Firmenlogo von Bauindustrie.de
Subhero Header
  1. Bauindustrie NRW
  2. Mitglieder
  3. News

Pressemitteilung vom Bauindustrie NRW mit Minister Groschek auf Delegationsreise in den Niederlanden



„Die Komplett-Fertigteil-Bauweise bietet immense Potentiale für unsere Brückensanierung. Schnellere Fertigstellung, weniger Stau, weniger Unfälle und sichere Brücken haben auch Michael Groschek überzeugt. Neben der konventionellen Bauweise stellt die Komplett-Fertigteil-Bauweise eine sinnvolle Ergänzung für die Sanierungsbedarfe an Rhein und Ruhr dar“, so Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen, anlässlich der Delegationsreise von Bauindustrieverband und NRW-Verkehrsminister Michael Groschek in die Niederlande am Montag, den 13. Juli.

Die Delegation besuchte dabei die Baumaßnahme „Verbreiterung der A 15 zum Rotterdamer Hafen“. Dazu gehört als herausragendes Ingenieurbauprojekt die Botlek-Brücke. Diese gilt mit zwei Hubfeldern zu je 5.000 Tonnen, 90 Metern Länge, 45 Metern Breite und einer Hubhöhe von 16 Metern als eine der größten Hubbrücken der Welt und wird bis Ende 2015 fertiggestellt.

Darüber hinaus galt der neuen Groenedijk-Brücke das besondere Interesse der Delegation. Die Groenedijk-Brücke wurde bereits 2013 nach einer Rekordbauzeit von nur dreieinhalb Monaten inklusive Abriss des alten Bauwerks wieder dem Verkehr zur Nutzung übergeben. Errichtet wurde dieser Neubau komplett aus bereits vorgefertigten Stahlbetonelementen.

Dirk Grünewald, Präsident des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen, betonte in Gegenwart von Minister Groschek: „Durch die Komplett-Fertigteil-Bauweise könnten in den nächsten Jahren viel mehr dafür geeignete Brücken ersetzt werden. Neben Wirtschaftsverkehren und Pendlern würde nicht zuletzt unser leistungsfähiger Mittelstand durch volle Auftragsbücher davon profitieren.“

„Die Niederlande zeigen uns, wie die Verkehrsinfrastruktur durch innovative Lösungen mit deutlich weniger Belastungen für Wirtschaft und Anwohner in Schuss gehalten werden kann. Nordrhein-Westfalen muss nun mutig vorangehen und die Fertigteil-Bauweise bei geeigneten Brückenprojekten zügig in die Praxis umsetzen“, so Prof. Beate Wiemann.

Die Fertigteil-Bauweise ermöglicht insbesondere durch einen effizienten Planungsprozess und eine zügigere Bauphase deutlich schnellere Brückenersatzneubauten. Die vorgefertigten Betonteile werden dabei zur Baustelle geliefert und dort eingesetzt. Für hochbelastete Verkehrsadern bedeutet dies rund ein bis anderthalb Jahre kürzere Sperrungen oder Verkehrsbehinderungen.

„Die Initiative der Bauindustrie NRW, Minister Groschek auf dieser Reise von der Fertigteil-Bauweise als einer sinnvollen Sanierungsbeschleunigung zu überzeugen, ist ein voller Erfolg. Nun werden wir gemeinsam daran arbeiten, das neue Verfahren mittelstandsfreundlich umzusetzen.“

Neben NRW-Verkehrsminister Groschek und Vertretern der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen gehörten der Delegation ebenfalls der Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael von der Mühlen, sowie Repräsentanten weiterer baunaher Verbände an.

Ansprechpartner

 Niklas Möring
Niklas Möring

Leiter Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.

 Sonja Winden
Sonja Winden

Referentin Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.