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Aktuelles vom "Investitionen bauen Zukunft": Bauindustrie NRW im Jahr 2017



Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

2016 war ein sehr gutes Jahr – für unsere Branche und für unseren Verband. Grundlegende politische Entscheidungen wurden in unserem Sinne getroffen: Der Wohnungsbau wird mit Milliardensummen gefördert, mit dem Bundesverkehrswegeplan wurde das größte Investitionsprogramm der letzten Jahrzehnte aufgelegt und der Leitungsbau erlebt durch Energiewende und Breitbandausbau einen Boom. 

Zahlreiche Unternehmen aller Bausparten und ganz unterschiedlicher Größe durften wir in 2016 als neue Mitglieder willkommen heißen. Unsere Verbandsbezirke sind lebendig und bieten Gelegenheiten zum Austausch für unsere Unternehmer. Vom Martinsmahl und Mitgliederversammlung mit Unternehmerabend über unsere Unternehmerforen und Gremiensitzungen bieten unsere Veranstaltungen einen echten Mehrwert für unsere Mitglieder.

Diesen Weg wollen wir 2017 ebenso erfolgreich gemeinsam mit Ihnen weiter beschreiten und uns innovativ für die Zukunft aufstellen. Innovativ können wir vor allem sein, in dem wir die Digitalisierung der Bauwirtschaft mitgestalten. Deswegen nimmt die Digitalisierung 2017 einen besonderen Schwerpunkt in unserer Arbeit ein – nicht zuletzt durch den von uns mit ins Leben gerufenen Arbeitskreis „Digitalisiertes Bauen“.

Von ebenfalls besonderer Bedeutung sind für uns in 2017 die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai und im September die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Wir sind aktiv dabei, im Interesse unserer Mitgliedsunternehmen unsere Positionen, Ideen und Forderungen bei Abgeordneten und Kandidaten zu verbreiten und die Bedeutung der Bauwirtschaft zu verdeutlichen. „Investitionen bauen Zukunft“ lautet unser Leitspruch für 2017.

Um Nordrhein-Westfalen als Standort fit für die Zukunft zu machen benötigen wir Wachstum und Innovationen. Wir bauen maßgeblich an einer erfolgreichen Zukunft unseres Landes mit. Zukunftsfähige Straßen, Schienen, Kanäle und Brücken, moderne Wohnungen, Bürogebäude und Fabriken sowie leistungsfähige Versorgungsnetze für Energie, Wasser und Internet stehen in unserem Aufgabenheft für 2017.

Für das Bauhauptgewerbe insgesamt erwarten wir eine anhaltend gute Konjunktur, die auch in 2017 weiter zulegen wird. Mit einem geschätzten Umsatzplus von vier Prozent in Nordrhein-Westfalen stehen unsere „Wachstumsampeln“ klar und deutlich auf grün.

Der Wohnungsbau wird aller Voraussicht nach auch im dritten Jahr hintereinander ein Wachstumstreiber für unsere Branche sein. Während die Förderprogramme von Bund und Land auf hohem Niveau fortgeführt werden, müssen nun die Kommunen ihren Teil der Aufgaben erledigen. Genehmigungsverfahren müssen beschleunigt und Flächen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Wir rechnen für den Wohnungsbau mit einem Umsatzplus von sechs Prozent.

Der öffentliche Bau trägt ebenfalls wieder zu unserer guten konjunkturellen Entwicklung bei. Mit einem Wachstum von fünf Prozent im Hochbau und ebenfalls fünf Prozent im Tiefbau beginnen Bund, Land und Kommunen damit, ihren Investitionsstau langsam, aber sicher aufzulösen. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes aus dem letzten Jahr werden die Unternehmensumsätze in diesem Jahr deutlich wachsen können. Gerade der Tiefbau profitiert vom groß angelegten Breitbandausbau mit dem Ziel einer Digitalisierung auf allen Ebenen. Der öffentliche Hochbau dürfte u.a. vom NRW-Landesprogramm „Gute Schule 2020“ und vom „Hochschulmodernisierungsprogramm“ profitieren.

Im Straßenbau wird für Nordrhein-Westfalen ein Plus von zwei Prozent prognostiziert. Dies ist ebenfalls auf den recht hohen Auftragseingang des letzten Jahres von Bund, Land und Kommunen zurückzuführen. Die Investitionen des Bundesverkehrswegeplans und das Investitionspaket des Bundes für die Kommunen sollten Investitionen in die Verkehrswege auf den Weg bringen.

Die privaten Auftraggeber der Bauwirtschaft, zusammengefasst in der Sparte Wirtschaftsbau, dürften für ein Umsatzwachstum von rund drei Prozent sorgen. Gerade der Wirtschafts-Hochbau trägt hierzu durch eine recht gute Entwicklung bei.

Mit einer „Vorfahrt für Investitionen“ in den Standort Nordrhein-Westfalen muss die Politik in 2017 die richtigen Weichen für die Zukunfts- und Konkurrenzfähigkeit der einzelnen Regionen stellen.

Als Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen wollen wir daran tatkräftig mitwirken.

Ansprechpartner

 Niklas Möring
Niklas Möring

Leiter Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.

 Sonja Winden
Sonja Winden

Referentin Politik-Presse-Kommunikation
Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e.V.