachstum verbunden werden und nicht gegeneinanderstehen. Gerade wir Ingenieure entwickeln innovative Lösungen, die unsere Umwelt schützen und gleichzeitig bezahlbar sind, damit die Baupreise nicht ins Unendliche steigen. Die energetische Gebäudesanierung muss deutlich beschleunigt werden, dafür brauchen wir noch mehr Anreize. Außerdem brauchen wir finanzielle und zeitliche Freiräume, um neben dem Geschäft auch forschen und entwickeln zu können."

Ergänzend erklärt HDB-Vizepräsident Dr. Matthias Jacob: "Klimaschutz und Digitalisierung sind die Treiber der zukünftigen Entwicklung in allen Bereichen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Wir sehen uns da an vorderster Front in der Umsetzung. Auf dem Weg in die Transformation brauchen unsere Unternehmen allerdings verlässliche Rahmenbedingungen und wo nötig, gezielte Unterstützung. Dann können unsere Unternehmen ihr Know-how nutzen, um Klimaschutzanforderungen in der Praxis auf der Baustelle umzusetzen. Das gilt insbesondere für das serielle Sanieren, das sowohl die Energieeffizienz des Gebäudebestands zügig verbessern und über Skaleneffekte die Baupreise im Zaum halten könnte."

Weitere Informationen zur Sitzung des Bauausschusses hier.

 

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news-1013 Tue, 02 Mar 2021 10:22:27 +0100 NRW-Bauwirtschaft 2020 teils deutlich ausgebremst https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-03-02-nrw-bauwirtschaft-2020-teils-deutlich-ausgebremst/ Corona-Auswirkungen zunehmend spürbar / Branche wichtige Konjunkturstütze / „Investitionsstau 2.0“ verhindern / Baupreisentwicklung weiter rückläufig / Prognose für 2021 verhalten
  • Auftragseingang insgesamt leicht rückläufig (-0,2%)
  • Wohnungsbau positiv (+12,2%)
  • Wirtschafsbau insgesamt negativ, aber gepalten (-5,5%)
    • Hochbau (-15,2%)
    • Tiefbau (+12,4%)
  • Öffentlicher Hochbau stürzt ab (-19,2%)
  • Negative Entwicklung im Straßenbau (-3,3%)
  • Baupreisentwicklung weiter rückläufig
    • Wohngebäude (Rohbau) (-0,9%)
    • Straßenbau (-0,7%)
  • Zahl der Beschäftigten (+4,4%) und neuen Auszubildenden (+9,2) steigt
  • Düsseldorf. „Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr die Auftragsmarke aus dem Vorjahr von 14 Milliarden Euro nur knapp halten können und war in diesem schwierigen Jahr eine wichtige Konjunkturstütze in unserem Land. Allerding gehen die Aufträge in fast allen Sparten zum Teil sehr deutlich zurück“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin der BAUINDUSTRIE NRW, die baukonjunkturelle Entwicklung des Jahres 2020.

    Im Gesamtjahr 2020 schneidet der Wohnungsbau mit einem Auftragsplus von +12,2% positiv ab, die Corona-Krise hat keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die nach wie vor hohe Nachfrage nach Wohnraum in unserem Land. Im Wirtschaftsbau (-5,5%) zeigt sich hingegen die Unsicherheit der Investoren deutlich, der Wirtschaftshochbau verzeichnet einen Auftragseinbruch von -15,2% gegenüber dem Vorjahr.

    „Im Öffentlichen Bau ist die Entwicklung gespalten, der Öffentliche Hochbau ist mit -19,2% regelrecht abgestürzt. Dass Bund und Land für das Jahr 2020 die Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden kompensiert haben, dürfte Schlimmeres verhindert haben. Aber den Kommunen fehlt bislang eine solche Perspektive für 2021 und 2022 – hier müssen die Bundes- und Landesregierung den Kommunen dringend unter die Arme greifen“, appelliert Wiemann. „Zudem haben Bauinvestitionen eine unmittelbare Multiplikatorwirkung für die gesamtwirtschaftliche Produktion und Beschäftigung. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erzeugen Bauinvestitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro gesamtwirtschaftliche Produktions-wirkungen von 2,44 Mrd. Euro.“

    „Auch im Straßenbau sind die Aufträge gegenüber 2019 im vergangenen Jahr um 3,3% gesunken. Gerade im Bereich Infrastruktur müssen wir aber sehr darauf achten, dass uns in NRW beim Abbau des jahrelangen Investitionsstaus nicht die Puste ausgeht – langfristig nachhaltig sind Investitionen gerade jetzt. Einen ‚Investitionsstau 2.0‘ im Nachhinein abzubauen, wird im Zweifel teurer und schadet dem Wirtschaftsstandort NRW“, so Wiemann.

    Trotz Corona haben die Bauunternehmen in NRW ihre Kapazitäten 2020 weiter ausgebaut: Ende 2020 waren in NRW insgesamt 130.738 Beschäftigte im Bauhauptgewerbe tätig, ein Plus von 4,4% gegenüber dem Vorjahr. Auch in 2021 werde die Bauwirtschaft weiter in ihr Personal investieren und neue Arbeitsplätze in NRW schaffen. „Ich freue mich sehr über ein Plus von 9,2% bei der Zahl der neuen Ausbildungsverträge – der Bau bietet auch Quereinsteigern aus anderen Branchen eine gute Perspektive, in denen Corona-bedingt Ausbildungen nicht begonnen werden konnten oder abgebrochen werden mussten.“, so Wiemann.

    Die Baupreise sind 2020 erstmals wieder deutlich gesunken: Bei Wohngebäuden (Rohbau) von +2,9% in 2019 auf -0,9% in 2020, der Wohnungsbau machte im vergangenen Jahr fast 25% des gesamten Auftragsvolumens im Bauhauptgewerbe aus. Im Straßenbau ist die Entwicklung ebenfalls rückläufig: von +2,7% in 2019 auf -0,7% in 2020.

    Für 2021 ist die Prognose schwierig und die Branche nicht mehr ganz so optimistisch: „Die Baubranche läuft der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hinterher und durch die MwSt.-Senkung im zweiten Halbjahr 2020 hatten wir spürbare Vorzieheffekte, die sich 2021 negativ auswirken werden. Viel wird jetzt davon abhängen, wie sich die zuletzt stark rückläufigen Investitionen der Industrie und den Dienstleistungsbranchen entwickeln. Die öffentliche Hand muss deutlich mehr investieren und ihr Investitionsvolumen vor Corona mindestens wieder erreichen. Außerdem muss sie politische Rahmenbedingungen schaffen, die private Investitionen in den Wohnungs- und Wirtschaftsbau begünstigen“, appelliert Wiemann.

    Insgesamt sehen die Bauunternehmen aber skeptisch auf das laufende Jahr: 30% der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag im Januar dieses Jahres Befragten erwarten eine Verschlechterung ihrer Geschäftslage, nur 9% eine Verbesserung. Gegenüber der Herbst-Umfrage haben sich die Erwartungen damit noch einmal leicht verschlechtert. Auch der ifo-Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe ist im Februar 2021 mit -3,6 gegenüber -0,8 im Dezember 2020  gesunken.

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    Pressemitteilung
    news-1009 Wed, 24 Feb 2021 08:58:20 +0100 BAUINDUSTRIE zur Bilanz der Wohnraumoffensive https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-24-bauindustrie-zur-bilanz-der-wohnraumoffensive/ Einheitliches Bauordnungsrecht von Nöten / Serielles, modulares Bauen endlich in die Breite bringen "Bisher wurden mehr als 5.000 Wohnungen seriell und modular gebaut, beauftragt oder sind bereits in der Planung. Wir sehen, dass die Akzeptanz bei uns in der Branche, aber vor allem auch bei den Bauherren, immer besser wird. Aber hier ist noch sehr viel Luft nach oben. 770.000 erteilte Baugenehmigungen klingen gut. Allerdings heißt genehmigt noch lange nicht gebaut.“ Mit diesen Worten kommentierte Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die gestrige Bilanzveranstaltung zur Wohnraumoffensive der Bundesregierung.

    „Jetzt ist es wichtig, dass wir in der nächsten Legislaturperiode ein einheitliches Bauordnungsrecht erhalten, damit wir endlich nur eine Baugenehmigung bundesweit erstellen müssen. Hier wären auch digitale Bauanträge und Baugenehmigungen (bundesweit einheitlich) von Nöten, damit wir jetzt zügig Wohnraum schaffen können“, betonte Hübner.

    Das serielle und modulare Bauen ist im Gewerbebau bereits etabliert und im Wohnungsbau wird ein zunehmender Einsatz von vorgefertigten Teilen und Modulen (z.B. Raum-Module, Bad-Module) verzeichnet. Langfristig nehmen Systemkonzepte und Systembaukästen an Bedeutung zu.

    Um dies weiter zu forcieren, müssen nun endlich die nächsten Schritte folgen:

    • Zusammenführung von Planen und Bauen.
    • verlässliche und stetige Nachfrage für Kapazitätsausbau,
    • flexiblere Vorfertigung und digitale Prozessgestaltung (BIM),
    • Übernahme der Musterbauordnung auf Landesebene (Bundesbauordnung).

    Die BAUINDUSTRIE sieht im seriellen und modularen Bauen auch eine Chance, die Bau-Berufsbilder attraktiver zu gestalten und somit einen Beitrag zur Beseitigung des Fachkräftemangels leisten zu können.

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    Pressemitteilung
    news-1004 Wed, 17 Feb 2021 08:39:32 +0100 Initiative System Wasserstraße zur Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-17-initiative-system-wasserstrasse-zur-finanzierung-der-wasserstrasseninfrastruktur/ Die Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland ist überaltert. Die Politik hat erklärt, dass sie dem weiteren Verfall der Wasserstraßeninfrastruktur begegnen will. Ein erster wesentlicher Schritt wurde mit dem 2019 aufgestellten Masterplan Binnenschifffahrt getan. Um eine zuverlässige und ganzjährig gesicherte Befahrbarkeit der wesentlichen Wasserstraßen in Deutschland sicherzustellen, braucht es eine angemessen hohe und langfristig gesicherte Finanzierungsperspektive, ohne die das von Bundesverkehrsminister Scheuer genannte Ziel nicht zu erreichen sein wird. Bereits im laufenden Jahr sinken die für die Wasserstraßeninfrastruktur verfügbaren Haushaltsmittel wieder deutlich ab. Für die weitere Zukunft ist die finanzielle Ausstattung ungewiss.

    Thomas Groß, Vorsitzender der Bundesfachabteilung Wasserbau der BAUINDUSTRIE: „Die Initiative System Wasserstraße (ISW) tritt für eine Stärkung der Wasserstraßeninfrastruktur einschließlich der angrenzenden Verkehrsträger ein. Sie hat ein Programm zur langfristigen Sicherstellung einer angemessen hohen und effizienten Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland aufgestellt. Dieser Vorschlag richtet sich an die Politik. Sie muss nun den notwendigen Prozess des Umdenkens und Umsteuerns von einer kurzfristigen, haushaltsabhängigen Finanzierung hin zu einer langfristig gesicherten Finanzierungsperspektive umsetzen. Ansonsten bleiben viele gute Ansätze des Masterplans Binnenschifffahrt reine Absichtsbekundungen.“

    Lesen Sie auch den Vorschlag der ISW zur Einführung eines Programms zur Sicherstellung einer langfristigen, angemessen hohen und effizienten Finanzierung der Wasserstraßeninfrastruktur in Deutschland

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    Pressemitteilung
    news-1003 Tue, 16 Feb 2021 12:46:59 +0100 BAUINDUSTRIE zu „Frauen am Bau“: Bauingenieurberuf erfreut sich vergleichsweise großer Beliebtheit. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-16-bauindustrie-zu-frauen-am-bau-bauingenieurberuf-erfreut-sich-vergleichsweise-grosser-beliebtheit/ 30 % der Studierenden sind Frauen! Dennoch ist nur jede zehnte Beschäftigte im Bauhauptgewerbe weiblich / Branche ist gefordert, Attraktivität zu erhöhen „Wir freuen uns, dass sich so viele Frauen für den sehr abwechslungsreichen und spannenden Beruf des Bauingenieurs interessieren. Immerhin sind von den derzeit knapp 60.000 Studierenden des Fachs Bauingenieurwesen 18.000 weiblich, damit liegt der Frauenanteil mittlerweile bei 30 %.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die Veröffentlichung der verbandseigenen Publikation „Frauen am Bau“.

    Potenzial nach oben gebe es bei den vielfältigen und durchaus auch für Frauen attraktiven gewerblichen Berufen. Hier liege die Frauenquote im Durchschnitt nur bei 1,5 %. Dies erkläre auch den insgesamt zu geringen Frauenanteil von 10 % im Bauhauptgewerbe. „Wir sind als Branche gefordert, die Attraktivität unserer Berufe zu betonen und hervorzuheben. Dabei geht es nicht nur um die administrativen oder ingenieurtechnischen Berufe, sondern ganz klar auch um die Berufszweige im gewerblichen Bereich“, ergänzte Lorenz.

    Immerhin seien mittlerweile 2,1 % der Auszubildenden in bauhauptgewerblichen Berufen weiblich. Vor zwei Jahren waren es noch 1,8 %. „Aufgaben und Prozesse haben sich durch innovative und technische Entwicklungen verändert. Wir sehen zum Beispiel vermehrt Baugeräteführerinnen, das ist sehr erfreulich“, betont Lorenz. Zudem liege der Frauenanteil beim gewerblich dualen Studium bei 8 %.

    Rückläufig sei hingegen die Zahl der Studienanfängerinnen. Im WS 2019/20 haben sich nur noch 2.770 Frauen (von insgesamt 9.500) für ein Bauingenieurstudium eingeschrieben, das sind zwar knapp 80 % mehr als noch vor zwei Jahrzehnten, aber 12 % weniger als zum Höchststand vier Jahre zuvor. „Wir wollen und müssen zeigen, dass der Bau viele Möglichkeiten bietet, einen spannenden Beruf auszuüben, mit viel Entwicklungspotenzial in einer zukunftsweisenden, innovativen, gesellschaftsrelevanten Branche. Und wir müssen dafür sorgen, dass sich die Gehaltslücke zwischen Frauen und Männern schließt“, fordert Lorenz die Unternehmen auf. Der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst der Frauen in leitender Stellung ist zwar innerhalb von zehn Jahren um 46 % gestiegen, der Abstand zum Gehaltsniveau der Männer ist mit 76 % aber nahezu gleichgeblieben. Die Statistik vergleicht den Verdienst langjähriger männlicher Mitarbeiter mit relativ neu hinzugekommenen weiblichen, trotzdem muss hier die Lücke geschlossen werden.
     
    Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes, der Bundesagentur für Arbeit und der Soka-Bau.

     

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    news-1000 Tue, 02 Feb 2021 12:00:00 +0100 Mindestlohn-Tarifrunde im Bauhauptgewerbe: Verhandlungsergebnis bestätigt https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-02-02-mindestlohn-tarifrunde-im-bauhauptgewerbe-verhandlungsergebnis-bestaetigt/ Mindestlöhne steigen zum 1. Januar 2021 auf 12,85 Euro bzw. 15,70 Euro / Allgemeinverbindlichkeit beantragt Der Tarifkonflikt um die Mindestlöhne im Bauhauptgewerbe ist beigelegt. Die Gremien der Arbeitgeberverbände, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes, sowie der Arbeitnehmerseite, die IG BAU, haben das am 17. Dezember 2020 erzielte Verhandlungsergebnis mit großer Mehrheit bestätigt. Damit steigen ab dem 1. Januar 2021 der Mindestlohn 1 auf 12,85 Euro und der Mindestlohn 2 (West) auf 15,70 Euro bzw. für Berlin auf 15,55 Euro. Die Laufzeit ab 1. Januar 2021 beträgt 12 Monate. Die Allgemeinverbindlichkeit wird nun umgehend beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales beantragt. Der Mindestlohn 1 gilt bundesweit für Helfertätigkeiten auf dem Bau. Der Mindestlohn 2 gilt nur in den westlichen Bundesländern und Berlin, wenn überwiegend fachlich begrenzte Tätigkeiten ausgeübt werden. Damit leisten die Tarifvertragsparteien am Bau einen wichtigen Beitrag für armutsfeste Löhne und zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und Lohndumping.

    Das Ergebnis im Einzelnen:

    Mindestlohn 1 (Ost und West):
    Ab 1. Januar 2021 von 12,55 Euro auf 12,85 Euro.

    Mindestlohn 2 (West):
    Ab 1. Januar 2021 von 15,40 Euro auf 15,70 Euro.

    Mindestlohn 2 (Berlin):
    Ab 1. Januar 2021 von 15,25 Euro auf 15,55 Euro.

     

    V.i.S.d.P.: Inga Stein-Barthelmes, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V., Kurfürstenstraße 129, 10785 Berlin
    Telefon 030 21286-229, inga.steinbarthelmes@bauindustrie.de, www.bauindustrie.de
    Ruprecht Hammerschmidt, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Olof-Palme-Straße 19, 60439 Frankfurt am Main
    Telefon 069 95737-135, Telefax 069 95737-359, presse@igbau.de, www.igbau.de
    Dr. Ilona K. Klein, Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Kronenstraße 55 – 58, 10117 Berlin
    Telefon 030 20314-408, Telefax 030 20314-420, presse@zdb.de, www.zdb.de

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    Pressemitteilung
    news-998 Mon, 25 Jan 2021 15:28:28 +0100 Konjunkturelle Entwicklung der NRW-Bauwirtschaft https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-01-25-konjunkturelle-entwicklung-der-nrw-bauwirtschaft-1/ Deutlicher Auftragseinbruch in den ersten elf Monaten des Jahres 2020 / Wohnungs- und Tiefbau einzige positive Sparten / Baupreise sinken weiter / Trotz Corona Beschäftigtenzahl weiterhin im Plus.
  • Hochbau (-14,3%) und Öffentlicher Hochbau (-21,4%) brechen ein
  • Straßenbau rückläufig (-3,9%)
  • Baupreisentwicklung bleibt weiterhin rückläufig
    • Wohngebäude (Rohbau) (-0,9%)
    • Straßenbau (-0,7%)
  • Wohnungsbau (+12,6%) und Tiefbau (+16,4%) positiv
  • Beschäftigtenzahl in NRW wächst um 4,4 % auf 130.616 Beschäftigte
  • „Die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen verzeichnet von Januar bis November 2020 in fast allen Sparten einen Auftragsrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen, die baukonjunkturelle Entwicklung in NRW.

    „Zwar konnten viele Unternehmen ihre guten Auftragsbestände abarbeiten, Sorgen bereitet uns aber der deutliche Auftragsrückgang bei privaten Auftraggebern und der Öffentlichen Hand“, so Wiemann zum Einbruch im Wirtschaftshochbau von -14,3% (Bundesweit -7,5%) und im Öffentlichen Hochbau von -21,4% (bundesweit +3%).

    „Auch im Straßenbau verzeichnen wir einen Rückgang von -3,9%, gleichzeitig gehen die Baupreise im Straßenbau um -0,7% zurück, nachdem sie im Zweijahresvergleich noch um +3,6% gestiegen waren. Ich appelliere deshalb an Bund, Land und Kommunen, eingeplante Investitionsmittel auch zu vergeben – einen erneuten Investitionsstau können wir uns in NRW nicht leisten!“

    Für die Umsetzung stehen die Bauunternehmen in NRW bereit: „Trotz Corona haben unsere Unternehmen in den ersten 11 Monaten 2020 ihre Kapazitäten weiter aufgestockt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 130.616 Mitarbeiter“, so Prof. Wiemann. „Wir stellen nach wie vor ein – und bieten auch während der aktuellen Pandemie Auszubildenden eine gute und sichere Perspektive“, so Prof. Wiemann.

    „Positive baukonjunkturelle Entwicklungen sehen wir in NRW derzeit nur noch im Wohnungsbau mit +12,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der Anstieg der Baupreise bei Wohngebäuden (Rohbau) ist zudem gestoppt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen wir einen Rückgang von -0,9%.“ Ebenfalls stützend wirkt sich die Auftragslage im Tiefbau (+16,4%) und im sonstigen Öffentlichen Tiefbau (+12,4%) aus.

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    news-996 Fri, 15 Jan 2021 10:05:05 +0100 BAUINDUSTRIE zur Konjunktur 2020: Die Bauwirtschaft erweist sich als Stütze der Gesamtwirtschaft. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2021-01-15-bauindustrie-zur-konjunktur-2020-die-bauwirtschaft-erweist-sich-als-stuetze-der-gesamtwirtschaft/ „Ohne die Bauwirtschaft wäre die Gesamtwirtschaft 2020 ungefähr so stark eingebrochen wie zur Finanz- und Wirtschaftskrise 2009.“ Mit diesen Worten kommentierte der Vizepräsident Wirtschaft des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Lorenz, die Veröffentlichung der vorläufigen Zahlen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen 2020 durch das Statistische Bundesamt. „Die Bauunternehmen haben mit ihrem Engagement wesentlich dazu beigetragen, dass die Bauinvestitionen im vergangenen Jahr nominal um 3,2 % gestiegen sind und das trotz diverser Corona-bedingter Einschränkungen, wie vereinzelter Stilllegung von Baustellen, partiellem Ausfall ausländischer Fachkräfte durch Grenzschließungen oder fehlender Materiallieferungen und Auftragsstornierungen. Preisbereinigt bleibt zwar nur ein Wachstum von 1,5 %, ohne dieses wäre das reale Bruttoinlandsprodukt aber um 5,7 % zurückgegangen und nicht – wie vom Bundesamt berechnet – um 5 %.“

    „Es sind aber nicht alle Bausparten 2020 gleichermaßen gut durch die Krise gekommen. Insbesondere der Wirtschaftsbau war schon im vergangenen Jahr von der Investitionsbremse der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und der gebeutelten Dienstleistungsbranche betroffen: Die Bauinvestitionen gingen im Wirtschaftsbau preisbereinigt um 0,7 % zurück. Wir befürchten, dass sich dieser Rückgang auch 2021 fortsetzen wird“, sagt Lorenz.

    Im vergangenen Jahr sei der Rückgang im Wirtschaftsbau noch durch die Ausweitung der öffentlichen Investitionen ausgeglichen worden. Die Kompensation der Gewerbesteuerausfälle bei den Gemeinden durch Bund und Länder habe mit dazu beigetragen, dass die Öffentlichen Bauinvestitionen 2020 real um 3,3 % gestiegen seien. „Wir hoffen, dass Bund und Länder auch im laufenden Jahr den Gemeinden unter die Arme greifen werden“, appelliert Lorenz. „Ansonsten könnten die negativen Finanzierungssalden der kommunalen Gesamthaushalte zu einem Investitionsstopp führen.“ Beim Wohnungsbau ist Lorenz für 2021 aber optimistisch, dass sich der Anstieg der Bauinvestitionen 2020 (real: +2,1 %) – aufgrund der nach wie vor hohen Nachfrage nach Wohnraum – fortsetzen wird.

    Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

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    Pressemitteilung
    news-987 Fri, 18 Dec 2020 10:01:00 +0100 BAUINDUSTRIE begrüßt positiven Bericht der Bundesregierung zu ÖPP-Projekten im Betrieb https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-12-18-bauindustrie-begruesst-positiven-bericht-der-bundesregierung-zu-oepp-projekten-im-betri/ „Die Bundesregierung bestätigt die Wirtschaftlichkeit, die Terminsicherheit und die hohe Bauqualität bei ÖPP-Projekten auf Bundesebene. Diese Kundenzufriedenheit bestärkt uns darin, die Verkehrs- und Hochbauinfrastruktur in Deutschland auch in Zukunft gemeinsam mit unseren öffentlichen Auftraggebern in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu modernisieren.“ Mit diesen Worten begrüßte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Dieter Babiel, die Veröffentlichung des Berichts der Bundesregierung über ÖPP-Projekte im Betrieb (abgedruckt in Bundestags-Drucksache 19/25285).

    Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) ermöglichten durch die Zusammenfassung verschiedener Projektphasen und die ganzheitliche Betrachtung des Projektlebenszyklus eine effiziente Umsetzung von Bauvorhaben, so Babiel weiter. Dass dies auch für die ÖPP-Projekte des Bundes zutrifft, werde nun in dem vom Bundesfinanzministerium (BMF) unter ressortübergreifender Mitwirkung erstellten Bericht klar festgestellt.

    Der Bericht führt u.a. aus, „dass durch die laufenden ÖPP-Projekte Erfahrungen gewonnen wurden, die zur Weiterverfolgung von Betreibermodellen im Bundesfernstraßenbereich ermutigt haben.“ Wie vor diesem Hintergrund aus Teilen des politischen Lagers gefordert werden könne, sich mit der Gründung der Autobahn GmbH des Bundes dieses effizienten Beschaffungsmodelles zu berauben, sei für Babiel sachlich nicht nachvollziehbar. „Wir halten es mit der Bundesregierung und sprechen uns für eine Versachlichung der Debatte um ÖPP aus. ÖPP stellt dabei im Rahmen der Modell- und der Vertragsvielfalt eine mögliche Beschaffungsvariante von vielen dar“, erklärte Babiel.

    „Gerade mit Blick auf knappe Verwaltungskapazitäten der öffentlichen Hand und die Fortschritte in der Digitalisierung, die vor allem kooperative Arbeitsprozesse fördert, werden wir auch weiterhin Modelle anbieten, bei denen die frühe Einbindung unseres Know-how in den Planungsprozess den Investitionsstau zügig abbauen und auch die öffentliche Hand entlasten können. Neben der Realisierung von Bundesfernstraßen eignen sich verschiedene Partnerschaftsmodelle auch auf kommunaler Ebene, z.B. beim Bau von Bildungs- oder Verwaltungsgebäuden“, ergänzte Babiel abschließend.

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    news-986 Thu, 17 Dec 2020 11:05:07 +0100 Bauunternehmen schauen verhalten positiv nach vorne - Null-Wachstum für 2021 erwartet https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-12-17-bauunternehmen-schauen-verhalten-positiv-nach-vorne-null-wachstum-fuer-2021-erwartet/ „Wir haben die Herausforderungen durch die Corona-Krise gut gemeistert. Das ist nicht zuletzt den großen Anstrengungen unserer Firmen und Mitarbeiter geschuldet. Während die gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung in den ersten drei Quartalen preisbereinigt um 5,8 % zurückging, legte sie im Baugewerbe real um 2,0 % zu.“ Dieses Fazit für das Corona-Jahr 2020 zogen die beiden Präsidenten des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Peter Hübner und Reinhard Quast, anlässlich der Jahrespressekonferenz der beiden Bauspitzenverbände. Während die Gesamtzahl der Erwerbstätigen von Januar bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 % sank, konnte das Baugewerbe im gleichen Zeitraum eine Zunahme von 1 % verzeichnen. D.h.: Die Bauwirtschaft hat – wie bereits in den Vorjahren – auch 2020 die Gesamtkonjunktur gestützt.

    Die Bauspitzenverbände gehen in ihrer gemeinsamen Prognose davon aus, dass die baugewerblichen Umsätze im Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr nominal um 3,0 % zulegen werden. Bei einer erwarteten Preissteigerung von 2,5 % verbleibt damit noch ein leichtes reales Plus von 0,5 %. Für 2021 erwartet die Branche eine nominale Stagnation der baugewerblichen Umsätze auf dem Niveau des Jahres 2020, unter Berücksichtigung der Preise ergibt sich damit ein reales Minus von 2 %.

    Der Wohnungsbau dürfte am besten durch die Corona-Krise kommen und im laufenden Jahr ein nominales Umsatzwachstum von 4 % erreichen, das im kommenden Jahr mit 3 % nur geringfügig niedriger ausfallen dürfte. Mit einem Umsatz von 52,6 Mrd. Euro wird der Wohnungsbau auch 2021 die wichtigste Bausparte bleiben. „Der Druck auf die Wohnungsmärkte in den Ballungsgebieten hat sich nicht abgeschwächt. Aufgrund des durch Corona gestärkten Trends zum Homeoffice scheint eine eigene Immobilie noch erstrebenswerter. Hinzu kommt, dass die Haupttriebfeder der Wohnungsbauaktivitäten in den vergangenen Jahren, nämlich das äußerst niedrige Zinsniveau, auch weiterhin Bestand haben wird. Die Attraktivität von Investitionen im Wohnungsbau bleibt also ungebrochen“, erläuterte HDB-Präsident Hübner die Hintergründe zum Wohnungsbau.

    In den Jahren 2020 und 2021 wird der Bau für gewerbliche Investoren am deutlichsten unter den Folgen der Corona-Krise leiden. Hier sprechen die Vorlaufindikatoren eine klare Sprache. Der schwache Wirtschaftshochbau wird dazu führen, dass die Umsätze im Wirtschaftsbau 2020 nominal nur um 1,0 % zulegen und im kommenden Jahr um 2,0 % zurückgehen werden. Das Volumen wird 2021 bei 48,7 Mrd. Euro liegen. „Die großen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes erwarten für das laufende Jahr einen Umsatzrückgang, der bis zu 15 % erreichen soll. Noch stärker betroffen sind viele Dienstleistungsbereiche, die auf direkten Kundenkontakt angewiesen sind. Ihre Investitionsfähigkeit und -bereitschaft hat einen starken Dämpfer erlitten, der sich vermutlich vor allem im kommenden Jahr zeigen wird“, so ZDB-Präsident Quast. „Der Wirtschaftstiefbau, der sich auf die Investitionstätigkeit der Ver- und Entsorgungsunternehmen, den Breitbandausbau sowie die Investitionen der DB AG stützt, stabilisiert den Wirtschaftsbau.

    Für die Umsatzentwicklung im öffentlichen Bau erwarten die Verbände im laufenden Jahr noch ein ansehnliches Plus von nominal 3,0 %, das sich allerdings 2021 in ein Minus von 2,0 % umkehren wird. Das Umsatzvolumen in dieser Sparte wird im nächsten Jahr voraus-sichtlich 29,5 Mrd. Euro erreichen, wobei der öffentliche Hochbau besser durch die Krise kommen dürfte als der Tiefbau. „Wir appellieren an die öffentliche Hand, ihre Investitionen weiterhin mindestens beizubehalten und mehr in die Infrastruktur zu investieren. Denn wir befürchten aus leidvoller Erfahrung, dass Investitionen auf den Prüfstand gestellt werden, wenn nach der Pandemie gespart werden muss“, so die Forderung von Hübner.

    Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe hat sich 2020 im Jahresdurchschnitt noch einmal um 10.000 auf 880.000 erhöht. Verglichen mit dem Tiefpunkt im Jahr 2009 sind die Personalkapazitäten um immerhin ein Viertel ausgebaut worden. Und auch für 2021 gehen die Präsidenten der beiden Bauspitzenverbände weiter von einem leichten Beschäftigungs-aufbau um etwa 5.000 Personen aus. Hinzu kommt, dass die Unternehmen ausbilden: 14.146 junge Menschen begannen in diesem Herbst ihre Ausbildung in einem Bauunter-nehmen. „Dies sind 3,4 % mehr als im Vorjahr und damit die höchste Anzahl an Auszubildenden seit über 15 Jahren. Insgesamt werden in der Bauwirtschaft derzeit 41.307 junge Menschen ausgebildet – auch das ist ein neuer Höchststand seit 2002“, erläuterte Quast.

    Die Presseunterlagen der heutigen PK finden Sie unter: https://www.bauindustrie.de/presse/pressemappen/jahresabschluss-pk/

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    Pressemitteilung
    news-984 Tue, 08 Dec 2020 11:05:59 +0100 Ausbildungsrekord in der Bauwirtschaft https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-12-08-ausbildungsrekord-in-der-bauwirtschaft/ Die Unternehmen haben zum Ausbildungsjahr 2020/2021 deutschlandweit insgesamt 14.146 neue Auszubildende eingestellt. Dies sind 3,4 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich und damit die höchste Anzahl an Auszubildende seit über 15 Jahren. Insgesamt werden damit in der Bauwirtschaft derzeit 41.307 junge Menschen ausgebildet. "In der Krise zeigt die BAUINDUSTRIE ihre Stärke! Während die Ausbildungszahlen deutschlandweit insgesamt stark rückläufig sind, stellen unsere Unternehmen weiter auf hohem Niveau ein. Insbesondere in den Monaten Oktober und November gab es noch einmal ein deutliches Plus bei den neu geschlossenen Ausbildungsverträgen. Ungeachtet des fortgeschrittenen Ausbildungsjahres suchen unsere Unternehmen immer noch händeringend nach weiteren Auszubildenden. Im Hoch- und Tiefbau kommen auf 100 Ausbildungsstellen aktuell gerade einmal 50 Bewerber/innen", kommentiert Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, die von den Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) veröffentlichten Zahlen.

    Wie bereits in der Finanzkrise zeigt sich die BAUINDUSTRIE auch in der Corona-Pandemie als äußerst resiliente und stabile Branche mit Zukunft. Dies wird nicht nur mit Blick auf die Ausbildungszahlen deutlich. Auch der vom IW Köln gerade erst veröffentlichte aktuelle MINT-Report zeigt: Während der Fachkräftebedarf über alle Branchen rückläufig ist, stellen die Bauunternehmen weiter auf hohem Niveau ein. Entsprechend ist die MINT-Lücke im Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahr ausschließlich in den Bauberufen gewachsen. Während die MINT-Lücke über alle Branchen um über 53 Prozent zurückgegangen ist, ist sie in den Bauberufen um knapp 17 Prozent angestiegen. Für die Bauunternehmen ist dies natürlich eine schlechte Nachricht. Aber alle diejenigen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind oder sich überlegen, welches Studium sie wählen wollen, haben weiter hervorragende Job- und Verdienstaussichten in der BAUINDUSTRIE.

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    Pressemitteilung
    news-983 Fri, 27 Nov 2020 13:23:40 +0100 BAUINDUSTRIE begrüßt deutliche Mittelaufstockung für Verwaltungsaufgaben der Autobahn GmbH https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-11-27-bauindustrie-begruesst-deutliche-mittelaufstockung-fuer-verwaltungsaufgaben-der-autobahn-gmbh/ Die BAUINDUSTRIE begrüßt die in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses zum Entwurf des Bundeshaushaltes 2021 beschlossene Aufstockung der Mittel für Betrieb, Planungsleistungen und Verwaltung der Autobahn GmbH des Bundes um 400 Mio. EUR auf nunmehr 1,766 Mrd. EUR. „Damit sind die Verwaltungsausgaben der neuen Autobahngesellschaft mit einem auskömmlichen Finanztitel ausgestattet. Die Gefahr, dass Kosten für Betrieb, Planungsleistungen und Verwaltung der neuen Gesellschaft zu Lasten der investiven Mittel gehen, ist damit für das Jahr 2021 voraussichtlich gebannt“, sagte BAUINDUSTRIE-Präsident Peter Hübner heute in Berlin.

    „Die Unternehmen der BAUINDUSTRIE gewinnen damit die erforderliche Planungssicherheit. Wichtig ist es nun, die Mittel für Verwaltungsausgaben der Autobahngesellschaft auch in Zukunft realistisch zu bemessen und im Haushalt entsprechend zu berücksichtigen. Diese dürfen in keinem Fall zu Lasten der Mittel für Investitionen gehen, um auch in Zukunft ein modernes, leistungsfähiges Autobahnnetz in Deutschland zu gewährleisten“, so Ralf Schär, Vorsitzender der Bundesfachabteilung Straßenbau der BAUINDUSTRIE.

    Damit stehen 2021 voraussichtlich 5,499 Mrd. EUR für Investitionen in die Bundesautobahnen zur Verfügung. „Gemessen an der immensen Herausforderung, die der Neubau und die Erhaltung von Fahrbahnen und Brücken darstellen, ist dies gerade einmal ausreichend und muss in den kommenden Jahren unter Berücksichtigung von Baupreissteigerungen verstetigt werden. Die Unternehmen der BAUINDUSTRIE sind bereit und in der Lage, diese Mittel auch 2021 im Interesse einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur zu verbauen“, ergänzte Hübner.

    Der Verband begrüßt zudem, dass für den Ersatz-, Aus- und Neubau von Bundeswasserstraßen weitere 40 Mio. EUR eingeplant sind. Damit steigt dieser Etatposten 2021 auf nun insgesamt 1,139Mrd. EUR an.

    Der Deutsche Bundestag wird den Bundeshaushalt in 2. und 3. Lesung voraussichtlich zwischen dem 8. und dem 11. Dezember 2020 beschließen. Der zweite Durchgang im Bundesrat ist bei Fristverkürzung am 18. Dezember 2020 möglich.

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    Pressemitteilung
    news-974 Wed, 11 Nov 2020 15:24:01 +0100 BAUINDUSTRIE NRW überreicht am Martinstag Spende von 40.000 Euro https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-11-11-bauindustrie-nrw-ueberreicht-am-martinstag-spende-von-40000-euro/ Trotz Corona-bedingter Absage des traditionellen Freundschaftsmahls St. Martin spenden Firmen der Bauwirtschaft auch in diesem Jahr für soziale, karitative und gemeinnützige Zwecke Düsseldorf. Erstmals in seiner fast 50-jährigen Geschichte findet das traditionelle karitative Freundschaftsmahl St. Martin des Bauindustrie-verbandes Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr Corona-bedingt nicht statt. Zahlreiche Firmen folgten trotzdem dem Spendenaufruf der BAUINDUSTRIE NRW: 20.000 Euro kamen so zusammen. Dieser Spendenbetrag wurde vom Bauindustrieverband NRW auf 40.000 Euro verdoppelt, vier Organisationen aus NRW freuen sich über eine Zuwendung von jeweils 10.000 Euro.

    „Es freut uns sehr, dass unsere Mitgliedsunternehmen ganz im Geiste des heiligen Martin von Tours den karitativen Leitgedanken unseres Martinsmahls - das Teilen mit bedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft - auch in diesem Jahr mit Leben erfüllt haben“, freut sich Dirk Grünewald, Präsident der BAUINDUSTRIE NRW. „Unserem Spendenaufruf sind zahlreiche Mitglieder gefolgt, deren großzügige Spendensumme wir als Bauindustrieverband selbst nochmals verdoppelt haben.“

    Würdigung der sozialen ehrenamtlichen Arbeit

    In Würdigung ihrer wichtigen gemeinnützigen Arbeit überreicht der Bauindustrie-verband vier nordrhein-westfälischen Institutionen jeweils eine Spende in Höhe von 10.000 Euro, die diese Zuwendung im Sinne ihres gemeinnützigen Auftrags einsetzen. Über die Spende freuen sich:

    • Aktion Lichtblicke e.V.
    • Habitat for Humanity Deutschland e.V. (für die Initiative „Die HoffnungsBAUer“)
    • Initiative Handwerk für Afrika e.V.
    • Der Zentral-Dombau-Verein zu Köln

    Ina Pfuhler, Vorstandsmitglied der Aktion Lichtblicke e. V: „Dieses Jahr verlangt uns einiges ab. Aber trotz aller unschönen Nachrichten und Entbehrungen gibt es immer wieder Lichtblicke, an denen man sich erfreuen kann. So auch die sehr großzügige Spende der Bauindustrie NRW, für die sich das ganze Lichtblicke-Team sehr herzlich bedankt. Es ist schön zu sehen, dass NRW zusammensteht – in guten, aber vor allem in schlechten Zeiten.“ Die finanzielle Unterstützung soll insbesondere an Familien und Alleinerziehende, die geringfügig beschäftigt, freiberuflich oder selbständig tätig sind oder derzeit Kurzarbeitergeld beziehen und die wegen der Corona-Krise trotz staatlicher Hilfspakete ihre laufenden Kosten nicht mehr decken können.

    Gereon Fischer, Vorstand Habitat for Humanity Deutschland e.V.: „In diesem Jahr merken wir besonders, wie wichtig ein Zuhause ist. Deswegen ist die Spende des Bauindustrieverbandes NRW an die Initiative HoffnungsBAUer ein bedeutender Beitrag, um für eine Familie in Kenia ein sicheres und angemessenes Zuhause zu bauen.“

    Friedrich Garenfeld, Präsident Initiative Handwerk für Afrika e.V.: „Die Bauwirtschaft ist, ebenso wie das Handwerk, eine der Grundlagen für die Ansiedlung von Industrie. Die Verwendung Ihrer Spende ist vorgesehen für die Anschaffung von Handwerkszeug, einem Stromaggregat und kleinen Betonmischern für die Ausbildungswerkstätte der Maurer in Kumasi / Ghana.“

    Michael Kreuzberg, Präsident Zentral-Dombau-Verein zu Köln: „Wir schätzen sehr, dass die BAUINDUSTRIE NRW mit dem Martinsmahl gemeinnützige Projekte in ihrer Umgebung unterstützt und mit der großzügigen Spende auch zum Erhalt des Kölner Doms beiträgt. Der Zentral-Dombau-Verein übernimmt jährlich ca. 60 Prozent der Bauerhaltungskosten am Kölner Dom – Ihre Spende ist nun ein Teil davon, vielen Dank.“
     

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    Der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen verbindet als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband nordrhein-westfälische Unternehmen der Bauindustrie und benachbarter Branchen. Als freiwilliger Zusammenschluss und größtes Kompetenzzentrum der Bauindustrie in NRW betreut und repräsentiert der Verband Bauunternehmen aller Bausparten. Seine Mitgliedsunternehmen stehen für mehr als drei Viertel der in Nordrhein-Westfalen erbrachten Bauleistung und beschäftigen rund zwei Drittel aller Mitarbeiter des Bauhauptgewerbes (Unternehmen mit 20 und mehr Mitarbeitern). Von kleinen Familienbetrieben über kleinere und große mittelständische Unternehmen bis hin zu Niederlassungen international agierender Baukonzerne sind die Mitgliedsunternehmen in allen Bereichen des Hoch- und Tiefbaus tätig. Diese agieren als Partner sowohl von privaten als auch vielfach von öffentlichen Auftraggebern. Der Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen ist der größte bauindustrielle Landesverband in der Bundesrepublik Deutschland.

    Das Freundschaftsmahl St. Martin wurde auf Initiative des früheren Präsidenten der BAUINDUSTRIE NRW, Egon Ruf, 1973 ins Leben gerufen. Er verfolgte dabei einen doppelten Zweck: Zum einen soll durch eine Spende der nordrhein-westfälischen Bauunternehmer unverschuldet in Not geratenen Menschen geholfen werden. Zum anderen sollten die Bauunternehmer mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Hochschulen sowie mit den der Bauindustrie verbundenen Institutionen und Verbänden zusammenkommen, um sich auszutauschen und den Abend in festlicher Atmosphäre zu genießen. Die hohe Spendenbereitschaft der Gäste des Martinsmahls ist überwältigend: Nach 47 Jahren erreichten die Spenden in diesem Jahr die unglaubliche Summe von fast 1,7 Millionen Euro.

    Gesamter Artikel mit Bebilderung finden Sie hier

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    Düsseldorf
    news-982 Tue, 10 Nov 2020 08:52:00 +0100 Mantelverordnung: Bau- und Abbruchwirtschaft warnt vor Deponie-knappheit und höheren Baukosten https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-11-10-mantelverordnung-bau-und-abbruchwirtschaft-warnt-vor-deponie-knappheit-und-hoeheren-baukosten/ Am 6. November 2020 hat der Bundesrat den Entwurf der Mantelverordnung mit umfangreichen Änderungsmaßgaben beschlossen. Die deutsche Bau- und Abbruchwirtschaft kritisiert die Entscheidung für eine gegenüber der Kabinettsfassung deutlich schärfere Ersatzbaustoffverordnung, die die Kernforderungen der Bau- und Abbruchwirtschaft nicht umgesetzt hat. Die Verwertungs­situation von Boden wird mit den vorliegenden Beschlüssen weiter angespannt bleiben. Eine sinkende Verwertungsquote bei mineralischen Abfällen und steigender Deponiebedarf seien vorprogrammiert, erklärten der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe und der Deutsche Abbruchverband.

    Nachdem der Bundesrat einige wenige Beschlüsse gefasst habe, die die Bundesregierung zuvor als „Verkündungshindernisse“ bezeichnet habe und solche, bei denen „Nachbesserungsbedarf“ bestehe, müsse die Bundesregierung nun erklären, ob sie die Maßgaben übernehmen könne. „Es ist nachvoll­ziehbar, dass Bund und Länder unter ein Vorhaben einen Schlussstrich ziehen wollen, über das nun seit rund 15 Jahren gestritten wird“, erklärte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE. „Die Mantelverordnung wird aber die Planung, den Bau und die Unterhaltung nahezu jeder Straßen­baumaßnahme betreffen“, deshalb sei eine sorgfältige Prüfung angezeigt. Sollte die Mantelverordnung auch von Bundesregierung und Bundestag beschlossen werden, führt dies insbesondere im Straßen­bau zu steigenden Baukosten. Diese müssten dann auch von öffentlichen Auftraggebern klaglos bezahlt werden, so Babiel.

    Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, ergänzte: „Wir appellieren an Bundesregierung und Bundestag, ihre Zuständigkeit und ihre Kompetenzen zu nutzen und Nachbesserungen im Sinne des Ressourcenschutzes vorzunehmen. Dazu gehört u.a., die erweiterten Länderöffnungsklauseln für Verfüllungen, wie sie der Koalitionsvertrag vorsah, zuzulassen. Mineralische Ersatzbaustoffe müssen über eine geeignete Regelung vom Stigma des Abfalls befreit werden. Recycling-Baustoffe sind kein Abfall, sondern qualitativ hochwertige Baustoffe. Die besten Qualitäten der Recyclingbaustoffe müssen daher auch von der Anzeige- und Katasterpflicht ausgenommen werden.“

    „Bundestag und Bundesregierung sollten auf den letzten Metern des Gesetzgebungsverfahrens ihre Möglichkeiten noch nutzen, um die allseits propagierte Förderung der Kreislaufwirtschaft und der Ressourcenschonung für mineralische Abfälle in der Mantelverordnung auch Wirklichkeit werden zu lassen. Geschieht dies nicht, muss sich auch die öffentliche Hand als Bauherr auf stark steigende Bau- und Entsorgungskosten einstellen“, fügte Andreas Pocha, Geschäftsführer des Deutschen Abbruch­verbandes, an.

    Bei der Mantelverordnung handelt es sich um ein zentrales umweltpolitisches Vorhaben, denn damit wird der bundesweit größte Abfallstrom einheitlich geregelt. Die Bau- und Abbruchwirtschaft werde von diesen auch abfallrechtlich wesentlichen Regelungen massiv betroffen sein. Daher äußerten die drei Verbandsvertreter die Erwartung, dass sich nach der Bundesregierung auch der Deutsche Bundestag zumindest einmal inhaltlich mit dem Verordnungsentwurf befasst und diesen debattiert. So würde dieser grundsätzlichen Neuregelung auch die erforderliche Legitimität verliehen.

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    Pressemitteilung
    news-971 Tue, 03 Nov 2020 13:06:00 +0100 Tim Lorenz neuer Vizepräsident der BAUINDUSTRIE https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-11-03-tim-lorenz-neuer-vizepraesident-der-bauindustrie/ Tim Lorenz (CEO EUROVIA Deutschland/VINCI) ist neuer Vorstandsvorsitzender des Wirtschaft und Recht Ausschuss (WRA) und zugleich Vizepräsident Wirtschaft der BAUINDUSTRIE. Die Delegierten im WRA wählten Lorenz heute einstimmig für eine Amtszeit von vier Jahren. Er übernimmt das Amt von Marcus Becker (Geschäftsführer bei Kondor Wessels Bouw Berlin GmbH) der den WRA seit 2012 geleitet hatte.

    Neben Lorenz wählten die Delegierten Klaus Pacher (Geschäftsführer und Vorstand Technik der Köster Holding SE) und Thomas Löw (Geschäftsführer der W. Markgraf GmbH & Co KG) als Stellvertretende Vorsitzende sowie Uwe Niebergall (Technischer Bereichsleiter Mitte der Ed. Züblin AG), Andreas Bischoff (Kaufmännischer Leiter Bereich Nord, Wayss & Freytag Ingenieurbau AG) und Jörg Muschol (Leiter der Niederlassung Dresden, Dreßler Bau GmbH) als weitere Vorstandsmitglieder des Gremiums.

    Der WRA übernimmt die wirtschaftspolitischen Aufgaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und berät hierzu das Präsidium. Er setzt sich aus Persönlichkeiten aus Unternehmen der Bauindustrie und den Landesverbänden zusammen und tagt zweimal jährlich.

    Tim Lorenz wurde 1968 in Dresden geboren. Er studierte in Hamburg und sammelte bereits in dieser Zeit umfassende Erfahrungen bei der ESSO AG. Seine Karriere startete er in einem mittelständischen Bauunternehmen, wo er die Bereiche Projektentwicklung, interne Organisation und Restrukturierung verantwortete. Im Jahr 2000 wechselte er zu EUROVIA. Nach mehreren Jahren als Mitglied der EUROVIA Geschäftsführung übernahm er 2018 deren Vorsitz.

    Als einer der Geschäftsführer von VINCI Deutschland steuert er das nationale Geschäft von EUROVIA in Deutschland. VINCI gehört mit den Geschäftsbereichen Konzessionen und Bau zu den führenden Infrastrukturkonzernen der Welt.

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    Pressemitteilung
    news-970 Wed, 28 Oct 2020 10:05:00 +0100 Konjunkturelle Entwicklung der NRW-Bauwirtschaft https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-10-28-konjunkturelle-entwicklung-der-nrw-bauwirtschaft/ Teils deutlicher Auftragseinbruch in den ersten acht Monaten des Jahres 2020 / Auftragsentwicklung nur noch im Wohnungs- und Tiefbau positiv / Baupreise sinken / Zahl der Beschäftigten im Plus „Die Corona-Pandemie wirkt sich mittlerweile spürbar auf die Bauwirtschaft in Nordrhein-Westfalen aus. In fast allen Sparten verzeichnet die Branche in den ersten acht Monaten dieses Jahres einen Auftragsrückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“ kommentiert Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbands Nordrhein-Westfalen, die baukonjunkturelle Entwicklung von Januar bis August 2020 in NRW.

    „Das trifft nicht nur die Bauwirtschaft, denn Bauinvestitionen haben eine unmittelbare Multiplikatorwirkung für die gesamtwirtschaftliche Produktion und Beschäftigung. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) erzeugen Bauinvestitionen in Höhe von 1 Mrd. Euro gesamtwirtschaftliche Produktionswirkungen von 2,44 Mrd. Euro.“

    „Besonders deutlich zeigt sich, dass der Investitionsstopp vieler Unternehmen aus der Industrie und den unternehmensnahen Dienstleistungen zu deutlichen Auftragsrückgängen führt, was sich mittlerweile auch in der Produktion bemerkbar macht“, so Wiemann zum Einbruch im Wirtschaftshochbau von -22,4% (Bundesweit -9,1%). „Auch im Öffentlichen Hochbau sind die Auftragsvolumina um 8,4% zurückgegangen, bei gleichzeitig abnehmendem Auftragsbestand unserer Unternehmen. Im Vergleich zum Bundesschnitt von immer noch +3,2% stehen wir in NRW damit schlechter dar.“

    „Im Straßenbau verzeichnen wir einen Rückgang von -4,8%, gleichzeitig gehen die Baupreise im Straßenbau um -0,9% zurück, nachdem sie im Zweijahresvergleich noch um +3,6% gestiegen waren“.

    „Lichtblick ist der Wohnungsbau mit +19% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, hier liegen wir in Nordrhein-Westfalen deutlich über dem Bundesschnitt von +4,7%. Gleichzeitig ist der Anstieg der Baupreise bei Wohngebäuden (Rohbau) gestoppt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnen wir sogar einen Rückgang von -1%. Der Flaschenhals beim Wohnungsbau ist und bleibt bezahlbares Bauland.“ Ebenfalls stützend wirkt sich die Auftragslage im Tiefbau (+10,6%) und im sonstigen Öffentlichen Tiefbau (+13,6%) aus, auch wenn auch hier der Trend rückläufig ist.

    „Unsere Unternehmen haben auch in diesem Jahr ihre Kapazitäten weiter aufgestockt, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 % auf 129.634 Mitarbeiter“, so Prof. Wiemann. „Damit diese Arbeitsplätze weiterhin sicher bleiben, gilt es, Tempo zu machen: bei der weiteren Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungs-verfahren und bei der Digitalisierung, beim Abbau bürokratischer Hürden und bei der Schaffung von Anreizen für die Wirtschaft.“

    „Die öffentlichen Investitionen in unsere Infrastruktur müssen auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen nicht nur in voller Höhe erhalten, sondern sogar erhöht und auch umgesetzt werden. Das entfaltet volkswirtschaftlich längerfristige Wirkungen und kommt der Wirtschaft und den Menschen in unserem Land zugute“, so Prof. Wiemann.

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    Pressemitteilung
    news-969 Mon, 26 Oct 2020 09:02:00 +0100 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im August 2020: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-10-26-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-august-2020/ Nachfrage und Produktion in der gesamten Baubranche leicht unter dem hohem Vorjahresniveau. Aber: Corona-Einbruch im Wirtschaftshochbau setzt sich fort. „Die Bauwirtschaft ist auch im August insgesamt noch glimpflich durch die Corona-Zeit gekommen. Im Durchschnitt lagen sowohl Auftragseingang als auch Umsatz nur leicht unter dem hohen Vorjahresniveau. Die Zeiten, in denen alle Bausparten und sämtliche Regionen nahezu gleich von der guten Konjunktur profitierten, sind allerdings vorbei - insbesondere im Auftragseingang. Hier liegt die Spreizung bei den Regionen zwischen -45 % in Berlin und +150 % (aufgrund eines Großprojektes) in Hamburg und bei den Sparten zwischen -15 % im Wirtschaftshochbau und +12,5 % im Wohnungsbau.“ Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach lag der Auftragseingang im August nur leicht um nominal 0,3 % unter dem Vorjahresniveau (real: -2,3 %). Für den gesamten Zeitraum von Januar bis August ergibt sich damit ein Oderminus von 0,5 % (real: -3,2 %). Von einem coronabedingten Einbruch könne man somit - für die gesamte Branche - noch nicht sprechen. Dies werde auch durch den vom Statistische Bundesamt berechneten Vormonatsvergleich bestätigt: Demnach hat der Auftragseingang im August (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt) um 3,4 % über dem Juli-Wert gelegen.

    Babiel: „Auch die Umsatzentwicklung ist noch solide. Im August lagen wir nur um 1,1 % (preisbereinigt -3,0 %) unter dem sehr hohen Vorjahresniveau – und das, obwohl die Sommerferien in diesem Jahr in vielen Bundesländern in den August fielen. Für die ersten acht Monate ergibt sich ein Plus von 5,5 % (preisbereinigt von 2,6 %), was uns in der Anhebung unserer Prognose auf 3,5 % für das Gesamtjahr noch einmal bestätigt.“

    „Im Wirtschaftshochbau sieht die Welt allerdings ganz anders aus: Der Investitionsstopp vieler Unternehmen aus der Industrie und den unternehmensnahen Dienstleistungen führte zu deutlichen Orderrückgängen, was sich mittlerweile auch in der Produktion bemerkbar macht. Hier verfestigt sich die im März begonnene Talfahrt“, relativierte Babiel die aktuelle Situation. Demnach sei der Umsatz im Wirtschaftshochbau im August um 6,6 % zurückgegangen, der Auftragseingang sogar um 15,1 %. Für die ersten acht Monate ergab sich damit eine Umsatzstagnation und ein Orderminus von mittlerweile 9,1 %. „Für 2021 sind das keine guten Vorzeichen.“

    Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

    *) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

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    Pressemitteilung
    news-962 Tue, 20 Oct 2020 12:30:00 +0200 BAUINDUSTRIE zum Ausbildungsjahr 2020/2021: https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-10-20-bauindustrie-zum-ausbildungsjahr-2020/2021/ Ausbildungsleistung der Bauindustrie trotz Corona-Pandemie weiter hoch Die Corona-Pandemie hat den Ausbildungsmarkt in diesem Jahr hart getroffen: Einerseits blicken die Unternehmen einer ungewissen Zukunft entgegen und andererseits mussten die Ausbildungsbetriebe bei der Einstellung von jungen Personen besondere Hürden nehmen.

    Die UnternehmeDie Corona-Pandemie hat den Ausbildungsmarkt in diesem Jahr hart getroffen: Einerseits blicken die Unternehmen einer ungewissen Zukunft entgegen und andererseits mussten die Ausbildungsbetriebe bei der Einstellung von jungen Personen besondere Hürden nehmen.n der Bauwirtschaft zeigen sich hiervon jedoch weitgehend unbeeindruckt und haben zum Ausbildungsjahr 2020/2021 wieder 10.716 neue Auszubildende eingestellt. Das sind 556 Jugendliche weniger als im Vorjahresvergleich. (1)

    „In den letzten beiden Jahren haben die Unternehmen der Bauwirtschaft auf Rekordniveau neue Auszubildende eingestellt. Mit knapp 11.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen zum Ausbildungsjahr 2020/2021 bleibt das Ausbildungsengagement der Bautriebe weiter hoch. Und das trotz der Corona-Pandemie, die in anderen Branchen zum Teil zu dramatischen Einbrüchen der Ausbildungszahlen geführt hat. Das zeigen vor allem zwei Dinge: Erstens werden in der Bauwirtschaft weiter dringend neue Fachkräfte benötigt. Zweitens zeigt sich die Baubranche in der aktuellen Corona-Pandemie, wie bereits in der Finanzkrise 2009, besonders krisensicher. Insbesondere die BAUINDUSTRIE bietet Jugendlichen also eine zukunftssichere Ausbildung,“ kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die jüngsten Ausbildungszahlen der Sozialkassen der Bauwirtschaft.

    Trotz der vergleichsweisen guten Zahlen, ist die BAUINDUSTRIE für das Ausbildungsjahr 2020/2021 weiter auf der Suche nach Nachwuchskräften. Auf der Ausbildungsstellenbörse von SOKA-BAU sind deutschlandweit aktuell noch über 3.100 Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Babiel: „Jugendlichen, die noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, kann man nur zurufen: Kommt in die BAUINDUSTRIE. Bei tarifgebundenen Ausbildungsbetrieben der Bauwirtschaft wird bereits während der Ausbildung gutes Geld verdient. Im ersten Ausbildungsjahr bekommen Auszubildende 890 Euro pro Monat. Im zweiten sind es 1.230 und im dritten bereits 1.495 Euro. (2)  Die Ausbildung am Bau ist aber nicht nur finanziell attraktiv. Unsere Branche wird zunehmend digitaler. Das verändert auch die Arbeit auf dem Bau, die damit insbesondere für junge Menschen zunehmend attraktiver wird.“

     

     

    1. Die Angaben beruhen auf Daten der SOKA-BAU (Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft und Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes), Daten ohne Berlin
    2. Ausbildungsvergütungen für Tarifgebiet West nach Tarifvertrag zur Regelung der Löhne und Ausbildungsvergütungen im Baugewerbe im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme der fünf neuen Länder und des Landes Berlin

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    news-968 Fri, 16 Oct 2020 11:45:00 +0200 BAUINDUSTRIE begrüßt „Renovierungswelle“ der EU-Kommission https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-10-16-bauindustrie-begruesst-renovierungswelle-der-eu-kommission/ • Wichtiges Signal in der Corona-Krise • Neue Förderstrukturen werden benötigt „Mit den Plänen der EU-Kommission könnten in Europa bis 2030 ca. 35 Mio. Gebäude renoviert und somit 160.000 zusätzliche Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft geschaffen werden. Das ist ein gutes Signal für die Bauwirtschaft in Zeiten von Corona“, sagte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, zur Vorstellung der Kommissionsstrategie zur „Renovierungswelle“. „Zugleich ist es ein wichtiger Schritt, damit die EU ihre klimapolitischen Ziele erreichen kann. Das wird ohne deutliche Anstrengungen im Gebäudesektor nicht funktionieren.“ Die Verknüpfung wirtschaftlicher Anreize mit den Zielen des Klimaschutzes sei richtig, um nachhaltig zu investieren.

    Allerdings sei es aus Sicht der BAUINDUSTRIE fraglich, ob die vorgeschlagenen Maßnahmen wirklich ausreichen, um die fällige Umorientierung der europäischen Gebäudewirtschaft in Richtung Energieeffizienz zu bewirken. „Wir haben in den letzten Jahren bereits Milliarden an Fördermitteln ausgeschüttet, ohne dass die Sanierungsrate auch nur annähernd in den erforderlichen Bereich gebracht werden konnte“, so Babiel weiter. „Offenbar sind die Hemmnisse für Gebäudebesitzer nicht flächendeckend überwunden.“

    Vor diesem Hintergrund sei eine grundsätzlich andere Herangehensweise erforderlich. „Gebäudesanierung muss eine leicht erhältliche und leicht umsetzbare Maßnahme werden“, betont Babiel. Unter dem Stichwort „Serielles Sanieren“ müssten Konzepte entwickelt und dafür Förderprogramme umgestrickt werden in Richtung Industrieförderung. „Wir müssen die Kleinteiligkeit der Umsetzung überwinden, wenn wir signifikante Erfolge erzielen wollen.“ Hier müssten endlich wirksame, bauindustrielle Konzepte mit umfassenden Servicepaketen vorangetrieben werden. Bislang seien Förderprogramme zu sehr auf Objektförderung am Einzelgebäude ausgerichtet und überwänden nicht das Hemmnis aufwändiger und kleinteiliger Individualmaßnahmen. Ergänzend müsse die Förderstruktur auf neue, einfache anwendbare serielle Herangehensweisen ausgerichtet werden. Ein systematisches Industrieförderprogramm würde entsprechende Angebotsstrukturen schaffen.

    Ausdrücklich befürwortet werde das Aufsetzen einer integrierten Strategie mit sowohl quartiers- wie auch sektorübergreifenden Ansätzen. Weitere Effizienzgewinne würden durch ein konsequentes, ganzheitliches Zusammendenken von Gebäudetechnologie, erneuerbarer Energieversorgung und Digitalisierung (KI) erwartet.

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    Pressemitteilung
    news-964 Wed, 07 Oct 2020 11:04:00 +0200 Bauwirtschaft: Autobahn-Bau auch weiterhin ermöglichen https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-10-07-bauwirtschaft-autobahn-bau-auch-weiterhin-ermoeglichen/ „Deutschland braucht ein leistungsfähiges Verkehrsnetz, damit der Wirtschaftsstandort dauerhaft gesichert ist." "Um die Lieferketten im Zentrum des europäischen Binnenmarktes aufrechtzuerhalten, müssen wir auch zukünftig in unsere Fernstraßen investieren. Dazu gehören vor allem die Bundesautobahnen. Auch wenn wir über die Vergabeform nicht einer Meinung sind, so eint uns doch die Überzeugung, dass weiterhin Infrastruktur neu gebaut bzw. erhalten und ausgebaut werden muss. Dazu gehört nicht nur der Neubau von Autobahnen, sondern auch deren Erweiterung z.B. von zwei auf drei Spuren. Das wäre nach dem Beschluss der Grünen auch nicht mehr möglich.“ Mit diesen Worten kommentierten die Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Dieter Babiel und Felix Pakleppa, die Forderung des Bundesvorstands der Grünen, auf einen Neubau von Autobahnen zukünftig komplett zu verzichten. Der Bundesverkehrswegeplan wird vom Bundestag beschlossen und anschließend umgesetzt. Dabei sei, so die Hauptgeschäftsführer, jedes Projekt umwelt- und naturschutzfachlich, raumordnerisch und städtebaulich geprüft worden. „Daran sollten wir auch weiterhin festhalten.“

    Pakleppa weiter: „Aus einem Land mit 83 Mio. Menschen und einer starken Volkswirtschaft kann man kein bundesweites Bullerbü zaubern. Die Voraussetzung für Wohlstand und Klimaschutz ist eine prosperierende Wirtschaft und die dazugehörige Mobilität.

    Babiel ergänzte: „Die Grünen haben in Hessen einem Koalitionsvertrag zugestimmt, in dem auch der Ausbau der A 49 enthalten war. Nun stimmen sie auf Bundesebene dagegen. Das zeugt nicht von konsistenter Politik.

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    news-935 Fri, 25 Sep 2020 10:00:00 +0200 BAUINDUSTRIE zu den Konjunkturindikatoren im Juli 2020: Nachfrage nach Bauleistung leicht rückläufig. Produktion fast auf hohem Vorjahresniveau. https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-25-bauindustrie-zu-den-konjunkturindikatoren-im-juli-2020-nachfrage-nach-bauleistung-leicht-ruecklaeufig-produktion-fast-auf-hohem-vorjahresniveau/ Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf + 3,5 % angehoben. Die Baunachfrage hat sich im Juli 2020 wieder etwas abgekühlt. Hiervon war insbesondere der Straßenbau betroffen, der damit – nach einem Orderplus aufgrund eines Großprojektes im Juni – wieder auf den vorherigen Abwärtspfad zurückgekehrt ist. Hier sehen wir seit einigen Monaten eine deutliche Zurückhaltung bei öffentlichen Ausschreibungen – und das trotz des nach wie vor hohen Investitionsbedarfs. Wir vermuten, dass dies auf organisatorische Probleme im Zuge des Übergangs auf die Autobahn GmbH des Bundes zurückzuführen ist. Für die Straßenbauproduktion im zweiten Halbjahr und im Jahr 2021 sind das keine guten Vorzeichen.“

    Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die in der neuesten Ausgabe des Aktuellen Zahlenbildes veröffentlichten Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft. Demnach sei im Straßenbau der Auftragseingang* im Juli 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat um nominal 6,5 % zurückgegangen (real: - 8,8 %). Für alle Bausparten hätten die Bauunternehmen im Juli 2020 einen Rückgang von 2,5 % gemeldet (real: - 5,0 %). Im Vergleich zum Vormonat hat das Statistische Bundesamt ein (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigtes) Minus von 5,6 % berechnet. Für die ersten sieben Monate 2020 ergibt sich damit ein Orderminus von 0,5 % (real: - 3,4 %).

    Babiel: „Insgesamt ist die Bauwirtschaft aber nach wie vor eine Stütze der Gesamtwirtschaft. Der Auftragsrückgang erfolgte auf einem hohen Niveau – der Auftrags-eingang war der zweithöchste gesamtdeutsche Juli-Wert. Das trifft auch auf den Umsatz zu, der im Juli dieses Jahres nur minimal unter dem Vorjahresniveau lag.“ Die Baubetriebe hätten für Juli 2020 einen leichten Umsatzrückgang von nominal 0,5 % (real: - 3,0 %) gemeldet. Dies sei nicht nur auf das mittlerweile erreichte hohe Niveau zurückzuführen, sondern auch darauf, dass den Betrieben im Vergleich zum Juli 2019 ein Arbeitstag weniger zur Verfügung stand. Insgesamt lag der Umsatz über alle sieben Monate um 6,6 % (real: + 3,6 %) über dem Vorjahresniveau.

    „Aufgrund des insgesamt guten Ergebnisses haben wir unsere Umsatzprognose vom Mai 2020 wieder leicht angehoben: Wir erwarten für 2020 ein nominales Plus von 3,5 %, real von 0,5 % und ein Beschäftigungsplus von 10.000 auf 880.000 Personen.

    Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

    *) Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten

    Auch im Internet abrufbar: bauindustrie.de

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    Pressemitteilung
    news-950 Thu, 24 Sep 2020 15:19:00 +0200 Bauverbände: Verstetigung des Investitionshochlaufes sichern! https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-24-bauverbaende-verstetigung-des-investitionshochlaufes-sichern/ „Wir begrüßen es, dass die Bundesregierung in ihrem Haushaltsentwurf für 2021 trotz pandemiebedingter Haushaltsbelastungen an ihrer Linie festhält, den Investitionshochlauf in die Infrastruktur fortzusetzen. Dies schafft die logistischen Voraussetzungen bei der Straße, der Schiene, der Wasserstraße und der Digitalisierung, den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftssicher zu machen,“ so die Haltung der drei Bauverbände, BAUINDUSTRIE, Zentralverband Deutsches Baugewerbe und Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen.

    „Dieser Prozess muss auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Im Vertrauen auf den im Bundesverkehrswegeplan 2030 manifestierten Investitionshochlauf haben die Bauunternehmen in den letzten Jahren begonnen, ihre Kapazitäten weiter aufzubauen. Dieses ist auch nötig, um den Investitionsstau wie geplant abzubauen. Doch Vertrauen benötigt in erster Linie stabile Rahmenbedingungen,“ ergänzte Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe.

    „Zwar sind die Unternehmen der Baubranche durch erhebliche eigene Anstrengung und mit Unterstützung durch Politik und Verwaltung bislang verhältnismäßig gut durch die Krise gekommen. Dennoch wird die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung mittelfristig auch am Bau nicht spurlos vorbeigehen“, so Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie.

    Im Wirtschaftsbau ist bereits ein deutlicher Rückgang der Aufträge zu erkennen. Weitere Ausfälle drohen bei den Kommunen, deren Finanzlage auch 2021 sehr angespannt bleiben wird. „Wichtig bleibt daher, die Investitionslinie Verkehr mindestens auf stabilem Niveau fortzusetzen. Der geplante Rückgang der Mittel für den Fernstraßenbau von 8,6 Mrd. Euro in 2021 auf ca. 8,3 Mrd. Euro ab 2022 verlässt diese Linie leider ein Stückweit,“ erklärte Michael Gilka, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen.

    Mit Sorge sehen die bauwirtschaftlichen Verbände zudem die unklare Situation der Autobahn GmbH des Bundes, die zum 1. Januar 2021 die Zuständigkeit für die Bundesautobahnen übernehmen wird. Die Verwaltungskosten der Autobahn GmbH dürfen nicht zu Lasten der Investitionsplanung gehen. Die Bauunternehmen spüren leider jetzt schon, dass sich teilweise die Planungs- und Ausschreibungssituation im Bundesfernstraßenbau verschlechtert hat, da die Länder ihre Aktivitäten deutlich eingestellt haben und die Kapazitäten der Autobahn GmbH noch nicht greifen.

    „Es muss jetzt sichergestellt werden, dass auch nach dem 1.1.2021 leistungsfähige Strukturen vor-handen sind. Für die mittel- und langfristige Kapazitätsplanung der im Straßenbau tätigen Bauunternehmen sind Planungssicherheit sowie Klarheit hinsichtlich der Zuständigkeiten essenziell. Letztlich hängen hiervon zahlreiche Arbeitsplätze in der Baubranche ab“, so die drei Verbände.

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    news-955 Thu, 10 Sep 2020 14:27:00 +0200 Berufliche Bildung in Deutschland stark, ganz besonders in der Bauindustrie https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-10-berufliche-bildung-in-deutschland-stark-ganz-besonders-in-der-bauindustrie/ „Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist quasi eine Beschäftigungsgarantie“, kommentiert Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, den OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2020“. Laut OECD-Bildungsbericht haben in Deutschland 86 % der Auszubildenden nach ihrer Ausbildung einen Job. Entsprechend sind die Perspektiven für junge Menschen mit einem Berufsabschluss hierzulande so gut wie in fast keinem anderen OECD-Land. Besonders gut sind die Job- und Karriereaussichten in der Bauwirtschaft. Laut Bundesagentur für Arbeit gab es hier bei den offenen Stellen in den letzten fünf Jahren einen Anstieg von gut 70 %. Im gleichen Zeitraum ist nach Angaben der SOKA-BAU der Anteil der Arbeitnehmer/-innen mit mindestens 55 Jahren von 18 % auf 23 % angestiegen.

    Die Zahlen machen deutlich, dass die Bauwirtschaft – ungeachtet der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie – dringend neue Fachkräfte braucht. Entsprechend ist die Zahl der Ausbildungsverhältnisse in der Bauwirtschaft in den letzten fünf Jahren um gut 10 % auf das Rekordniveau von derzeit knapp 40.000 Auszubildenden gestiegen.

    Attraktiv sind auch die Ausbildungsvergütungen in der Bauwirtschaft, welche im Zuge der diesjährigen Tarifverhandlungen gerade erst um 4,7 % im Tarifgebiet West und 5,2 % im Tarifgebiet Ost für das erste Ausbildungsjahr angehoben wurden. Zudem garantiert die überbetriebliche Ausbildung in der Bauwirtschaft ein hohes Ausbildungsniveau. Knapp ein Viertel der Ausbildungsdauer werden die Auszubildenden in den überbetrieblichen Ausbildungszentren der Bauwirtschaft qualifiziert.

    Auch jetzt ist noch Zeit sich für das Ausbildungsjahr 2020/2021 zu bewerben. Offene Ausbildungsstellen finden Sie unter http://www.bau-dein-ding.de > Angebote > Ausbildungsplatzsuche > Ausbildungsplatzbörse.

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    news-954 Thu, 10 Sep 2020 14:17:00 +0200 Erste Wasserbauer starten ihre überbetriebliche Ausbildung im Ausbildungszentrum des Bauindustrieverbandes NRW https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-10-erste-wasserbauer-starten-ihre-ueberbetriebliche-ausbildung-im-ausbildungszentrum-des-bauindustrieverbandes-nrw/ Durch diese fachspezifische Ausrichtung der Ausbildung können die Bauunternehmen zukünftig die Fachkräfte ausbilden, die für die Unternehmen dringend benötigt werden. Anfang September haben die ersten 13 Auszubildenden zum Beruf des Wasserbauers / der Wasserbauerin in Nordrhein-Westfalen ihre Ausbildung begonnen.

    Erstmals findet der überbetriebliche Teil der Ausbildung für diese jungen Fachkräfte im ABZ Kerpen des Bauindustrieverbandes NRW statt. Neben den Auszubildenden aus öffentlichen Ausbildungsbetrieben haben auch drei Auszubildende aus Betrieben des Bauindustrieverbandes ihre Ausbildung begonnen. Bisher konnte der Wasserbau in erster Linie auf Fachkräfte aus artverwandten Berufen, wie z.B. dem Spezialtiefbauer / der Spezialtiefbauerin zurückgreifen.

    Durch die Übernahme der überbetrieblichen Ausbildung hat die Bauindustrie nun erstmals die Möglichkeit, die Ausbildungsschwerpunkte und die Inhalte stärker auf die Belange der Bauunternehmen abzustimmen. Durch diese fachspezifische Ausrichtung der Ausbildung können die Bauunternehmen zukünftig die Fachkräfte ausbilden, die für die Unternehmen dringend benötigt werden. Neben der überbetrieblichen praktischen Ausbildung ist auch die Bildung einer Fachklasse im ABZ-eigenen Berufskolleg der Bauindustrie in Kerpen geplant. Damit soll das bewährte Konzept von überbetrieblicher praktischer Ausbildung und Berufsschulunterricht an einem Standort auch für diesen neuen Ausbildungsgang angeboten werden.

    Die Bauindustrie hofft somit, zukünftig den Fachkräftebedarf für die Mitgliedsunternehmen, die im Wasserbau tätig sind, besser decken zu können.

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    news-952 Thu, 03 Sep 2020 08:18:00 +0200 Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe: Schlichterspruch https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-03-tarifverhandlungen-im-bauhauptgewerbe-schlichterspruch/ Lohnerhöhung, steuerfreie Sonderzahlung, höhere Azubi-Vergütung Die Tarifverhandlungen für die rund 850.000 Beschäftigten des Bauhauptgewerbes sind am Donnerstag, 03.09.2020, nach über 15-stündigen Verhandlungen mit einem mehrheitlichen Schlichterspruch beendet worden.

    „Wir sind froh, dass wir für die diesjährige Tarifrunde einen tragfähigen Kompromiss zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft gefunden haben und dass uns ein Arbeitskampf erspart bleibt. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch unser Schlichter, Prof. Dr. Rainer Schlegel, der Präsident des Bundessozialgerichts gehabt. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, erklärte Uwe Nostitz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber und Vizepräsident des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB).

    Demnach erhalten die Beschäftigten eine „Corona-Prämie“ in Höhe von 500 Euro als Einmalzahlung für 2020, die Auszubildenden in Höhe von 250 Euro. Diese ist steuer- und sozialabgabenfrei, sodass sie vollständig den Beschäftigten zugute kommt.

    Darüber hinaus erhöhen sich zum 1. Januar 2021 die Entgelte der Beschäftigten um 2,1 Prozent im Tarifgebiet West und 2,2 Prozent im Tarifgebiet Ost. Zusätzlich erhalten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab dem 1. Oktober 2020 einen Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent des Tariflohns zur pauschalen Entschädigung von Wegezeiten und –strecken. Damit konnte die Forderung der Gewerkschaft abgewehrt werden, die eine wesentlich bürokratischere und höhere Wegezeitenvergütung jeweils konkret nach Entfernung und Fahrtdauer beinhaltet hatte.

    Ferner wird die monatliche Vergütung der Auszubildenden nach Lehrjahren gestaffelt angehoben (1. Lehrjahr: 40 Euro, 2. Lehrjahr: 30 Euro, 3. Lehrjahr 20 Euro (ab dem 1. Januar 2021)). Die Laufzeit beträgt 14 Monate ab dem 1. Mai 2020 bis zum 30. Juni 2021.

    Zudem wurde vereinbart, sogenannte „Gipfelgespräche“ unter Moderation des Schlichters durchzuführen, in denen unter anderem die Regelung zur Wegezeitenvergütung sowie eine zukunftsfähige Regelung der Mindestlöhne Thema sein werden.

    Jutta Beeke, Vizepräsidenten des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), fügte hinzu: „Es waren schwierige Verhandlungen, doch am Ende gab es zu den einzelnen Punkten gute Kompromisse. Ich denke, wir haben faire Lösungen und ein gutes Konzept für die Bearbeitung noch offener Themen gefunden.“

    Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit, dem Tarifvorschlag zuzustimmen.

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    news-951 Wed, 02 Sep 2020 09:20:00 +0200 BAUINDUSTRIE warnt vor Deponieknappheit und höheren Baukosten bei Verabschiedung der Mantelverordnung https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-09-02-bauindustrie-warnt-vor-deponieknappheit-und-hoeheren-baukosten-bei-verabschiedung-der-mantelverordnung/ „Die Bauwirtschaft hat ein sehr starkes Interesse an rechtssicheren und bundeseinheitlichen Regelungen für die ordnungsgemäße und schadlose Verwertung mineralischer Bauabfälle und Böden“, erklärt Peter Hübner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, anlässlich der Fortsetzung der Beratungen zur Mantelverordnung ab 3. September im Bundesrat. Deswegen habe man das Ziel der Mantelverordnung immer unterstützt und stehe auch weiter dazu.

    Über 80 % der jährlich in Deutschland anfallenden rund 275 Mio. Tonnen mineralischen Abfälle sind Bau-Abfälle, die bei Baumaßnahmen anfallen. Die restlichen knapp 20 % stammen aus industriellen Produktions- oder Verbrennungsrückständen der Eisen- und Metallindustrie sowie aus Kraftwerken. Aufgrund dieser massiven Betroffenheit der Bauwirtschaft wäre es notwendig gewesen, die Mantelverordnung primär auf praxistaugliche und gut vollziehbare Regelungen für die Entsorgung von mineralischen Bau-Abfällen auszurichten. „Dies wird mit der Mantelverordnung allerdings nicht erreicht werden“, so Hübner. Er kritisierte, dass der Fokus der Beratungen weniger auf der Frage der Verwertung von Bodenaushub oder mineralischen Bau-Abfällen als Recycling-Baustoffen liege, sondern primär über Entsorgungswege beispielsweise für Stahlwerksschlacken, Kupferhüttenmaterial und Aschen aus Kohlekraftwerken gestritten werde.

    „Trotz 15-jähriger Vorarbeit wird mit dieser Verordnung kein für die Planung und Abwicklung von Bauvorhaben konsistenter, ökologisch verantwortlicher und zugleich wirtschaftlich tragbarer Rechtsrahmen erlassen“, bedauert Hübner. Zusätzliche Dokumentations- und Katasterpflichten seien „Gift für die Akzeptanz von Ersatzbaustoffen“. Die BAUINDUSTRIE rechne aufgrund der diskutierten Regelungen mit einem Rückgang der Verwertungsquote und einer Zunahme der Deponierung. Mit dem zu erwartenden Anstieg der Entsorgungskosten werde sich insbesondere die Modernisierung der Infrastruktur verteuern.

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    news-947 Wed, 26 Aug 2020 08:28:00 +0200 BAUINDUSTRIE sichert Finanzierung der überbetrieblichen Ausbildung https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-08-26-bauindustrie-sichert-finanzierung-der-ueberbetrieblichen-ausbildung/ Attraktive und hochwertige Berufsausbildung gewährleistet Die drei Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft haben sich am 24. August 2020 auf die Anpassung des Tarifvertrags über die Berufsbildung im Baugewerbe (BBTV) verständigt. Im Kern wurden die Erstattungssätze der Sozialkassen der Bauwirtschaft für die überbetriebliche Ausbildung befristet angehoben. Dies ist aufgrund der pandemiebedingt erhöhten Kosten bei der Durchführung der überbetrieblichen Ausbildung notwendig geworden. 

    „Als Arbeitgeber der Bauwirtschaft liegt es gerade jetzt auch in unserer Verantwortung, jungen Menschen einen guten Einstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ohne die überbetriebliche Ausbildung ist dies in der Form nicht möglich. Die Anpassung des BBTV ist daher richtig und wichtig, denn eine Generation-Corona können wir uns weder als Baubranche noch gesamtgesellschaftlich leisten,“ kommentiert Jutta Beeke, Vizepräsidentin Sozialpolitik des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie die Anpassung des BBTV. 

    Die überbetriebliche Ausbildung ist in der Bauwirtschaft von besonderer Bedeutung: Die vielfältigen und komplexen Arbeitsprozesse können in ihrer Gänze oftmals nicht von einzelnen Ausbildungsunternehmen vermittelt werden. Im Sinne einer hohen Ausbildungsqualität und hervorragend qualifizierter Fachkräfte ist die überbetriebliche Ausbildung daher eine wichtige Ergänzung zur Ausbildung in den Betrieben. Hiervon profitieren Arbeitgeber und Auszubildende gleichermaßen.

    „Als Bauindustrie haben wir einstimmig der befristeten Erhöhung der Erstattungssätze für die überbetriebliche Ausbildung zugestimmt. Dies ist ein klares Signal, dass die Betriebe der Bauindustrie hinter der dualen Berufsausbildung und der überbetrieblichen Ausbildung stehen. Für junge Menschen bieten unsere Betriebe trotz Corona-Pandemie attraktive Vergütungen, hervorragende Qualifizierungsmöglichkeiten und Beschäftigungsaussichten sowie spannende und abwechslungsreiche Tätigkeiten,“ so Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie.

    Hintergrund – Förderung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft:

    Alle Betriebe der Bauwirtschaft profitieren von gut ausgebildeten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen. Um die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft für alle Beteiligten attraktiver zu gestalten, wurde von den drei Tarifvertragsparteien (HDB, ZDB, IG BAU) bereits 1976 die branchenweite Finanzierung der Berufsausbildung eingeführt. Seitdem führen alle Betriebe einen tariflich festgelegten Beitrag an die Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) ab. Mit diesen Geldern werden u.a. die Kosten der überbetrieblichen Ausbildung in den Ausbildungszentren finanziert. Die Rahmenbedingungen für die Förderung der Berufsausbildung in der Bauwirtschaft sind im Tarifvertrag über die Berufsbildung im Baugewerbe (BBTV) definiert.

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    news-943 Thu, 13 Aug 2020 08:17:00 +0200 BAUINDUSTRIE begrüßt Investitionsbeschleunigungsgesetz https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-08-13-bauindustrie-begruesst-investitionsbeschleunigungsgesetz/ Richtiges Zeichen zur richtigen Zeit! / Schnellere Verfahren kurbeln die Wirtschaft an „Die BAUINDUSTRIE begrüßt außerordentlich den Beschluss des Kabinetts zur Verabschiedung des Investitionsbeschleunigungsgesetzes. Schneller planen und bauen zu können, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Ziele zur klimafreundlichen Mobilität zu erreichen, brauchen wir jetzt Das ist genau das richtige Zeichen zur richtigen Zeit“, sagt Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie zum Kabinettsbeschluss.

    Das Gesetz beschleunigt folgende Maßnahmen:

     Schnelleres Bauen an der Schiene: Für bestimmte Baumaßnahmen an der Schiene soll künftig keine Genehmigung durch ein Planfeststellungsverfahren mehr notwendig sein.

    • Kürzere Verwaltungsgerichtsverfahren: In erster Instanz sollen künftig Oberverwaltungsgerichte oder Verwaltungsgerichtshöfe zuständig sein, z.B. für Landesstraßen, Hafenprojekte oder Windräder.
    • Sofortiger Vollzug von Baurecht: Für überregional wichtige Infrastrukturprojekte - wie Projekten aus dem Bundesverkehrswegeplan oder dem Mobilfunkausbau - wird gesetzlich ein Sofortvollzug angeordnet.
    • Schnellere Prüfung der Raumverträglichkeit: Künftig kann unter Umständen auf ein Raumordnungsverfahren verzichtet werden, wenn keine entsprechenden Konflikte zu erwarten sind. Darüber hinaus wird das Verfahren stärker digitalisiert.

    "Das Investitionsbeschleunigungsgesetz regelt nun die Dinge, die bisher geklemmt haben. Das Beschleunigen von Genehmigungen, Anwendung von Baurecht und entschlacken der Verfahren gibt unseren Unternehmen Planungssicherheit in dieser wirtschaftlich ungewissen Zeit. Gemeinsam können wir jetzt noch besser unsere Infrastruktur modernisieren und Deutschland als attraktiven Wirtschaftsstandort noch schneller ausbauen“, betont Dieter Babiel.

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    news-942 Wed, 12 Aug 2020 09:03:00 +0200 BAUINDUSTRIE fordert Fortsetzung des Investitionshochlaufs https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-08-12-bauindustrie-fordert-fortsetzung-des-investitionshochlaufs/ Keine Einsparungen bei den Investitionen in 2021 / Verkehrsträger nicht gegeneinander ausspielen „Gerade angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise muss der Hochlauf der Investitionen in die Bundesfernstraßen fortgesetzt werden.“ Das erklärte Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, anlässlich der bevorstehenden Verhandlungen über den Bundeshaushalt 2021. „Es wäre verheerend, wenn Investitionen in dieser schwierigen Situation zurückgefahren würden. Corona hinterlässt nun auch ihre Spuren bei der BAUINDUSTRIE. Die öffentliche Hand muss dringend handeln.“

    „Zwar sei die Bauwirtschaft bislang gut durch die Krise gekommen, aber die konjunkturelle Lage wird auch am Bau nicht unbemerkt vorbeigehen. Umso wichtiger für unsere Unternehmen ist ein deutliches Signal des Gesetzgebers, den Investitionshochlauf in 2021 fortzusetzen. Wir brauchen gerade in Zeiten wie diesen Planungssicherheit,“ so Babiel weiter.

    Zugleich warnte er davor, die Verkehrsträger gegeneinander auszuspielen: „Es ist natürlich wichtig, nachhaltig in die Schieneninfrastruktur und die Wasserstraßen zu investieren –nicht nur aus klimapolitischen Gründen. Dies darf aber nicht zulasten der Straßen gehen.“ Die Straße werde auch weiterhin eine zentrale Rolle im Verkehrsträgermix spielen. „Ohne die Straße werden wir die Herausforderungen der künftigen Verkehrspolitik nicht bewältigen können. Daher dürfen wir bei der Instandhaltung unserer Straßen und Brücken nicht nachlassen.“

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    news-945 Tue, 11 Aug 2020 11:29:00 +0200 Ausbildungsjahr 2020/2021: BAUINDUSTRIE hat noch Kapazitäten bei den Ausbildungsplätzen https://www.bauindustrie-nrw.de/presse/pressemitteilungen/detail/2020-08-11-ausbildungsjahr-2020/2021-bauindustrie-hat-noch-kapazitaeten-bei-den-ausbildungsplaetzen/ Hervorragender Verdienst und Karrierechancen / 14.751 offene Ausbildungsplätze im Tief-, Aus- und Hochbau Das neue Ausbildungsjahr 2020/2021 hat bereits begonnen. Allerdings haben viele Unternehmen der BAUINDUSTRIE noch attraktive Ausbildungsplätze frei“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Dieter Babiel, die heute veröffentlichte Umfrage der SOKA-BAU zur Ausbildungssituation. Demnach konnten 50 % der befragten Ausbildungsbetriebe aktuell noch nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Neben Maurer/-innen und Fliesenleger/-innen werden vor allem noch Straßenbauer/-innen gesucht. Entsprechend verwundert es nicht, dass bei der Bundesagentur für Arbeit in den Bereichen Tief-, Aus- und Hochbau noch knapp 15.000 offene Ausbildungsplätze registriert sind. 

    Auf der Suche nach einem guten Start in ihr Erwerbsleben sind junge Menschen in der Baubranche herzlich willkommen. „Denn trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten stellen die Ausbildungsbetriebe Auszubildende weiter auf hohem Vorjahresniveau ein. Das ist gerade in Zeiten der Corona-Pandemie ein klares Bekenntnis der BAUINDUSTRIE zur dualen Berufsausbildung“, betont Babiel. 

    Dazu bietet die Bauwirtschaft jungen Menschen vielfältige Ausbildungsberufe, attraktive Ausbildungsvergütungen (erstes Ausbildungsjahr 765 € Ost/850 € West, zweites Ausbildungsjahr 970 € Ost/1.200 € West, drittes Ausbildungsjahr 1.190 € Ost/1.475 € West) sowie Karrierechancen an. Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite von „Bau - Dein Ding“, der Nachwuchskampagne der BAUINDUSTRIE www.bau-dein-ding.de

    Offene Bau-Ausbildungsplätze finden Interessierte auf folgenden Seiten:

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