Aktuelles vom Bildungs-Staatssekretär Rachel besucht ABZ Kerpen

Unterstützt und finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) konnten die Schüler zur besseren Berufs- und Studienorientierung sowohl eine persönliche Potentialanalyse als auch eine Berufsfelderkundung absolvieren.
Ziel der durch die Landesregierung, die Sozialpartner, die Kammern und Kommunen und die Bundesagentur für Arbeit getragenen Kampagne ist die Verbesserung des Übergang von der Schule in Studium oder Ausbildung.
„Jeder hat Talent – jeder kann etwas! Mit dem Berufsorientierungsprogramm der Bundesregierung und dem Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wollen wir jungen Menschen eine Idee davon geben, welche Talente und Stärken in ihnen stecken und wie sie diese später beruflich nutzen könnten. So steigen ihre Chancen, den passenden Beruf zu finden und die Motivation einen Schulabschluss zu erreichen.“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Thomas Rachel.
Rachel, zugleich auch Bundestagsabgeordneter des Kreises Düren, übergab den neuen Förderbescheid für das kommende Schuljahr unterstützt vom Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Erft-Kreis Dr. Georg Kippels an Dr. Bernd Garstka und Ulrich Goos als Vertreter des Berufsförderungswerkes im Bauindustrieverband. Ebenso zugegen war Beate Janson von der regionalen Koordinierungsstelle des Rhein-Erft-Kreises, die die Bildungsträger in der Region koordiniert.
Dr. Bernd Garstka: „Dank der kAboA-Initiative können wir hier in unserem Ausbildungszentrum dem Fachkräftemangel von morgen auch im nächsten Schuljahr entgegenwirken. Die Berufe am Bau sind abwechslungsreich, zukunftssicher und gerade während der Ausbildung sehr gut bezahlt.“ Damit, so Garstka, präsentiere man sich den Schülern als attraktive Branche, die neben der klassischen dualen Ausbildung Möglichkeiten zu dualen Studiengängen bietet.
Neben der Systematisierung des Übergangs von der Schule zum nächsten Ausbildungsschritt dient kAboA der Verbesserung der Berufswahlkompetenz, der Verringerung der Schulabgänger ohne Abschluss, der Stärkung der Ausbildungsreife und der Reduzierung von Ausbildungsabbrüchen.
Nordrhein-Westfalen hat mit dem BMBF zudem eine Sondervereinbarung getroffen. Während des Ausbaus des neuen Übergangssystems nach der Schullaufbahn erhielt Nordrhein-Westfalen vom BMBF im August des letzten Jahres insgesamt mehr als 8,1 Millionen Euro bis zum Ende des Schuljahres 2014/15.
Thomas Rachel: „Mit seiner Förderung will das BMBF gemeinsam mit dem Land NRW zur Verbesserung der Zukunftsaussichten der jungen Menschen beitragen und damit zugleich dem drohenden Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirken. Das ist ein Gewinn für die Jugendlichen und für die Betriebe, die auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen sind, und letztlich für uns alle.“
Dr. Bernd Garstka konnte dem Parlamentarischen Staatssekretär nur zustimmen: „Ihr Geld ist bei uns in guten Händen. Mit Investitionen von bundesweit rund 300 Millionen Euro jährlich für die Berufsbildung ist die Baubranche führend“.

