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Aktuelles vom Bonner Bauindustrie:



Bornheim. Im Wettbewerb um die besten Auszubildenden sind gute Ideen gefragt: Die Bauindustrie NRW startete im Januar diesen Jahres die neue Nachwuchskampagne „Bau – Dein Ding!“. Das Highlight der Aktion ist ein multimedial ausgebauter BauBus, der in den nächsten Jahren durch nordrhein-westfälische Schulen tourt und die Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Real- und Gesamtschulen ab der 7. Klasse auf spielerische Art und Weise über die Bauberufe und die Karrieremöglichkeiten in der Bauindustrie
informiert.
„Wir müssen trotz aller bisherigen Anstrengungen und Engagements noch aktiver werden, um mehr junge Menschen für die Bauberufe zu interessieren“, stellte Hans-Bert Mohr, Vorsitzender des Verbandsbezirks Bonn des Bauindustrieverbandes NRW, die neue Nachwuchskampagne der NRW-Bauindustrie auf den Schulhof der Europaschule in Bornheim der regionalen Presse vor.Dort machte der BauBus am 31. August Station.  Jens Meißner, stellvertretender Vorsitzender des Verbandsbezirks Bonn, fügte hinzu: „Viele Unternehmer sind bereits sehr aktiv, haben Kooperationen mit Schulen geschlossen, fördern Praktikanten und vieles mehr. Der Bauindustrieverband NRW möchte seine Mitglieder bei ihren Bemühungen um qualifizierten Nachwuchs mit dieser Kampagne noch effizienter und professioneller unterstützen.“
Intensive Nachwuchswerbung. „Dass die nordrhein-westfälische Bauindustrie einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland mit interessanten und zukunftssicheren Arbeitsplätzen ist, müssen wir immer wieder in die Öffentlichkeit tragen“, betonte Hans-Bert Mohr. Dazu eigne sich die neue Kampagne mit dem multimedialen BauBus, der die Jugendlichen schon frühzeitig auf die beruflichen Möglichkeiten in der Baubranche aufmerksam mache, besonders gut. Das sei dringend notwendig, denn obwohl im letzten Jahr NRW-weit über 650 junge Menschen ihre Ausbildung in den Bauunternehmen begonnen haben, sei das für die Zukunftssicherung der Branche nicht ausreichend, erläutert Mohr. „Wir brauchen mindestens 800 neue Auszubildende jährlich, um die drohende Facharbeiterlücke schließen und unsere Kompetenz erhalten zu können.“
Konjunkturbilanz im Verbandsbezirk Bonn. Die im Verbandsbezirk Bonn ansässigen Firmen erhielten in der Jahresbilanz 2015 insgesamt Bauaufträge im Wert von 398.278 Millionen Euro. Der Auftragseingang (nur Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten) über alle Bausparten hinweg weist damit ein deutliches Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf. Auch das Jahr 2016 begann für die Bonner Bauindustriefirmen recht positiv mit einem Auftragseingang von insgesamt + 4,3 Prozent im ersten Quartal.
„Motor dieses erfreulichen Starts ins neue Baujahr waren im Verbandsbezirk Bonn der Wohnungsbau (+ 29,8 %) der Straßenbau (+ 18,5 %) und der sonstige öffentliche Tiefbau (+ 58,3 %)“, erklärte Hans-Bert Mohr die positive Entwicklung.
Konjunkturmotor Wohnungsbau. Beide Verbandsvertreter schauen optimistisch in die Zukunft. Der Wohnungsbau werde die Baukonjunktur weiter ankurbeln, prognostiziert Hans-Bert Mohr, denn der Flüchtlingszustrom erfordere günstigen Wohnraum und für Studierende und Familien werden ebenfalls bezahlbare Wohnungen dringend gebraucht. Das gelte nach Aussage Mohr und Meißner für die ganze Bundesrepublik und nicht nur für die Region Bonn und Nordrhein-Westfalen.
Freie Ausbildungsplätze – Bewerbungen erwünscht. Der Bauindustrieverband verfügt NRW-weit noch über freie Ausbildungsplätze im gewerblichen, technischen und kaufmännischen Bereich. Interessenten können ihre Bewerbung jederzeit an das
Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW gGmbH
Sandra Schelonka

Uhlandstraße 56, 40237 Düsseldorf
Tel. 0211 67 03 232, Fax: 0211 67 03 106
E-Mail: s.schelonka@bauindustrie-nrw.de
richten.

Ansprechpartner

 Niklas Möring
Niklas Möring

Leiter Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.

 Sonja Winden
Sonja Winden

Referentin Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.