Aktuelles vom Der Bundesverkehrswegeplan aus Sicht der Bauindustrie NRW

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat gestern den neuen Bundesverkehrswegeplan vorgestellt und wir können als Bauindustrie NRW mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein! Es gibt deutlich mehr Geld für die Verkehrsinfrastruktur in unserem Land. Der Anteil Nordrhein-Westfalens am Gesamtbudget konnte auch dank unserer zahlreichen Gespräche und Initiativen deutlich erhöht werden.
Davon profitieren alle: unsere Straßen- und Eisenbahnbauunternehmen, aber auch unsere im Bereich der Wasserstraßen aktiven Betriebe. Mit den Ausbaumaßnahmen auf der A3, der A40, der A52 und der A57 werden endlich die drängendsten Engpässe beseitigt. Der RRX ist als Vordringlicher Bedarf eingestellt und wird nun endlich realisiert.
Erhalt und Sanierung gehen vor Neu- und Ausbau – auch dieses Ziel konnten wir durchsetzen. Bevor wir neu bauen, müssen wir unsere bestehenden Netze funktionstüchtig halten. Daraus darf im Umkehrschluss aber kein Neubau-Tabu werden, wie es gewisse politische Kräfte durchzusetzen versuchen. Die Personen- und insbesondere die Güterverkehrszahlen werden steigen.
Und wir werden uns als Bauindustrie Nordrhein-Westfalen jetzt auf der einen Seite bemühen, das erfolgreiche Ergebnis für Nordrhein-Westfalen bis zum endgültigen Beschluss zu sichern. Und zum anderen werden wir auf das Land zugehen, um die Verantwortlichen bei der Bewältigung des Investitionshochlaufs auch in Zukunft zu unterstützen. Die Projekte des Vordringlichen Bedarfes müssen bei der Planung nun entschlossen priorisiert und schnellstmöglich fertig geplant werden. Nur dann werden wir die zur Verfügung stehenden Mittel auch abrufen können. Für uns als Verband bedeutet das Ergebnis jedoch einmal mehr: Dranbleiben lohnt sich, Interessenvertretung zahlt sich aus!

