Pressemitteilung vom 02.05.2018

Baukonjunktur der ersten zwei Monate 2018

Düsseldorf. Öffentliche Hand trägt Auftragseingang im Januar und Februar / NRW insgesamt mit schwächerem Start

„Unsere Branche erwacht 2018 nur recht schwergängig aus dem Winterschlaf. Das Auftragswachstum hält sich bislang in Grenzen. Und Nordrhein-Westfalen hängt den deutschlandweiten Zahlen hinterher. Wir sind für das Jahr jedoch weiterhin sehr optimistisch“, so kommentiert die Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen, Prof. Beate Wiemann, am heutigen Tage die NRW-Baukonjunktur der Monate Januar und Februar 2018.

Dabei weist der auch nach zwei Monaten noch stark von Einzelprojekten beeinflussbare Auftragseingang ein Plus von insgesamt 3,7 Prozent auf. In Gesamtdeutschland ist die Bauwirtschaft mit einem Plus von 14,4 Prozent deutlich besser in das Jahr gestartet. In Nordrhein-Westfalen summiert sich dies auf einen Wert von 1,706 Milliarden Euro.

Der Wohnungsbau zeigt bislang ein allenfalls leichtes Wachstum und liegt 0,8 Prozent über dem entsprechenden Wert des Vorjahres. In Summe sind dies Aufträge im Wert von 335 Millionen Euro.

Mit 834 Millionen Euro Auftragseingang in den ersten zwei Monaten des Jahres liegt der Wirtschaftsbau spürbare 2,1 Prozent unter dem 2017er Level. Während der Wirtschafts-Hochbau um 2,3 Prozent wächst, muss der Wirtschafts-Tiefbau ein Minus von gleich 9,8 Prozent verkraften.

Der Straßenbau liegt 4,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Bund, Land und Kommunen haben in den ersten zwei Monaten des Jahres Aufträge im Wert von 202 Millionen Euro vergeben.

Im Vergleich liegt der Öffentliche Bau in den Monaten Januar und Februar an der Konjunkturspitze. Der Öffentliche Hochbau weist satte 41 Prozent mehr auf als im gleichen Zeitraum 2017. Dies summiert sich auf 97 Millionen Euro und ist wahrscheinlich auf ein oder mehrere Großprojekte zurückzuführen. Mit 19,5 Prozent Zuwachs kommt der Öffentliche Tiefbau ebenfalls bereits auf ein Auftragsvolumen von immerhin 238 Millionen Euro.